Ryzen 7000: Gerüchte um CPUs mit 3D V-Cache, Zen 4 in 4nm und Infos zur Lebensdauer von AM5

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Ryzen 7000: Gerüchte um CPUs mit 3D V-Cache, Zen 4 in 4nm und Infos zur Lebensdauer von AM5 (1)
Quelle: AMD

Ryzen 7000 ist offiziell und im Zuge der Vorstellung wurden diverse Infohappen aufgegriffen, beispielsweise bezüglich der Roadmap und Lebensdauer von AM5. Derweil geht es in der Gerüchteküche bereits wieder rund.

Im Zuge der kürzlichen offiziellen Vorstellung der Ryzen 7000-Reihe hat AMD auch einen kleinen Ausblick auf die künftigen Pläne im Desktop-CPU-Bereich gegeben. So gab es Details zur Dauer der Unterstützung von AM5 und eine Roadmap für kommende Architekturen zu sehen. Derweil brodelt es bereits schon wieder in der Gerüchteküche.

Gegenstand der unmittelbar nach der Vorstellung von Ryzen 7000 gestarteten Spekulationen sind entsprechende Ableger der CPU-Reihe mit 3D V-Cache. Erste Gehversuche gab es mit dem Ryzen 5800X3D, der den einzigen Vertreter seiner Art innerhalb des Ryzen-5000-Line-ups darstellt. AMD plant, das Angebot mit Zen 4 und Ryzen 7000 auszuweiten, ein "Zen 4 mit 3D V-Cache" steht auf der offiziellen Roadmap.

AMDs Senior Vice President und General Manager für die Client-Sparte, Saeid Moshkelani, sprach noch von 2022. Laut Leaker Greymon55 solle jedoch die CES 2023 Anfang des kommenden Jahres als Bühne für weitere CPUs mit 3D V-Cache dienen. Dann sei aber die Vorstellung von gleich drei Optionen für den Mainstream angedacht. Der Ryzen 7 7800X3D solle dann die unmittelbare Nachfolge des Ryzen 7 5800X3D antreten, während man für Käufer mit tieferen Taschen und höheren Ansprüchen ein Ryzen 9 7900X3D sowie Ryzen 9 7950X3D bereithält.

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Ohnehin ist aus der von AMD gezeigten Roadmap ein dicht gestaffeltes Line-up an neuen Produkten abzulesen. Zudem legt die schematische Planung auch offen, dass man innerhalb der Zen 4-Architektur auf einen nochmals kleineren Technologieknoten in Form von 4 nm zurückgreifen wird. Entsprechende Produkte dürften allerdings analog zu Zen 3 mobilen Geräte vorbehalten sein.

AMDs CPU Roadmap bis 2024 Quelle: AMD AMDs CPU Roadmap bis 2024

Konkret sollen die kolportierten Mobil-Prozessoren mit Codenamen Phoenix auf die kleinere Fertigung setzen und verbrauchsärmere Gaming-Optionen mit einer TDP von 35 bis 45 Watt darstellen. Hinzu gesellt sich Dragon Range aus der 5nm-Fertigung mit TDPs beginnend bei 55 Watt. Komplettiert wird die Zen 4-Riege mit Zen 4c alias Bergamo mit deutlich mehr Kernen gegenüber Zen 4 bei geringerem Takt. Einsatzgebiet ist laut AMD vornehmlich das Cloud-Computing. Demgegenüber steht Genoa auf Basis von Zen 4, womit vor allem der Server-Markt bedient wird.

Zuletzt wäre da noch die Frage nach der Lebensdauer von AM5 - immerhin ist die Plattform mitsamt DDR5-Speicher kein Schnäppchen. Mindestens bis Ende 2025 und damit über Zen 5 hinaus ist der Support seitens AMD für Käufer mit regelmäßigen Upgrade-Ambitionen gesichert. Doch selbst danach muss für AM5 noch nicht ganz Schluss sein, denn auch AM4 wird vorerst nicht komplett von der Bildfläche verschwinden. So heißt es von AMD-Chefin Lisa Su, dass man für die kommende Zeit noch mit einer Koexistenz von AM4 und AM5 rechnet.

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von IICARUS
        Zitat von derneuemann
        Wie meim Wechsel damals vom I7 3820 @(5,125GHz Wasser / 4,625GHz Luft) zu dem 6700k. Ging damals mehr um den Verbrauch.
        Ich wollte im Grunde wieder was mit OC zu tun haben, denn den Xeon konnte ich nicht per Multiplikator übertakten.
      • Von IICARUS
        Zitat von derneuemann
        Wie meim Wechsel damals vom I7 3820 @(5,125GHz Wasser / 4,625GHz Luft) zu dem 6700k. Ging damals mehr um den Verbrauch.
        Ich wollte im Grunde wieder was mit OC zu tun haben, denn den Xeon konnte ich nicht per Multiplikator übertakten.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von IICARUS
        Mein Wechsel vom 6700K auf den 9900K und jetzt auf dem 12900K hatten auch, was mit dem "Haben Wollen" was zu tun und nicht weil ich mit diesen Prozessoren nicht mehr ausgekommen bin. Zuvor war ich von einem Xeon Prozessor zu dem 6700K gewechselt, was damals auch nicht anders war.
        Wie meim Wechsel damals vom I7 3820 @(5,125GHz Wasser / 4,625GHz Luft) zu dem 6700k. Ging damals mehr um den Verbrauch.

        Noch habe ich kein Spiel gehabt, in dem der 6700k mich unterversorgt hat. Aber dennoch, mehr Power für VR und deutlich mehr Effizienz machen mir einen baldigen Wechsel schmackhaft
      • Von IICARUS
        Zitat von derneuemann
        schon klar, sagt aber auch , das deine CPU nicht so der limitierende Faktor war. Zu Release ok, da liefen auch 4 Kerner mit 8 Threads recht mau, laut berichten. Später als ich mit einstieg, lief es dagegen sehr gut auch mit nur 8 Threads.
        Mein Wechsel vom 6700K auf den 9900K und jetzt auf dem 12900K hatten auch, was mit dem "Haben Wollen" was zu tun und nicht weil ich mit diesen Prozessoren nicht mehr ausgekommen bin. Zuvor war ich von einem Xeon Prozessor zu dem 6700K gewechselt, was damals auch nicht anders war.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von IICARUS
        Hat absolut nichts auszusagen, da hier noch die Auflösung und die Settings im Game selbst mit berücksichtigt werden müssen.
        Denn sonst wäre es schon komisch, dass ich mit meiner RTX 3080 + 12900K nur um die 100-120 FPS erreiche.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ganz davon abgesehen habe ich auch nirgendwo geschrieben, dass die FPS zuvor nicht ausgereicht hätten.
        schon klar, sagt aber auch , das deine CPU nicht so der limitierende Faktor war. Zu Release ok, da liefen auch 4 Kerner mit 8 Threads recht mau, laut berichten. Später als ich mit einstieg, lief es dagegen sehr gut auch mit nur 8 Threads.
      • Von BuzzKillington Freizeitschrauber(in)
        Ich fänd auch einen 7600X3d cool, aber das lohnt sich für AMD wohl nicht.
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