Geheime Dual-CPU: Intel soll für Meteor Lake-P mit zwei Tiles experimentiert haben

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Geheime Dual-CPU: Intel soll für Meteor Lake-P mit zwei Tiles experimentiert haben
Quelle: Intel

Intel hat mit der neuen Core-Ultra-100-Reihe kürzlich seine "Meteor-Lake"-Generation vorgestellt, doch die hätte laut einem Leak auch anders kommen können.

Intel hat vergangenen Woche seine neuen Core-Ultra-100-CPUs der Generation "Meteor Lake" vorgestellt, die auf Effizienz und künstliche Intelligenz optimiert auch bis zu zweimal mehr Grafikleistung bieten sollen, wofür es neue P-Cores und E-Cores im neuen "Intel-4"-Node gibt. Laut einem aktuellen Beitrag bei X (vormals Twitter) könnte dabei ursprünglich auch geplant gewesen sein, einen Meteor Lake-Prozessor mit zwei CPU-Kacheln (Tiles) zu entwickeln.

Wie angebliche Abbildungen von Meteor-Lake-P-Technikmustern vom Hardware-Leaker @yuuki_ans im direkten Vergleich zeigen sollen, gab es demnach offenbar auch eine "thermische Testversion" mit zwei CPU-Kacheln auf einem Chip statt einer. Auf den ersten Blick sehen die Abbildungen fast identisch aus, doch die alternative Variante hat zwei der sogenannten Tiles, wo sich normalerweise die einzelne CPU-Kachel des Compute-Dies befinden würde.

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Meteor Lake: Ursprünglich zwei CPU-Tiles geplant?

Laut Tom's Hardware deutet dies stark darauf hin, dass Intel daran interessiert war, zwei CPU-Kacheln zu verwenden, anstatt nur eine. Das müsse allerdings nicht bedeuten, dass die Kacheln auf diesem speziellen technischen Muster auch voll funktionsfähig sind, da das Ganze dem Wortlaut nach schließlich nur für thermische Tests gedacht war.

Dementsprechend wird in dem Bericht auch nur spekuliert, was diese beiden CPU-Kacheln enthalten hätten, wenn Intel mit dem Design weitergemacht hätte. So seien etwa Ähnlichkeiten zu AMDs zwei Chiplets der 12- und 16-Kern-Ryzen-CPUs denkbar. Derweil scheint Intels Lösung auf der rechten Seite etwa 10 bis 15 Prozent breiter als links zu sein, was darauf hindeutet, dass es sich tatsächlich um zwei verschiedene Kacheln handelt, wobei eine die P-Kerne und eine die E-Kerne enthalten könnte. Dadurch wären auch für beide unterschiedliche Nodes möglich gewesen, so der Bericht.

Der Leak bezieht sich indes explizit auf Meteor Lake-P, wobei es sich um eine der Varianten der Meteor-Lake-Architektur handelt, die Intel noch nicht veröffentlicht hat und die laut Tom's Hardware gerüchteweise gestrichen wird. Es ist dem Bericht nach nicht klar, inwieweit sich Meteor Lake-P von den kürzlich vorgestellten Meteor Lake-H und -U unterscheiden würde. Vorgänger Raptor Lake-P hatte derweil mit sechs P-Kernen und acht E-Kernen so viele Kerne wie Meteor Lake-H auf seiner CPU-Kachel.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1728637801
        Ui, 12 Kerne CPUs mit 250 Watt und 16 Kerne CPUs mit 500 Watt.
      • Von Gast1728637801
        Ui, 12 Kerne CPUs mit 250 Watt und 16 Kerne CPUs mit 500 Watt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Bin ich der einzige, der realisiert, dass der SoC-nähere Compute-Tile des "Dual Compute"-Tiles genau so breit ist, wie die beiden E-Cluster plus zwei P-Kernen des bislang groß gezeigten Meteor Lake? Also exakt die Konfiguration, die jetzt als Meteor Lake U erscheint, von der Intel aber quasi keine Bilder geliefert hat?

        Ich würde erwarten, dass der zweite Chip schlichtweg Dummy-Silizium ist, weil man noch keinen angepassten I/O-Tile hatte oder gegebenenfalls die kleineren CPUs tatsächlich genau so fertigt.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Es wäre schön, wenn man statt Beleidigungen einfach gar nichts zu Themen schreibt, zu denen man nicht einmal die hiesige Berichterstattung kennt. Meteor Lake war zwar mal mit bis zu 125 W TDP angekündigt, aber nie für eine andere Fertigung als Intel 4 (ITRS-7-nm-Klasse wie TSMC N5) und nie in größeren Ausbaustufen als der jetzt erschienen. Intel hat offensichtlich nicht die für einen guten Desktop-Prozessor nötigen Taktraten erreicht und deswegen alles über der 45-W-Sparte aus dem Portfolio gestrichen, aber der Rest von deinem Post ist, sofern er sich überhaupt mit MTL beschäftigt, pures Hinzudichten mit einem peinlichen Mangel an Grundlagen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Meteor Lake war grundlegend ganz anders gedacht gewesen und ist nach jetzigem Stand eine absolute Enttäuschung.
        Nicht nur viel viel früher (wie so viele Dinge bei Intel^^), auch wesentlich taktfreudiger (deshalb auch kein Desktop-Pendant), irgendwie allgemein besser, größer, quasi ein AMD-Ryzen-3000-nein-5000-nein-7000-Killer.
        Ist leider nicht viel von geblieben - außer diese erneute Mobil-Notlösung (erst bei 10nm, jetzt 7nm? oder wie wurschteln die sich gerade bei der Umbenennung der Fertigungsgrößen etc. so durch).
        Wird also Zeit, dass Patti Boy sein langjähriges Ankündigungsgeschwafel mal grundlegend überdenkt - oder aber am besten seinen Platz räumt.
        Nur weil ihm damals beim i386 ein großer Wurf gelungen ist (ich habe aber gleich auf 486 gesetzt^^), heißt das noch lange nicht, dass er als Manager und Werbetrommel da oben besser geeignet ist.
        Vielleicht bekommt er aber auch nur dauern Falschinformationen vom Team geliefert, so wie bestimmte Machthaber, nur damit sich immer alles wunderbar anhört und Aktionäre und Großinvestoren jubeln? Ich weiß es nicht.
        Meine Empfehlung: zurück in die Entwicklung und mal selbst dafür sorgen, dass Intel halbwegs brauchbare und irgendwann wieder konkurenzwürdige Hardware hergegestellt bekommt, die dem einstigen Markennamen würdig ist.
        Denn die Ineffizienz aktueller Gerätschaften (N100 Chip auf dem Mainboard mit 6 Watt als Kleinstrechner für zu Hause als Server etc. mal abgesehen , Gruß an dieser Stelle mal an Manu und seinem interessanten Unraid-Projekt), ist mit im Extremfall bis zu Faktor 3-4 im Negativen nun wirklich mittlerweile absolut untragbar geworden.
        Und wenn wir uns Daves megageiles 24-Watt-Szenario vom X3D anschauen, sieht man mal, was alleine jetzt schon in der Technik von AMD schlummert.
        Wenn die dann mit den C-Cores raus kommen und divere Einstellungen nachregeln, werden die bei Bedarf den Strombedarf auch noch ordentlich reduzieren können, falls Intel dann mit dem Meteor-Nachfolger im Desktop etwas halbwegs Gutes schaffen sollte.
        Es ist also wohl noch ein langer steiniger Weg für Intel, bis die wieder oben in der ersten Liga mitmischen können.
        AMD hat das mit Ryzen ja auch nicht mit Tag 1 geschafft, sondern mit 3 teils sehr deutlichen Schritten, um erst einmal wieder gleichwertig zu sein.
      • Von DoctorChandra
        Sehr gerne, INTEL !
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