Core i9-13900K: Test nennt 10 bzw. 35 % mehr Leistung in synthetischen Benchmarks

41
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Core i9-13900K: Test nennt 10 und 35 % mehr Leistung (3)
Quelle: Intel

Ein Test des Core i9-13900K auf einer chinesischen Video-Plattform legt in ausschließlich synthetischen Tests nahe, dass 10 bzw. 35 Prozent mehr Leistung erreicht werden. Es handelt sich wohl um die ES-CPU, die die Tage bereits im Geekbench gelistet wurde.

Gleich zweimal tauchte ein ominöser Core i9-13900K in Benchmark-Datenbanken auf und man geht davon aus, dass es sich bei dem Modell auch um jenes handelt, dass nun auch einen ganzen Test auf Bilibili füllt. B Site, der Kurzname, ist eine chinesische Videoplattform vergleichbar mit dem westlichen Youtube. Da liefern die Tester für die Raptor-Lake-CPU Screenshots von CPU-Z sowie Messwerte.

Die Screenshots bestätigen das, was man schon weiß. Das Topmodell bekommt mehr E-Kerne, womit es sich dann um eine 24/32-Konfiguration handelt, davon 8 P-Kerne wie schon beim Vorgänger. Die sind in der Basis 3,0 und im Boost 5,5 GHz schnell. Das und die nicht ausgelesene Modellbezeichnungen lassen weiter vermuten, dass es sich um ein Engineering Sample handelt. Bench-Werte sollten also nicht als der Weisheit letzter Schluss angesehen werden. Die Powerlimits liegen derweil bei 125 Watt und 250 Watt MTB.

Die Tests wurden auf dem Asus ROG Z690 Extreme durchgeführt, das die Tage schon im Geekbench gelistet war. Dazu kommt DDR5-6400 und eine Geforce RTX 3060 Ti. Gekühlt wird die CPU mit einer AIO, der Thermalright Frozen Magic 360 und Strom kommt von einem 1.500 Watt starken Netzteil. In Summe kommen die Tester zum Ergebnis, dass die CPU 10 Prozent schneller in Single-Core-Berechnungen ist und bis zu 35 Prozent schneller bei Multi-Core-Lasten. Je nach Test kann Raptor Lake auf allen Kernen Raum zwischen sich und den Vorgänger bringen, etwa 46,3 Prozent im CPU-Z-Test. Oder eben auch "nur" 22 Prozent im Geekbench-5-Test. Praxisnahe Tests gibt es im Moment keine. Also keine Spiele und auch keine Anwendungsbenchmarks.

Der Konsens ist für den Moment, und da Intel auch nicht viel an der Architektur geändert hat, dass die Performance mehrheitlich von höheren Taktraten und größeren Caches rührt; sowie in Mehrkerntests potenziell auch von der nun verdoppelten Anzahl der E-Kerne zum Vorgänger, wenn diese genutzt werden. An denen hat sich auch nichts im Wesentlichen geändert. Neue E-Kerne soll es erst in einer der kommenden Generationen geben.

Bleibt der Blick auf die gemessene Temperatur und Leistungsaufnahme. Bei der Temperatur wurden mit der Thermalright Frozen Magic 360 dennoch 100 Grad Celsius erreicht, was wohl auch die CPU veranlasste, sich selbst zu bremsen. Das geht dann zulasten der Turbo-Werte, die unter Idealbedingungen beim Thermal Velocity Boost bis zu 5,7 GHz erreichen können. Die PL4 Package Power soll bei 420 Watt liegen. Alder Lake hatte da 359 Watt. Den Wert sollte man sich aber erst noch bestätigen lassen.

Quelle: Extreme Player (Bilibili)

41
    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        PL4 hat doch im Alltag gar keine Aussagekraft. Ich gehe fest davon aus, dass ein 13900K die gleichen PL1=PL2-Werte, wie ein 12900K erhalten wird.
        Zumindest kann man ja jetzt in Benchmarks die 420 Watt ausreizen und ist nicht mehr an 350 Watt gebunden.
        Die neuen 1600W Netzteile wollen ja auch mal durchgetreten werden. ^^
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        PL4 hat doch im Alltag gar keine Aussagekraft. Ich gehe fest davon aus, dass ein 13900K die gleichen PL1=PL2-Werte, wie ein 12900K erhalten wird.
        Zumindest kann man ja jetzt in Benchmarks die 420 Watt ausreizen und ist nicht mehr an 350 Watt gebunden.
        Die neuen 1600W Netzteile wollen ja auch mal durchgetreten werden. ^^
      • Von Haxtible
        Zitat von PCGH_Dave
        Also das Topmodell, händisch optimiert?
        Nö nur n 5800x3d bei 1 volt und 48 watt
      • Von sil79 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von BigBoymann
        Wo kommen denn dann die 100° her? Ein 12900K kommt mit einer 360er AIO jedenfalls nicht dran.
        Ein 12900K kommt mit einer 360er nicht ran? Das der Witz der Woche . Natürlich siehst du die 100 Grad nie, bei welchen Prozessor auch immer, weil die laut MB Bios bei 95 runtertakten/throtteln. Wenn man aber wie ich, für Testzwecke, auf 100 oder 105 Grad einstellt und du die Spannung nicht anpasst, siehst du die 100 Grad immer unter maximaler Last (Luft, AIO, Custom Wakü) ...
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Also da werden ganz sicher die Mainboard hersteller auch bei Intel mogeln. Bei AMD haben die Mainboard hersteller auch gemogelt. Stellte die Vorgaben von AMD ein und siehe da habe ich um einiges weniger leistung. Da verliert der 5950x sogar gegen einen i9 7960x. Ist echt peinlich. AMD hat es also den Mainboard hersteller zu verdanken das sie so stark sind. Bei Intel ist es freilich auch nicht ohne zu mogeln. Denn schaltet man den tubo ab und taktet auf das selbe Level wie bei AMD, sieht es bei Intel ebenso nicht gut aus. Ich finde es einfach nur peinlich wie sehr die CPUs gemogelt werden. Macht echt keinen Spaß mehr weil die richtige Leistung sieht ja echt anderst aus.
      • Von Gast1678576202
        Ok, dann sehe ich die Sache so. Es wird wieder ein Kopf an Kopf rennen mit AMD und Intel. Plus ,Minus 5% sehe ich die neuen AMD Prozessoren vor oder hinter Intel.

        AMD wird sehr Wahrscheinlich durch die günstigeren Bord Intel angreifen ,wie sie es schon mit AM3 gemacht haben.

        Intel wird die gleiche Politik anwenden wie mit Alder Lake.
        Was im Umkehrschluss bedeutet, alles bleibt beim alten.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk