Prozessor mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfallen

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Chips mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfällt.
Quelle: IBM

Hochtechnologie sieht man nicht gerne in Feindeshand. Aus diesem Grund hat das US-Militär IBM damit beauftragt, einen Chip zu entwickeln, der sich auf Kommando selbst vernichtet. Davon soll am Ende nichts als Siliziumstaub übrig bleiben.

Es klingt wie eine Mischung aus Mission Impossible und Star Trek - und ist vielleicht schon bald Wirklichkeit. Die "Defense Advanced Research Projects Agency", kurz DARPA, hat IBM mit der Entwicklung eines Chips beauftragt, der sich bei Bedarf selbst vernichtet. Mit dieser Maßnahme will die Behörde des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums verhindern, dass zurückgelassene Militärtechnik in Feindeshand gelangt.

Ein Funksignal könnte beispielsweise die Selbstzerstörung einleiten, indem es auf ein Glassubstrat wirkt. Dieses könnte etwa über eine reaktive Metallschicht zum Bersten gebracht werden, sodass am Ende nur noch Siliziumstaub übrig bleibt. Für die Erforschung des Chips mit Selbstzerstörung soll IBM 3,45 Millionen US-Dollar erhalten haben.

Der Auftrag ist Teil des Projekts "Vanishing Programmable Resources (VAPR)" des US-Militär und soll verhindern, dass sich Vorfälle wie bei der Tötung Osama Bin Ladens wiederholen. Damals ging ein hochtechnisierter Helikopter auf pakistanischem Boden verloren. Später wurde unterstellt, Pakistan habe chinesischen Militärtechnikern Zugang zur Technologie des Wracks gewährt.

Quelle: arstechnica.com

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Prozessor mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfallen

        In mobilen Geräten hat man keine 230 V (und das US-Militär afaik nicht einmal in stationären. Wobei 110 natürlich auch reichen würden - aber eben auch eine Feuergefahr bedeuten)
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Prozessor mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfallen

        In mobilen Geräten hat man keine 230 V (und das US-Militär afaik nicht einmal in stationären. Wobei 110 natürlich auch reichen würden - aber eben auch eine Feuergefahr bedeuten)
      • Von 45thFuchs BIOS-Overclocker(in)
        AW: Prozessor mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfallen

        Sie könnten auch einfach einen Pin der Chips mit voller Voltzahl anschliessen ,der Effekt macht ihn auf jeden fall für immer unbrauchbar.Auch für Research zwecke wäre das nicht gerade ein Fund.
        Auf jeden fall Funkt es ordentlich wenn man einen toten I7 mit 230V nackt an die Steckdose hängt (Brennt sogar kurz)
      • Von Fearofdeath Freizeitschrauber(in)
        AW: Prozessor mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfallen

        ups schreibfehler... gleich korigieren... ja sry legasteniker ebn
      • Von Gast20140707_2
        AW: Prozessor mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfallen

        Zitat von Fearofdeath
        scheis auf NAS... ELVIS IS WATCHING YOU .... maaan der smiley wird nacha hälfte schon umgewandelt -.- jetzt kann ich kein elvissmiley machn

        NSA und NAS hat zwar beides etwas mit speichern zu tun, jedoch ist es nicht ganz das gleiche .
      • Von Fearofdeath Freizeitschrauber(in)
        AW: Prozessor mit Selbstzerstörung: IBM soll fürs Militär Chips entwickeln, die auf Kommando zu Staub zerfallen

        scheis auf NSA... ELVIS IS WATCHING YOU .... maaan der smiley wird nacha hälfte schon umgewandelt -.- jetzt kann ich kein elvissmiley machn
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