CPU-Verkaufszahlen: Vier Ryzen X3D dominieren bei Mindfactory
Die aktuellen CPU-Verkaufszahlen des deutschen Online-Händlers Mindfactory verdeutlichen die Dominanz von AMDs Ryzen X3D im DIY-Geschäft, welche gleich die ersten vier Plätze einnehmen. AMD kann mehr als 92 Prozent der Verkäufe verbuchen.
Die aktuellen CPU-Verkaufszahlen des deutschen Online-Händlers Mindfactory, welche wie gewohnt von TechEpiphany über X - vormals Twitter - veröffentlicht wurden, verdeutlichen die Dominanz von AMDs Ryzen-Prozessoren. Im DIY-Geschäft beläuft sich der CPU-Marktanteil von AMD bei Mindfactory auf 92,4 Prozent. Die Gaming-CPUs aus der Serie Ryzen X3D mit 3D V-Cache dominieren dabei die Spitzenpositionen völlig nach Belieben und besetzen die Plätze 1 bis 4.
Während sich der aktuelle Gaming-König, der Ryzen 7 9800X3D, mit 2.450 Verkäufen auf den ersten Platz setzt, belegt die Preis-Leistungs-Tipps unter den Gaming-CPUs, der Ryzen 5 7600X3D und Ryzen 7 5700X3D, die Plätze 3 und 4, während sich der einstmals schnellste Gaming-Prozessor, der Ryzen 7 7800X3D, auf Platz 2 setzt.
Quelle: TechEpiphany
Die aktuell "erfolgreichste" CPU von Intel, der Core i5-14600KF, belegt gegenwärtig lediglich den 30. Rang bei den Verkaufszahlen, was sich auch in den Umsatzzahlen zeigt. Mindfactory generiert derzeit mehr als 92,3 Prozent seiner CPU-Umsätze mit Ryzen-Prozessoren von AMD. Core Ultra 200 ("Arrow Lake-S") ist hierzulande bei Selbstbauern nahezu irrelevant und kommt so bei Mindfactory nicht einmal aufsummiert auf dreistellige Verkaufszahlen im Dezember 2024.
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: TechEpiphany via X

Und höhere Stromverbrauch leicht untertrieben, mehr als doppelt so hoch
Und höhere Stromverbrauch leicht untertrieben, mehr als doppelt so hoch
Der AMD 7600X3D ist zurecht der effizienz-König Punkt.
Zum Gesamtbild des Stromverbrauchs gehört aber auch der Idle-Stromverbrauch (Leerlauf) und hier benötigt der AMD gut 40 Watt mehr als der Intel. Klar kann man den PC bei Nichtbenutzung auch ausmachen oder in Sleep-Modus versetzen, aber das mache ich nur wenn ich schlafe oder nicht zuhause bin.
Auch beträgt der Mehrstromverbrauch des Intel lediglich ca. 50 Watt unter Gaminglast. Den Vergleich zur Anwendungslast lasse ich mal ausgeblendet in diesem Fall, da sich vermutlich keiner den 7600X3D wegen seiner Mehrkernleistung in Bezug auf Anwendungen kaufen wird, sondern die Spieleleistung steht klar im Vordergrund und ist daher entscheident. Die 50 Watt Mehrverbrauch kosten Stündlich 2 Cent bei einer 40 Cent Kilowattstunde.
Ob die vorgenannten Kosten des Strommehrverbrauchs in Bezug auf Gaming ein Dealbreaker sind - 14600kf für 220,- € und 7600X3D für 300,- €, muss schlussendlich jeder selbst entscheiden.
Tip: Man kann den Stromverbrauch bei Intel CPU´s reduzieren durch Undervolting und/oder Powerlimit setzen. Dies gibt obendrein bessere Temperaturen bei nicht nennenswertem Leistungsverlust.
Workstations haben entsprechend Xeons drin, Industrie PC's meist Atomkern-Varianten (das ist aber alles meist nicht im Standard und kommt nach Preis, Verfügbarkeit und Dringlichkeit. Server würde ich sagen ist es 50/50, würde mehr AMD sein, aber Intel macht im Preiskampf auch gerne mal "ok wir gehen 10k pro System runter", wo es dann keine Argumentation mehr gibt (meist)
Und höhere Stromverbrauch leicht untertrieben, mehr als doppelt so hoch