CPU-Preise für Ryzen 7000: Wie ist die Lage nach dem Black Friday?
Nach dem Ende der Black Week sind die Preise der Zen-4-Prozessoren teils wieder deutlich angestiegen. Die einzige Ausnahme ist der Ryzen 9 7900X, der nur um ca. 15 Euro teurer geworden ist.
AMDs Zen-4-Prozessoren konnten in unseren Tests durchaus überzeugen, wenngleich die hohe maximale Leistungsaufnahme und das Boost-Verhalten an der thermischen Grenze von 95 °C durchaus hinterfragt werden können. Dennoch sind die Chips sehr teuer in den Markt gestartet und die hohen Plattformkosten im Vergleich zu AM4 haben für schleppenden Absatz gesorgt. AMD hat darauf bereits reagiert und zur Black Week neue Bestpreise für die Prozessoren veranschlagt. Dabei konnten teilweise über 200 Euro im Vergleich zur UVP gespart werden.
AMD-CPU kaufen: Hier die günstigsten Angebote bis Ryzen 9 7950X
Da es nicht sicher war, ob und wie lange diese Preisnachlässe gelten, hatten wir bei AMD nachgefragt und um Aufklärung gebeten. AMD Deutschland hatte daraufhin klargestellt, dass es keine offizielle Preissenkung für die Ryzen-7000-Modelle gibt und dass die aktuellen Preise das Resultat von Black-Week-Rabattaktionen in der DACH-Region waren. In den USA dagegen berichtet Videocardz aktuell davon, dass diese Deals zwar beendet seien, dafür aber durch die Holiday-Deals ersetzt worden wären, die weiterhin niedrigere Preise veranschlagen und für das gesamte Weihnachtsgeschäft gelten könnten. Ein Rabattzeitraum würde damit auf den nächsten folgen.
Ryzen 7 7700X
Betrachtet man die Preise in Deutschland, so sind diese nicht mehr auf dem Bestpreis-Niveau der vergangenen Woche, sondern teils wieder deutlich angestiegen. So kostet der 12-Kerner Ryzen 9 7900X mit 514 Euro zwar nur minimal mehr als der Bestpreis von 499 Euro, doch die restlichen Zen-4-Chips sind deutlich teurer geworden. Der Ryzen 5 7600X kostet statt 246 Euro wieder 279 Euro, der Ryzen 7 7700X ist 35 Euro teurer geworden und das Flaggschiff in Form des Ryzen 9 7950X kostet anstatt von 599 Euro wieder mindestens 639 Euro.
Ob eine ähnliche Aktion zu den USA auch für das deutsche Weihnachtsgeschäft geplant ist, ist bisher noch unklar. Das Interesse an den Zen-4-Prozessoren ist zwar nicht gering, doch die Top-Ten-Liste der meistgesuchten Prozessoren wird noch immer von Zen-3-Modellen angeführt. Der Ryzen 7 5800X3D für 359 Euro und der Ryzen 7 5700X für 207 Euro reichen anscheinend für die meisten Spieler noch locker aus und das zu deutlich geringeren Preisen.
Quelle: PCGH-Preisvergleich, Videocardz

Die maximal erlaubten Dauertemperaturen sind seit Ewigkeiten bei etwa 100°C für Siliziumchips, einfach weil die Physik das so vorgibt: bei ~130 rum gehts kaputt, der Hersteller lässt halt noch Puffer für Überschießen/Hotspots/Messunsicherheit/usw. deswegen sind die erlaubten Kerntemperaturen immer mit irgendwas zwsichen 90 und 110°C angegeben je nach Modell - Desktop-CPUs von Intel momentan 100, AMD 95. So what.
Ah bevor das kommt: Früher hat INtel die Heatspreaderoberflächentemperatur definiert, NICHT die Kerntemperatur - deswegen waren die Angaben damals um die 70°C rum, einfach weil der Kernhotspot bei ca. 100 ist wenn die IHS-Oberfläche bei 70 ist.
Dass der IHS jetzt etwas dicker ist ist nur so,dass die alten Kühler noch passen bzw. um den größern Abstand von CPU zum Kühlerboden auszugleichen der durch den Wechsel von PGA auf LGA Sockel entsteht. Ob da 1 mm mehr oder weniger Kupfer dazwischen ist macht sowohl rechnerisch als auch gemessen kaum 1K Unterschied und ist vollständig vernachlässigbar (es gibt ein Video von Roman wo er das gemessen/gerechnet hat).
Die ganze Diskussion über Maximaltemperaturen geht jetzt schon gefühlt jahrzehntelang (und solche Sätze wie hier vom Autor sorgen dafür dass es noch weitere Jahrzehnte werden) aber haben technisch nicht die geringste Relevanz - denn hätten sie bie und es wäre irgendwie schlimm dass CPUs ständig bei 100 Grad rumeiern hätte es Millionen von Ausfällen solcher Chips gegeben über die letzten zig Jahre bei den ganzen OEM-Gurken und Laptops und Servern die eben dauerhaft an dieser Grenze rumtanzen. Diese Ausfälle gab es aber nie - denn erstaunlicherweise wissen Intel, AMD, NVidia usw. tatsächlich besser, was ihre Chips aushalten als der gemeine Mob im Internet...
Selbt Epyc CPUs haben eine Tjunction in dem Bereich. Von daher finde ich die unbegründeten Aussagen und Panikmache Fachfremder in dieser Hinsicht ziemlich absurd.
AMD hat in der Hand, wie der Boost funktioniert. Die hätten die maximale Temperatur auf 5 °C niedrieger setzen können, den Unterschied würde kaum jemand in der Praxis bemerken.
AMD hat einfach keine Wahl, als zu sagen, dass es normal ist, dass die CPU bei Last konstant bei 95 Grad läuft. Weil sie sonst die Leistung hätten sänken müssen. Wenn etwas immer auf Last läuft, dann sinkt dadruch auch seine Lebensdauer.
Warum? Davon mal abgesehen das die 7000er Serie recht Preisintensiv ist reichen die 5000er noch locker aus, vor allem was Gaming angeht. Ausserdem ist die Ausstattung der B650er und X670er Mainboards eher ein schlechter Witz. Schaut genau hin und vergleicht mit entsprechenden Mainboards für Intel.
Mfg Kuanor