CPU-Preise: AMD Ryzen 5 5600X erheblich populärer als Ryzen 5 7600X, Ryzen 9 7950X unter 600 Euro
AMDs Zen-4-Prozessoren sind noch immer unbeliebter als ihre Vorgänge, die mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten können. Die Preise für die AM5-Prozessoren sind daher aktuell wieder am Sinken und könnten demnächst einen neuen Tiefpunkt erreichen. Lesen Sie daher im Folgenden, welche Gründe es dafür gibt und warum Sie mit einem geplanten Update einige Wochen warten sollten.
Bisher kann die Zen-4-Architektur noch nicht mit dem Verkaufserfolg der Zen-3-Prozessoren mithalten. Während diese Prozessoren zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung eine konkurrenzlose Leistung und Effizienz geboten hatten, müssen die Zen-4-Chips mit Intels Raptor-Lake-Prozessoren konkurrieren, die sehr schnell sind. Dazu kommen die hohe Inflation, das Ende der Corona-Maßnahmen und die hohen Preise für DDR5-Speicher und entsprechende AM5-Platinen. Nunmehr zwei Monate nach Release können hierzu einige Zahlen genannt und die aktuelle Preisentwicklung der Zen-4-Prozessoren betrachtet werden.
Hierzu kann man die Verkaufszahlen, die der Hardware-Händler Mindfactory angibt, nutzen. Der Ryzen 5 5600X, AMDs Sechskerner auf Zen-3-Basis ist seit dem 23.10.2020 dort gelistet und seitdem wurden beinahe 71.000 Exemplare verkauft. Der Ryzen 5 7600X, der direkte Nachfolger, ist seit dem 25.08.2022 erhältlich und seitdem wurden ca. 1.900 Exemplare verkauft. Demnach stehen ca. 90 verkaufte Ryzen 5 5600X pro Tag ca. 16 verkauften Ryzen 5 7600X entgegen und das, obwohl es mittlerweile den Ryzen 5 5600 gibt, der eigentlich die gleiche Leistung für nochmals weniger Geld bietet.
Preisentwicklung Ryzen 9 7950X
Die Preise für die Zen-4-Chips sind daher wieder einmal am Fallen. Der Ryzen 9 7950X liegt wieder bei seinem Tief von 599 Euro, der Ryzen 7 7700X ist mit 358 Euro nah dran. Der im Verhältnis unbeliebte Ryzen 9 7900X ist mit 495 Euro günstiger denn je und der Ryzen 5 7600X schickt sich mit 248 Euro und fallender Tendenz an, zeitnah einen neuen Bestpreis zu erreichen.
Kaufinteressierte Nutzer sollten aber definitiv noch einige Wochen warten, außer es besteht akuter Bedarf, denn im Rahmen der CES Anfang Januar soll Intel seine Budget-Modelle von Raptor Lake vorstellen und AMD selbst soll die X3D-Versionen der Zen-4-Chips ankündigen. Diese sollen wiederum eine deutlich höhere Spieleleistung als die bisherigen Zen-4-Prozessoren bieten und könnten die Gaming-Krone zurück zu AMD holen. Leider sind die Plattformkosten immer noch nicht gut, es gibt aber bereits erste Mainboards mit Sockel AM5 für unter 200 Euro, brauchbare 32-GiB-Kits DDR5-Speicher mit EXPO kosten ab ca. 170 Euro.
Quelle: PCGH-Preisvergleich & Reddit

Wer seitens der Performance nicht immer zwingend das neuste/schnellste benötigt, macht bei den Abverkäufen schon immer gute Schnapper
Bei DDR5 hat man wahrscheinlich gehofft, dass die Preise deutlich schneller fallen wird.
Also Unterstützung für DDR-4 und DDR-5 Ram anbieten sollen.
DDR-5 Ram ist einfach noch zu teuer.
Einige Prozessoren vor dem Ryzen konnten 2 RAM raten beherrschen.
Daher war das keine gute Idee, auf dieses Pferd, in diese Zeit , zu setzten.
Selbst die Stapelspeicher-Variante, wird es nicht besser machen.
Denn Boards und RAM zu exorbitante Preise, macht die Plattform unattraktiv.
Also Unterstützung für DDR-4 und DDR-5 Ram anbieten sollen.
DDR-5 Ram ist einfach noch zu teuer.