Apple Mac: Ab 2020 ohne Intel-Prozessoren?
Intel könnte fünf Prozent seines Umsatzes verlieren, wenn der Bericht sich bewahrheitet, dass Apple ab 2020 in seinen Mac-Geräten ARM-Prozessoren aus eigenem Design einsetzt.
Einem Bericht zufolge soll Apple ab dem Jahr 2020 seine Mac-Geräte auf ARM-Prozessoren umstellen und das könnte Intel durchaus treffen, denn aktuell kommen die Chips für Mac-Systeme aus Santa Clara. Im Hauptquartier von Intel soll bereits über das Szenario beraten worden sein, dass Apple künftig Chips aus dem eigenen Designlabor verwendet.
Solche Gerüchte sind nicht ganz neu. 2018 gab es bereits Berichte darüber, dass Apple der x86-Technologie den Rücken kehren könnte und ARM-Technik verwendet. Das Projekt heiße Kalamata und wäre generell kein Novum für Apple. Da verwendete man in der Vergangenheit bereits Prozessoren von Motorola und IBM, bevor dann 2006 der Wechsel zu Intel vollzogen wurde.
Dem normalen Anwender kann es wohl einigermaßen gleich sein, welche CPU Apple verbaut, wenn die Leistung stimmt. Wer allerdings auch Windows auf seinem Mac laufen lässt, der wird es auf ARM-basierten Geräten schwieriger haben. Apple selbst müsste MacOS auf Arm umstellen und natürlich auch die Anwendungsentwickler. Ob ein ARM-Prozessor dann auch genug Leistung für einen MacPro liefern kann, der gerne im Videoschnitt verwendet wird, muss sich zeigen.
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Langfristig wird man sich dann aber neue Hardware kaufen müssen, denn irgendwann wird Apple die Abwärtskompatibilität zu x86 aus MacOS streichen und auch die Anwendungsentwickler werden die Lust verlieren. Ältere Apple-Nutzer kennen das Szenario bereits vom Wechsel von PowerPC zu x86/64.
Bei Intel wird man sich aber auch Gedanken darüber machen müssen, wo man die angeblich fünf Prozent Umsatz wieder hereinholt, wenn der Apple-Deal auslaufen sollte.

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Und da hat der gute Craig recht
Ich finde es auch nicht ergonomisch bei einem Notebook auf dem Screen herum touchen zu müssen.
Und selbst wenn ich mit Numbers Angebote und Rechnungen schreibe, dann kann ich das auf dem Mac oder dem iPad gleichermaßen erledigen. Apple ist da, auch durch Handoff/Continuity weiter als Ms es damals war.
Siehe den Punkt Handoff:
macOS - Integration - Apple (DE)
Da finde ich die andere Richtung schon interessanter: Laptop mit MacOS und Touch-Display (die sind bei Apple ja sowieso alle Schminkspiegel, dann fällt das nicht noch negativer ins Gewicht) und gewisse iOS-Apps, die man per Touch unter MacOS nutzen könnte.
Außerdem hat man derzeit die klare Trennung zwischen (Freizeit)Geräten auf denen man (mit Ausnahme von ganz wenigen Interpreter-Sprachen, die aber auch nur lokal nutzbar sind) nur vorgefertigte Apps aus dem von Apple zensierten Store und nur extremst eingeschränkt HW nutzen kann.
Und dann gibt es Geräte, auf denen man selber programmierern darf, die mit erheblich mehr HW erweiterbar sind und auf denen man aus beliebiger Quelle Programme installieren kann. Beide Geräteklasse sind derzeit sofort unterscheidbar.
Kommen jetzt noch Laptops mit iOS dazu, wird das ein ähnliches Chaos wie bei Microsoft mit dem ARM-Windows Geräten. Geräte, die im ersten Moment so aussehen, als ob sie (klassisch) für alles nutzbar wären, es am Ende aber nicht sind.
ARM und iOS für den Privatanwender und alles andere dann noch auf x86, solange ARM basierte Hardware keine bessere Leistung liefert ???
ARM und iOS für den Privatanwender und alles andere dann noch auf x86, solange ARM basierte Hardware keine bessere Leistung liefert ???
Das ist Bullshit und völlig an den Haaren herbeigezogen, wenn ich in meinem persönlichen Umfeld bei Musiker/Producern hin zu Photographen und Videoproducern eines in den vergangenen Jahre gemerkt habe, dann ist es die Tatsache das immer weniger aus z.T. sentimental anmutender Gründen doch "noch einmal" auf einen neuen Apple setzen. Die Mehrheit wechselt tatsächlich, vielleicht nicht einmal gerne, weil Apple halt immer noch einen sehr hohen Stellenwert insgesamt hat...aber.
...sollte Apple sich gerade unter der Voraussicht auf die ARM Architektur, in zwei Segmente aufteilen, den Consumer und Pro, -bereich...dann mal viel Glück bei den nächsten Aktionärsversammlungen.