Apple M2: Singlecore-Leistung in CPU-Z auf Augenhöhe mit AMDs Ryzen-Topmodell
Im Netz sind erstmals CPU-Z-Leistungswerte von Apples M2-SoC aufgetaucht. Die Singlecore-Performance liegt dabei nur knapp hinter der von AMDs Ryzen 9 7950X.
Während in Smartphones und Tablets hauptsächlich Prozessoren auf Basis der ARM-Architektur zum Einsatz kommen, werden in Notebooks und Desktops meist x86-Chips verbaut. Mit der Abkehr von Intels Core-Prozessoren und dem Einsatz der M-SoCs hat zumindest Apples Ökosystem aber auch dort den Wechsel zu ARM vollzogen. Ein Benchmark, der vom bekannten Leaker @9550pro veröffentlicht wurde, zeigt dabei beeindruckende Performance-Werte für den Apple M2. Offenbar hat @9550pro auf einem entsprechenden System Windows 11 als virtuelle Maschine eingerichtet und dort den CPU-Z-Benchmark ausgeführt.
Vergleichbare Leistung
Während der Multicore-Score mit rund 3.800 Punkten dabei sehr niedrig ist, kann die Singlecore-Performance überzeugen. Der getestete Apple M2 erreicht in dieser Disziplin angeblich 750 Punkte. Damit liegt auf Augenhöhe mit dem AMDs Flaggschiff, dem Ryzen 9 7950X, und den Mittelklasse-Modellen aus Intels Alder-Lake-Generation (Core 12000). Intels neuere Raptor-Lake-Modelle können in dem Benchmark hingegen einen deutlichen Vorsprung wahren. An Qualcomms Snapdragon 8cx Gen 3, einem Notebook-SoC auf ARM-Basis, zieht Apples M2 im Singlecore-Benchmark hingegen um 41 Prozent vorbei.
| CPU | Singlecore | Multicore |
|---|---|---|
| Intel Core i9-13900K | 902 | 16.616 |
| Intel Core i9-12900K | 816 | 11.360 |
| AMD Ryzen 9 7950X | 767 | 15.728 |
| Apple M2 | 750 | 3.822 |
| AMD Ryzen 9 5950X | 647 | 11.840 |
| Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 | 544 | 3.480 |
Zudem bietet Apple mit dem M3 bereits seit Ende letzten Jahres einen schnelleren SoC an. Mit Blick auf die genutzten Architekturen ist der Vergleich mit dem M2 aber fairer, da dieser - wie die CPUs von AMD und Qualcomm - noch auf einen 5-nm-Prozess setzt. Zudem sollten die Performance-Werte generell nicht überbewertet werden, da CPU-Z hier deutliche Schwächen hat. Der Benchmark fokussiert sich beispielsweise nur auf die FP32-Leistung und trifft gleichzeitig keine Aussage zu der inzwischen sehr wichtigen Sprungvorhersage oder dem Cache-System.
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Anwendungsbenchmarks haben daher eine im Vergleich bessere Aussagekraft über die tatsächliche Alltagsperformance. Zumindest in FP32-Anwendungen ohne relevante Anforderungen an das Speichersystem oder die Befehlsvorhersage kann Apples alter SoC aber offenbar mit einigen jüngeren Ryzen- und Core-Prozessoren mithalten. Ende des Jahres dürfte man zudem sehen, wie sich der neuere Apple M3 gegen den Ryzen 9 9950X schlägt, die beide in TSMCs 3-nm-Fertigung produziert werden.
Quelle: via Techpowerup

Am Ende des Tages kann der Mx 10 mal schneller sein und mit dem Goldenen Apple Käfig noch so toll sein wenn es die Software nicht gibt.
Laut CPU-Z 4+4 Kerne, d.h. das ist der normale M2.
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Genau diese Dinge stehen auch hier im Text. Der von dir angesproche Artikel ist sogar direkt verlinkt