Apple und Intel: Neuer Chip-Deal könnte die Tech-Branche aufrütteln
Apple hat angeblich ein vorläufiges Abkommen zur Nutzung von Intels Halbleiterfertigung abgeschlossen. Womöglich gelingt es mit der 14A-Fertigung endlich, das Foundry-Geschäft in Schwung zu bringen.
Nachdem Intel seine frühere Vormachtstellung bei der Halbleiterfertigung an TSMC abgeben musste, verfolgte das Unternehmen in den vergangenen Jahren einen ambitionierten Aufholplan. Teil dieser Strategie war dabei auch der Umbau hin zu einer Foundry - die eigenen Halbleiterwerke sollten auch anderen Kunden innerhalb der Tech-Branche zur Verfügung stehen. Bislang ging dieser Prozess allerdings nur schleppend voran, obwohl der ursprünglich als Wegbereiter gedachte 18A-Prozess bereits serienreif ist.
Erfolg im zweiten Anlauf?
Inzwischen kommt aber offenbar doch Bewegung in das Thema. Tom's Hardware berichtet mit Verweis auf das Wall Street Journal, dass Intel und Apple ein vorläufiges Abkommen geschlossen haben. Demnach ist ein Chip-Deal in Arbeit, durch den Intel Halbleiter für Apple fertigen würde. Weitere Details sind leider rar, also beispielsweise welcher Prozess für welche Produkte zum Einsatz kommen soll.
Vermutlich handelt es sich aber um die kommende 14A-Fertigung, die inzwischen als Hoffnungsträger gehandelt wird. Passend dazu gab es schon im vergangenen August Gerüchte über eine entsprechende Kooperation mit Intel. Dass die Gespräche noch laufen, darf man wohl als gutes Signal ansehen. Für einen großen Erfolg reicht die aktuelle Meldung, falls das Gerücht überhaupt zutrifft, aber noch nicht. Dafür müsste der Vertrag erst final abgeschlossen werden und zudem eine große Stückzahl umfassen. Spannend wird dann auch, ob Apple Intels Fertigung nur für kostengünstigere Produkte und damit zur Entlastung von TSMCs Fertigungslinien einsetzen will. Falls es gelingen würde, den 14A-Prozess auch für High-End-Produkte zu positionieren, wäre das wohl der erhoffte Durchbruch.
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Für Intel kommt die Nachricht über einen vorläufigen Chip-Deal mit Apple auf jeden Fall zu einem Zeitpunkt des Aufschwungs - zumindest mit Blick auf den Aktienkurs. Ebendieser hat sich im Monatsverlauf mehr als verdoppelt und allein gestern - als der Artikel des Wall Street Journal veröffentlicht wurde - ging der Wert um knapp 14 Prozent nach oben. Vollständig darf man das dem Gerücht aber womöglich nicht zuschreiben, denn die Aktie war ohnehin im Aufwind.
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Quelle: The Wall Street Journal (Paywall) via Tom's Hardware

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