Zen-3-Konter Rocket Lake: Allcore-OC von 5 GHz, hohe Gaming-Leistung? Leaker fasst Infos zusammen
Ein Leaker, der mit seinen vorab gestreuten Informationen schon häufiger richtig lag, hat die bisher bekannten Details zu Intels Rocket Lake-S zusammengefasst. Demnach lassen sich alle Kerne mühelos auf 5,0 GHz takten. Außerdem soll sich die Gaming-Leistung stark verbessern. Allerdings würden die CPUs auch recht heiß.
Sollte der von AMD in Aussicht gestellte Performance-Sprung eintreffen, wird man Intel mit Zen 3 in den kommenden Wochen vermutlich stark unter Druck setzen. Mit Rocket Lake ergibt sich im ersten Quartal 2021 aber möglicherweise wieder ein anderes Leistungsgefüge. Das legen Gerüchte nahe, die der als zuverlässig geltende Leaker "ITCooker" kürzlich zusammenfasste. Ins Auge sticht beispielsweise der AVX512-Befehlssatz, der eine deutliche Leistungssteigerung bei darauf spezialisierten Anwendungen verspricht. Allerdings sollen die CPUs dadurch auch sehr warm werden und entsprechend Strom ziehen.
Wie bereits vor einigen Tagen berichtet, soll sich zudem die Cache-Struktur der CPUs ändern. Während Comet Lake-S noch 32 KiByte L1- und 256 Kibyte L2-Cache ins Rennen schickt, liege der Pufferspeicher beim Nachfolger angeblich bei 48 und 512 Kibyte. Dadurch wachse die Performance trotz Festhalten am 14-nm-Prozess merklich, vor allem mit Blick aufs Gaming. Die Multicore-Leistung aktueller AMD-Prozessoren bleibe für Rocket Lake jedoch unerreichbar - fürs Aufschließen fehlen den Chips, die maximal acht Kerne böten, schlicht die Rechenherzen.
5 GHz auf allen Kernen angeblich kein Problem
Zum Thema Overclocking heißt es, dass Rocket Lake recht mühelos einen All-Core-Takt von 5 GHz schafft. Z490-Motherboards, die mit der nötigen Infrastruktur aufwarten ("PCI-E4 ready"), sollen zusammen mit den noch unveröffentlichten Prozessoren dann auch tatsächlich PCIe-Express 4.0 unterstützen. Die Spannungswandler der Boards seien zudem stark genug für übertaktete CPUs der elften Generation.
Mehr zum Thema: Rocket Lake S mit PCI-Express 4: Intel bestätigt Release im Q1/2021
Älteren Gerüchten nach setzt Rocket Lake auf Cypress-Cove-Kerne und Intel-Xe-Gen-12-Grafik, vermutlich als Backport einer eigentlich für 10-nm-Prozessoren entwickelten Architektur. Möglich wäre beispielsweise eine Weiterentwicklung der Sunny-Cove-Kerne, die Anfang 2021 bei Ice Lake-SP (Server) zum Einsatz kommen. Trotz altgedientem 14-nm-Verfahren wäre Rocket Lake damit keine Fortführung des Skylake-Designs.
Quelle: ITCooker via WCCF-Tech

Hört sich doch sehr nach Pentium 4 an ^^
Niveau in dem Forum war auch mal besser. Aber das passiert, wenn man sich nur in seiner Nerd-Blase bewegt.
Da im zweiten Halbjahr 2021 mit Alder Lake S offiziell schon der erste Desktop-Chip mit 10 nm Super Fin (früher 10++ nm) ansteht, wird Rocket Lake S wohl nicht nur die letzte 14-nm-CPU sein, sondern wie einst Broadwell DE (Core i7-5775C m Test) auch schnell von einem Nachfolger abgelöst werden.
https://www.3dcenter.org/...