APUs für AM5: Rembrandt und Phoenix als Einstieg und Oberklasse?
AMD hat bisher keine APUs für Sockel AM5 im Programm und soll das zeitnah ändern wollen. Im Gespräch sind Einstiegsmodelle auf Rembrandt-Basis und neue Oberklassemodelle, die auf Phoenix setzen sollen. Lesen Sie daher im Folgenden mehr von den Möglichkeiten, den Einschränkungen und den Unterschieden zwischen beiden Architekturen.
Auf der AM4-Plattform hat AMD eine vollständige Trennung von regulären Prozessoren und APUs vorgenommen. Letztere sind an dem G-Suffix zu erkennen und verfügen über eine schlechtere Anbindung für PCI-E und weniger Level-3-Cache, sodass sie CPU-seitig eine klar schlechtere Wahl als die regulären Ryzen-Modelle ohne integrierte Grafikeinheit sind. Bei AM5 hat sich das geändert und AMD hat allen Prozessoren eine Onboard-Grafikeinheit zur Seite gestellt, die allerdings nicht besonders leistungsstark ist und lediglich als Bildausgabe genutzt werden sollte.
Im Mobilbereich dagegen gibt es bereits Ryzen-5000- und Ryzen-6000-APUs, die Zen 4 und RDNA3 in einem Chip kombinieren. Für den Desktopbereich soll es allerdings eine andere Planung geben und es ist von drei CPU-Familien die Rede. Die erste ist dabei 19h (Model 60h-6Fh). Das steht intern für "Raphael" und umfasst die aktuellen Ryzen-Chips mit und ohne X-Suffix bzw. 3D V-Cache. Dazu sollen die Familien 19h (Model 40h-4fh) und 19h (Model 70h-7Fh) kommen.
Erstere soll dabei eventuell auf AMD Rembrandt setzen. Das wäre eine Kombination von Zen 3+ mit einer RDNA-2-Grafikeinheit, die bisher nur dem Mobilsegment vorbehalten war. Letztere dagegen soll auf AMD Phoenix setzen. Das ist eine Kombination von Zen 4+ mit einer RDNA-3-Grafikeinheit, die im 4-nm-Prozess gefertigt wird, während Rembrandt noch auf 6 Nanometer setzen muss. Die APUs sollen nach bisherigen Informationen allerdings wieder gegenüber den regulären Modellen eingeschränkt sein und lediglich 20 PCI-E-Lanes erhalten, die auf Gen 4 setzen. USB 4 und USB 3.2 werden aber unterstützt.
Den bisherigen Prognosen zufolge soll AMD mit den APUs auf Rembrandt-Basis Ryzen-3- und Ryzen-5-Modelle vorstellen wollen, während der Oberklassebereich mit Ryzen-7- und Ryzen-9-APUs dann mit Phoenix bedient werden soll. Alternativ wird von einem Launch in diesem Jahr für Rembrandt auf AM5 und nächstes Jahr für Phoenix gesprochen. Als Frage bleibt aber offen, ob AMD die neuen APUs genau wie Renoir auf Sockel AM4 erst als OEM-Chips auf den Markt bringen will oder ob man sie direkt frei erwerben kann. Sicher scheint bisher nur der TDP-Rahmen von 35 bis 65 Watt und der Ausbau mit maximal acht Kernen und Hyperthreading.
Quelle: Wccftech
Im Titel hätte Rembrandt stehen sollen. Beides Maler und beide beginnen mit "Re...", wurde offensichtlich verwechselt.
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Beschränkung auf PCIe 4.0 finde ich nicht schlimm. Aber nur 20 Lanes, und somit nur 1x M.2 direkt über die CPU.
Es sei denn es kommen noch Boards speziell für diese APUs, die dann PEG mit 8 Lanes und 2x M.2 anbinden.
PEG @ 8 Lanes und 3x M.2 dürften nicht kommen. Kann der Controller in der APU wohl auch nicht.
Unterstützt Renoir überhaupt DDR5?
Also mir wäre das neu!