AMD Ryzen 5 5600G: Preis ist weiter im Sinkflug

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Ryzen 5 5600G
Quelle: PC Games Hardware

AMDs Ryzen 5 5600G ist eine APU auf Zen-3-Basis mit ordentlicher Spieleleistung und PCI-E 3.0, die nun für einen neuen Bestpreis verfügbar ist. Lesen Sie daher im Folgenden, warum der Ryzen 5 5600G vielleicht nicht unbedingt in Ihren Spiele-PC passt, aber durchaus eine gute CPU für einen jetzt sehr fairen Preis ist.

AMD hat bei allen AM4-Produkten noch eine klare Diversifizierung vorgenommen. Anders als die Konkurrenz von Intel bieten die Kalifornier ihre Desktop-Prozessoren der Zen-3-Reihe ohne Onboard-Grafikeinheit an, wodurch die Nutzung einer dedizierten Grafikkarte nötig ist. Davon ausgenommen sind lediglich Modelle mit einem G-Suffix wie der Ryzen 5 5600G und Ryzen 7 5700G. Diese Prozessoren verfügen wie auch ihre großen Brüder über Zen-3-Kerne, sind jedoch im Vergleich recht deutlich beschnitten und bieten eine Onboard-Grafik auf Vega-Basis.

Die Chips bieten entweder sieben oder acht Compute-Units und nutzen den Arbeitsspeicher als Grafikspeicher. Die Leistung liegt zwar oberhalb dessen, was Intel in seinen CPUs als Onboard-Grafikeinheiten verbaut, ist jedoch nur zum Spielen von älteren Titeln oder Indie-Games geeignet. Dafür hat AMD den L3-Cache stark beschnitten, wodurch beide Zen-3-APUs gegenüber den regulären Ryzen 5 und 7 Federn lassen müssen und eines der wichtigsten Features in einem modernen PC, die Unterstützung von PCI-E 4.0 entfernt. Dadurch sind die Chips auch für Spieler, die noch auf bessere Grafikkartenpreise warten, nicht uneingeschränkt empfehlenswert.

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Diese Problematiken scheinen sich aktuell aber durchaus zum Vorteil der Nutzer auf den Preis zumindest einer der APUs auszuwirken. Der Ryzen 5 5600G mit sechs Kernen und SMT liegt im PCGH-Preisvergleich derzeit auf seinem bisherigen Tiefstpreis von 167 €, die E-Tailer Mindfactory verlangt. Anfang Mai lat der 5600G noch bei 209 Euro, ist also über 20 Prozent im Preis gefallen. Zum Jahresbeginn lag der Kurs sogar noch bei 250 Euro. Mutmaßlich reagiert AMD damit auf die neu gelaunchten Ryzen 5 5500 und Ryzen 5 5600. Für die 167 Euro erhalten Spieler, die eventuell mit älteren Grafikkarten mit PCI-E 3.0 aufrüsten möchten bzw. Nutzer, die gar keine Grafikkarte verbauen, wollen einen bärenstarken Sechskerner mit niedrigen Plattformkosten samt Aufrüstpfad.

Quelle: PCGH-Preisvergleich

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sandolo Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Sorry, hab ich tatsächlich nicht in dem Kontext gelesen.

        Aber was interessant sein könnte zu dem Thema, ein selbsternannter PC-Guru hat vor 7 Tagen ein YouTube-Video hochgeladen, wobei er einen R5 5500 (also PCIe 3.0) und eine RX 6600 (also x8) auf einem B550-Board zusammenführt.
        Allerdings wird es noch eine Fortsetzung zu dem Beitrag geben, da zum Ende des Videos das System wohl nicht lief.
        Die Fähigkeiten des YouTubers beim PC-Bau werde ich mal unkommentiert lassen.
        Ich denke aber, dass letzlich bei dem Ergebnis die Folgen von PCIe 3.0 x8 in der heutigen Meta zu erkennen sein werden. Mein Tipp ist ein Leistungsniveau von einem R5 3600 mit einer RTX 3050. Grob geschätzt
      • Von Sandolo Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Sorry, hab ich tatsächlich nicht in dem Kontext gelesen.

        Aber was interessant sein könnte zu dem Thema, ein selbsternannter PC-Guru hat vor 7 Tagen ein YouTube-Video hochgeladen, wobei er einen R5 5500 (also PCIe 3.0) und eine RX 6600 (also x8) auf einem B550-Board zusammenführt.
        Allerdings wird es noch eine Fortsetzung zu dem Beitrag geben, da zum Ende des Videos das System wohl nicht lief.
        Die Fähigkeiten des YouTubers beim PC-Bau werde ich mal unkommentiert lassen.
        Ich denke aber, dass letzlich bei dem Ergebnis die Folgen von PCIe 3.0 x8 in der heutigen Meta zu erkennen sein werden. Mein Tipp ist ein Leistungsniveau von einem R5 3600 mit einer RTX 3050. Grob geschätzt
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
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        Es ging dabei nicht um den Cache sondern um die PCI-E-Lanes. Hast du meinen Beitrag gelesen?
      • Von Sandolo Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Es ist unfassbar, wie lange sich dieser Unsinn im Internet hält.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Das gilt natürlich auch für die 5000er APUs. Der einzige Unterschied zu den Desktop-CPUs ist die Begrenzung auf PCI-Express 3.0 statt 4.0.
        Stimmt auch nicht ganz. Die 5000er G´s haben nur einen 16 MB L3 -Cache statt 32 MB. Und wie wir nach dem 5800X3D wissen, boostet der L3-Cache in den meisten Spielen noch mal ordentlich.

        Ob PCIe 3.0 oder 4.0 wird dann Interressant, wenn die Graka x8 oder x16 läuft.
        Wenn eine RX6600 / XT auf PCIe 3.0 verwendet wird, reden wir schon von rund. 5-10% Leistungsverlust.
        Alles mit x16 sollte aber kein Problem darstellen.

        Wem die PCIe 3.0 und 16 MB L3-Cache aber nicht stören, sowie auf die iGPU verzichten kann, würde ich dann aber doch eher den R5 5500 emphelen. Ohne Grafik, nur 200 MHz weniger im offiziellem Boost, aber 50,- € weniger im Neukauf.
      • Von Ganjafield BIOS-Overclocker(in)
        Dave bemerkt aber auch jeden Fehler was Lanes angeht.
        Zitat von Mazrim_Taim
        Nicht wirklich überall und immer.
        Bei meinem MSI X470 Carbon AC ist der erste PCIe 16x Slot defekt.
        ist natürlich ein Ausnahmefall.
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von Registrierzwang
        ... ist DAS (also die Anzahl der Lanes) wesentlich wichtiger als 3.0 oder 4.0 ...
        Nicht wirklich überall und immer.
        Bei meinem MSI X470 Carbon AC ist der erste PCIe 16x Slot defekt.
        Eine RTX 2080 wurde im zweiten 16X Slot gesteckt welcher aber nur mit 8x angebunden ist.
        In vielen Spielen ist der FPS Verlust mehr als nur zu verschmerzen.
        => Im Vergleich zu 16X bei einem Asus X470 Pro.
        Dürften beides (Mobos + GPU) ehe nur Gen 3.0 unterstützen.
        Getestet wurde nur in 1080p.

        Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
        Wenn ich mich recht entsinne hatte PCGH auch mal getestet (inc. Rosinenpickerei) ....
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