Epyc Rome: AMD wirbt mit Klatsche für Intel bei Preis-Performance-Verhältnis
AMD will offenbar den Sieg gegen Intel an allen Fronten mit einer aggressiven Preispolitik erzwingen. Um zunehmend mehr potentielle Abnehmer für Epyc Rome zu begeistern, wirbt AMD derzeit mit einem erheblich besseren Preis-Performance-Verhältnis.
Der Launch der zweiten Epyc-CPU-Generation liegt noch nicht allzu weit in der Vergangenheit und während im Internet bereits eifrig über die Nachfolger mit den Codenamen Milan für kommendes Jahr und Genoa, geplant für 2021, spekuliert wird, muss AMD zunächst einmal das aktuelle Inventar unter die Leute bringen.
Bis zu 5,6-fache Performance pro Dollar für zweite Epyc-Generation gegenüber Intel Cascade-Lake-SP
Mit Zen 2 in 7nm unter der Haube der frischen, zweiten Epyc-Generation geht das Unternehmen mit stolzgeschwellter Brust in den Angriffsmodus über, um Intel im lukrativen Server-Markt den einen oder anderen Kunden streitig zu machen. Dafür fährt AMD vor allem die Preis-Performance-Schiene. Hier gibt es nämlich gemäß AMD eine harte Klatsche für die Konkurrenz.
Pro ausgegebenem US-Dollar warte AMDs Epyc-Portfolio mit einer bis zu 5,6-fachen Performance gegenüber Intels Xeon-Aufgebot auf. Basis des Vergleichs bildet dabei die Integer-Performance im SPECRate 2007. Wie der Folie zu entnehmen ist, thront AMDs Epyc 7542 mit 32 Kernen und 64 Threads deutlich über Intels Xeon Platinum 8280L mit 28 Kernen und 56 Threads. Der Preisunterschied ist dabei immens. Intel verlangt für den Xeon Platinum 8280L bei Abnahme von mindestens 1.000 Einheiten 17.906 US-Dollar, während AMDs performanterer Epyc 7542 einzeln zur unverbindlichen Preisempfehlung von 3.400 US-Dollar zu haben ist.
Quelle: AMD
Intel Xeon (Cascade Lake-SP) vs AMD. Epyc Rome - Preis-Performance-Vergleich
AMDs aggressive Preispolitik geht derzeit auf und setzt Intel aktuell unter Druck. Dem konnte jüngst auch nicht standgehalten werden. Überraschend wurde an der Preisschraube für Cascade-Lake-X gedreht. Die künftigen HEDT- und Workstation-CPUs werden gegenüber ihren Vorgängern um bis zu 50 Prozent günstiger, um AMDs Threadripper Paroli bieten zu können. Ob Intel auch die gleiche Schiene bei der nächsten Generation an Server-CPUs fahren wird, wird sich erst noch zeigen müssen. Vorerst hat AMD hier Oberwasser, denn Cooper-Lake-SP soll erst 2020 an den Start gehen.
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In der Zwischenzeit räumt AMD weiter lukrative Aufträge ab. Zuletzt holte man sich den Zuschlag für den von Großbritannien geplanten Supercomputer ARCHER2, der mit der weltweit höchsten CPU-Rechenleistung aufwarten soll, sobald er fertiggestellt ist. Dafür werden 12.000 Epyc-Rome-Prozessoren verbaut. Zuvor gewann AMD bereits unter anderem das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart sowie auch das finnische IT Center for Science für sich. Eine Kombination aus Zen-CPUs und Radeon-GPUs gibt es indessen für den Exascale-Supercomputer des US-amerikanischen Energieministeriums mit dem Namen Frontier.
Quelle: via wccftech.com
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Hier was nettes^^ Cray Inc. Windom
- Geekbench Browser
und hier sieht man die Taktraten während des runs mit 128 Threads: https://browser.geekbench...
Bei CTs würde ich mal sagen das sowohl Zugriffszeiten als auch Ladezeiten ziemlich egal sind - die sollten ja wirklich nur benötigt werden wenn man von einem Patienten genau dieses Bild anschauen bzw drucken möchte. Die Metadaten sollten ja trotzdem im RAM bleiben (außer da hat jemand ganz "schlaue" Ideen gehabt)
Und an dieser Stelle kommen dann noch die Krankenkassen ins Spiel. Die Abrechnung ist auch noch so ein spezielles Thema...
Beim Ram bin ich echt unschlüssig, die Datenbank ist 400 GB gross, CT's, Ultrashall, Blutdruck, EKGs etc. Da lässt sich auch nichts mehr kompremieren und die Leute leben länger, d.h. so eine Akte füllt sich enorm ...
Läuft aber bisher (32GB)auch gut, d.h. mit 64 GB Ram sollte das alles Flutschen. SSDs sind auf jedenfall im Upgrade, natürlich kombiniert mit Backup auf HDDs...
Ja, Threadripper ist auch ne Option, ich denke da würde sogar ein 3950x ohnecweiteres diese Aufgaben erfüllen können... Wie gesagt, muss mich noch schlau machen...
Ob hier jetzt Threadripper einen Vorteil bringt ist dann wieder sehr von der DB und den Daten abhängig. Werden bei dir dauerhaft viele kleine Abfragen mit viel Rechenleistung benötigt? Dann durchaus. Aber hier geht dann wirklich nichts über "einfach ausprobieren".
Viel RAM und eine halbwegs gute SSD für die BLOBs sollten aber schon reichen, sollte ja keine Hart-Echzeit-Limits sein.
Bei CTs würde ich mal sagen das sowohl Zugriffszeiten als auch Ladezeiten ziemlich egal sind - die sollten ja wirklich nur benötigt werden wenn man von einem Patienten genau dieses Bild anschauen bzw drucken möchte. Die Metadaten sollten ja trotzdem im RAM bleiben (außer da hat jemand ganz "schlaue" Ideen gehabt)
Witzig, kurz bevor ich deinen Beitrag gelesen habe, war ich gerade am konfigurieren und hab den selben gedanken gehabt, pci ssds schön im raid...
Beim Ram bin ich echt unschlüssig, die Datenbank ist 400 GB gross, CT's, Ultrashall, Blutdruck, EKGs etc. Da lässt sich auch nichts mehr kompremieren und die Leute leben länger, d.h. so eine Akte füllt sich enorm ...
Läuft aber bisher (32GB)auch gut, d.h. mit 64 GB Ram sollte das alles Flutschen. SSDs sind auf jedenfall im Upgrade, natürlich kombiniert mit Backup auf HDDs...
Ja, Threadripper ist auch ne Option, ich denke da würde sogar ein 3950x ohnecweiteres diese Aufgaben erfüllen können... Wie gesagt, muss mich noch schlau machen...