AMD setzt Intel unter Druck: Ryzen und Epyc laufen sehr gut
Wie aus den neuesten Erhebungen des Marktforschungsunternehmens Mercury Research hervorgeht, verkaufen sich Ryzen- und Epyc-Prozessoren sehr gut und nehmen Intel Core-, Core Ultra- und Xeon-CPUs immer mehr Marktanteile ab.
Wie aus den neuesten Erhebungen des renommierten Marktforschungsunternehmens Mercury Research hervorgeht, verkauften sich die Ryzen- und Epyc-Prozessoren im Q4/2025 extrem gut und nahmen Intel Core-, Core Ultra- und Xeon-CPUs immer mehr Marktanteile ab. Aus den Zahlen, welche von AMD selbst veröffentlicht wurden, ist abzulesen, dass insbesondere die Umsatz-Marktanteile der Desktop-CPUs im direkten Vergleich zum Q4/2024 von 28 auf 43 Prozent förmlich "explodiert" sind.
Quelle: AMD
Während AMD mit Ryzen-CPUs im Desktop im Q4/2025 damit 42,6 Prozent (+14,6%) der Umsätze verbuchen konnte, sind es im Server inzwischen 41,3 Prozent (+4,9%) der Umsätze, welche von Epyc-Prozessoren eingefahren wurden. Auch geht es bei den Mobilprozessoren, bei denen AMD jetzt am Umsatz gemessen 26 Prozent der Marktanteile (+3,3%) für sich beanspruchen kann, stetig weiter nach oben.
Alle Segmente zusammengenommen kommt AMD im Q4/2025 gemessen an den ausgelieferten Stückzahlen auf 29,2 Prozent (+4,5%) der Marktanteile, während das Unternehmen beim Umsatz bereits 35,4 Prozent (+6,8%) für sich deklarieren kann.
Trend dürfte sich auch 2026 fortsetzen
Dieser Trend dürfte sich auch 2026 erst einmal so fortsetzen, denn mit den neuen Server-CPUs der Serie Epyc 9006 ("Venice") und der Zen-6-Architektur ("Morpheus") liefert AMD im Laufe dieses Jahres erst einmal das, was momentan am stärksten nachgefragt ist: Hochleistungs-Prozessoren für HPC- und KI-Systeme. Gegen Jahresende wird es dann voraussichtlich zum Duell im Desktop kommen.
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Quelle: AMD / Mercury Research
