AMD Ryzen 9000G: Desktop-APUs sollen im 4. Quartal starten
AMD nächste Generation der Desktop-APUs aus der Serie Ryzen 9000G sollen möglicherweise im 4. Quartal 2025 auf den Markt kommen. Erwartet werden mindestens vier neue Modelle auf Basis von Zen 5 und RDNA 3.5.
AMD nächste Generation der Desktop-APUs aus der Serie Ryzen 9000G sollen möglicherweise im 4. Quartal 2025 auf den Markt kommen, wie Hinweise von HXL alias @9550pro erahnen lassen. Erwartet werden mindestens vier neue Modelle auf Basis von Zen 5 ("Nirvana") und RDNA 3.5 ("GFX115X"), wobei möglicherweise auch energiesparende Prozessorkerne auf Basis von Zen 5c ("Prometheus") in kleineren Ausbaustufen der Desktop-APUs zum Einsatz kommen könnten.
Als direkte Nachfolger der Ryzen 8000G ("Phoenix") könnten entweder auf 65 Watt angehobenen Mobile-APUs der Serie Ryzen AI 300 ("Strix Point") oder das gerade erst bekannt gewordene Strix Point Refresh ("Grogon Point") eingesetzt werden. Bei den Architekturen steht der Wechsel von Zen 4 und RDNA 3 auf Zen 5 und RDNA 3.5 ohnehin bereits fest. Erwartet werden vier APUs, die den Ryzen 7 8700G & Co. voraussichtlich ab dem 4. Quartal 2025 im Portfolio ablösen sollen.
| * | Codename | Prozessorkerne | Grafikeinheit | cTDP |
|---|---|---|---|---|
| Ryzen (AI) 9 | Gorgon Point | 4 × Zen 5 (Nivana) 8 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 16 Compute Units 1.024 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
| Ryzen (AI) 7 | Gorgon Point | 3 × Zen 5 (Nivana) 5 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 12 Compute Units 768 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
| Ryzen (AI) 5 | Gorgon Point | 2 × Zen 5 (Nivana) 4 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 8 Compute Units 512 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
| Ryzen (AI) 3 | Gorgon Point | 1 × Zen 5 (Nivana) 3 × Zen 5c (Prometheus) |
RDNA 3.5 4 Compute Units 256 Shader-Einheiten |
45 bis 65 Watt |
*) nicht offiziell bestätigt.
Neben den Ryzen 9000G weißt HXL auch auf eine neues Enthusiasten-Mainboard für Overclocking-Profis hin, welches besonders viel Wert auf RAM-Tuning legen. Das MSI MEG X870E Unify-X soll demnach ebenfalls im 4. Quartal, welches am 1. Oktober beginnt, sein Debüt im Einzelhandel feiern.
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Quelle: HXL via VideoCardz

Der 8700G bzw. die Zen4 APUs bringen ja "nur" PCI-E 4.0 mit. Wird das bei den "neuen" anders werden?
Da Strix Halo vergleichsweise teuer in der Fertigung ist, nur mit Mühe ins AM5-Package passen dürfte und bei so stark kastriertem RAM keinen Nutzen aus seiner riesigen IGP ziehen könnte, würde ich erstere Möglichkeit ausschließen. Strix Point hat aber nur 4× Zen 5 und 8× Zen 5c, kann also unmöglich diese Spekulationen zu einem 9700G oder 9600G bedienen und bislang sieht es nicht danach aus, als ob Gorgon Point mehr als ein Rebrand mit minimaler Taktanhebung werden. (Vergl. Phoenix = Hawk Point) Sinnvoller erscheinen die Angaben zu den beiden kleineren Chips – die könnte man gut mit Krackan Point (4+4) realisieren. Aber sicherlich nicht mehr mit 9000er Nummern. Die sind schließlich soooo 2024 und Release in Q4 bedeutet Verkauf mehrheitlich in 2026.
Wenn AMD nicht noch etwas im Ärmel hat, könnte das auf 4.0 ×4 für etwaige Grafikkarten hinauslaufen und zweimal 4.0 ×2 für SSDs, denn vier Lanes werden im Desktop ja als I/O-Hub-Anbindung benötigt. (Alternativ könnte man der primären SSD vier Lanes und der Grafikkarte nur zwei spendieren. Imho sinnvoller, aber noch extremer.)
Wenn, dann gehe ich davon aus, dass ein StrixPoint-Vollausbau 9900G genannt werden würde. Er könnte auch Ryzen AI 9900G heißen. Genauso gut kann er aber auch einen insgesamt anders gebauten Namen tragen, z.B. Ryzen AI 390G, um schon Weichen zu stellen für kommende Generationen.