AMD: Ryzen 7000 Threadripper "Storm Peak" mit 64 Kernen gesichtet
Eine neue AMD-CPU mit 64 Kernen wurde im Einstein@Home-Benchmark gesichtet. Dabei scheint es sich um einen Ryzen Threadripper der 7000er-Reihe zu handeln, der in der ersten Hälfte 2023 unter dem Codenamen Storm Peak die bisherigen Ryzen-5000-WX-Modelle ablösen soll. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
AMDs Zen-4-Mikroarchitektur ist mit den Raphael-Desktop-Prozessoren am Dienstag gestartet und bietet neben einer deutlich erhöhten Single-Core-Leistung auch eine deutlich höhere Multi-Core-Leistung als Zen 3, wenngleich diese teils auf gestiegene Leistungsbudgets zurückzuführen ist. Dennoch konnten die Prozessoren im ersten Test von PCGH überzeugen und sind für Enthusiasten eine willkommene Aufrüstoption. Im Desktop ist Zen 4 auf 16 Kerne und 32 Threads im Ryzen 9 7950X begrenzt, was für Spiele vollkommen ausreicht und auch viele semiprofessionelle Anwender zufriedenstellen sollte.
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Doch oberhalb der Desktopmodelle rangieren noch Workstations, in denen 16 Kerne und vor allem die 24 PCI-E-5.0-Lanes oftmals nicht ausreichen. Hier werden mehr Kerne und mehr Lanes der gleichen Architektur benötigt, die aber einen höheren Takt als die Serverderivate haben sollten. Hier soll nun Ryzen Threadripper 7000 mit dem Codenamen Storm Peak ins Spiel kommen. Mit bis zu 64 CPU-Kernen sollen diese Prozessoren den Workstation-Bereich abdecken und neue Leistungsmaßstäbe setzen.
Nachdem die Ryzen-Threadripper-Chips der 5000WX-Reihe erst lange nach dem Release der Zen-3-Architektur auf den Markt gekommen waren, überrascht die schnelle Ankündigung diesmal. Die 5000WX-Chips sind immer noch die besten Chips für Workstations und haben immer noch keinen direkten Konkurrenten. AMD scheint sich dabei mutwillig entschieden zu haben, die HEDT-Plattform einzustellen und die Chips als teurere Workstation-CPUs zu verkaufen, um den Gewinn zu maximieren. Das gleiche Konzept scheint auch für die Ryzen-7000-Modelle zu gelten, bei denen es wieder keine HEDT, sondern nur eine Workstation-Plattform geben soll.
Aktuell scheinen damit bereits Tests stattzufinden, wie es an ersten Benchmarks zu sehen ist, die Benchleaks vorliegen, aber noch keine wirkliche Performance-Einschätzung erlauben. Darin wird ein "AuthenticAMD AMD Eng Sample: 100-000000454-20_Y [Family 25 Model 24 Stepping 1]" geführt, der in Ermangelung weiterer 64-Kern-CPUs eigentlich nur zur Storm-Peak-Familie gehören kann. Laut AMDs aktueller Roadmap soll der Release der Chips diesmal nicht anderthalb Jahre nach den Desktop-Modellen, sondern bereits in der ersten Hälfte 2023 erfolgen.
Quelle: Toms Hardware

Naja ich habe garnicht mitbekommen wann die 5000 Threadripper raus gekommen waren.Aber denke mal noch nicht so lange und schon kommt die 7000 serie raus.Dabei konnte ich noch nicht mal die aktuelle Serie testen,weil es einfach keiner von den normalsterblichen es hat.Es haben gewiss nur FIrmen also große eben.Die sind unerreichbar für uns.
Klar kann man die zwar selbst auch kaufen aber ohne Schulden geht es nicht.Und sparen und hoffen das man sich das in 10 Jahren später leisten kann.Dann sind aber in der Zeit schon gefühlt tausend anderen Serien gekommen.Dann spielt das auch keine Rolle mehr.
Vielleicht wenn alle nur noch die neueste haben wollen und diese zu alt eisen werden.DIe letzten Threadripper tauchen ja auch immer mehr zum Verkauf auf,von daher bin ich guter dinge,die nächsten 3 Jahren welche bei so kleinanzeige zu sehen.Davor wird es wohl nix.
Wer also starke geduld hat,wird gewiss ne Chance bekommen.Ich habe sie,weil ich bin nicht auf so teure CPUs angewiesen und Leisten steht auf ein anderen Sache.
Naja mich freut es dennoch diese Entwicklung weil da braucht man sich keine sorgen mehr zu machen.Irgendwann wird sich alles mal ändern.Das wird die Zeit zeigen.
Achja Threadripper Pro der 5 gen hat ja weniger Transitoren als die Threadripper der Hedt plattform.Warum sollte man da weniger Transistoren verwenden.Das reduziert doch die Leistung oder hatten die Threadripper generell zu wenig Auslastung und um diese zu erhöhen hat man diese Readuziert.Das könnte es ja auch erklären warum die kleiner geworden sind.
Darüber hinaus, natürlich sind die CPUs weiterentwickelt und effizienter, offensichtlich musste man ihnen aber auch einen deutlich erweiterten Power Envelop zur Verfügung stellen um im Markt bestehen zu können, denn der Markt zeigt in diesem Segment bei einer neuen Generation typischerweise eher weniger Interesse an nur einer zur Vorgeneration in etwa vergleichbaren Leistung aber dafür bei deutlich niedrigerem Verbrauch.
AMD hat hier, wenn auch nur in Teilen, einen vergleichbaren Weg wie Intel eingeschlagen, der in der Vergangenheit immer kritisiert wurde (sicherlich auch nicht zu unrecht). Mit der überarbeiteten Architektur und dem Full-Node-Sprung in der Fertigung hätte out-of-the-box auch mehr drin sein können, jedoch sah man sich gezwungen zusätzlich mehr Leistung abzuliefern ... mit den entsprechenden Konsequenzen.
Und ein zweischneidiges Schwert ist der reguläre Zen4 zum gegenwärtigen Zeitpunkt so oder so in vielen Fällen. Sowohl bzgl. der Plattform als auch CPU deutlich teuerer, aber vielfach nur in etwa eine grob vergleichbare Leistung zu den aktuellen Top-CPUs von Intel und AMD. AMD hatte bzgl. der Consumer/Gamer-Klientel ja nicht ohne Grund explizit den Vergleich gegen den eigenen 5800X3D vermieden.
Richtig interessant wird Zen4 erst für so manchen Konsumenten/Gamer mit dem V-Cache werden, wobei man dabei aber wieder die Preisentwicklung abwarten muss und aufgrund des grundsätzlichen Kostenaufschlagst ist der natürlich deutlich weniger ein Produkt für die breite Masse.
Die Aussage kann ich daher so nicht stehen lassen, aktuell schaut es eher danach aus, dass Zen4 die Mehrleistung fast ausschließlich aus der CPU und nur unwesentlich aus dem höheren Powerbudget zieht. Bin Mal gespannt, wenn man die Limits in 10W Schritten senkt um zu sehen wie sich das entwickelt, aber denke bei 105W wird gar nicht viel Leistung verloren gehen, vielleicht 10%!
P.S.
Wobei Intel im Server ja sogar 400W raushaut, aber ich denke das wird unkühlbar sein bei 5nm und AMDs Chipaufbau
Dazu kommt noch, dass man bei so einem Modell hier einen deutlich höheren (Consumer-ähnlicheren) Takt erwartet, während bspw. Genoa als 64-Kerner bei gerade mal <= 2,7 GHz liegen wird. Mehr als bei Zen3 wird es sicherlich werden, möglicherweise gar sogar deutlich mehr Verbrauch ... dafür aber auch mit einem deutlichen Leistungszugewinn.