AMD Ryzen 7000: Interne Folien geleakt, Raphael mit Durango-CCD und IGP
Interne AMD-Folien aus dem März 2020 bekräftigen einige Gerüchte zu den kommenden Raphael-CPUs. Demnach sollen diese wirklich auf dem Sockel AM5 Platz finden, der auf LGA statt PGA setzen soll. Bei den übrigen Daten gibt es aber Abweichungen.
Die zweite Jahreshälfte rückt näher, und damit auch der Release von AMDs kommenden Ryzen-CPUs. Vermutlich soll dieses Jahr mit den Ryzen-6000-Prozessoren allerdings nur ein Refresh mit dem Codenamen Warhol erscheinen, bevor 2022 dann mit Ryzen 7000 der Wechsel auf die Zen-4-Architektur und wohl auch die 5-nm-Fertigung erfolgen wird.
Gerüchte zu Ryzen Raphael
Mit den Ryzen-7000-Prozessoren, Codename Raphael, sollen aber angeblich nicht nur die Architektur und die Fertigung überarbeitet werden, sondern auch die gesamte Plattform. Letzte Woche sprach der Leaker Executable Fix diesbezüglich vom neuen Sockel AM5, der DDR5-Speicher, 28 PCI-E-4.0-Lanes und Prozessoren mit einer TDP bis 170 Watt unterstützen soll. Zudem soll AMD mit AM5 angeblich auf auf die bisherige PGA-Bauweise verzichten und stattdessen LGA-Sockel nutzen, bei denen sich die Kontaktpins im Mainboard anstatt auf der Unterseite des Prozessors befinden.
Ob die Informationen von Executable Fix korrekt sind, ist kaum zu sagen. Nun gibt es aber zumindest Rückendeckung von Gamers Nexus. Diese untermauern die Daten mit alten Folien, die von AMD stammen sollen. Angeblich hat Gamers Nexus diese im März 2020 erhalten und damals auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil erst eine Bestätigung aus einer anderen Quelle abgewartet wurde.
Auch Gamers Nexus bestätigt die Verwendung von LGA bei AM5, bei den weiteren Informationen gibt es aber teilweise Abweichungen. Der Leak spricht für Raphael von zwei 5-nm-CCDs mit dem Namen Durango und je acht Kernen, während für den IO-Chip die 7-nm-Fertigung zum Einsatz kommt. Zusätzlich sollen die neuen Ryzen-CPUs auch eine integrierte Grafik mit sich bringen und dadurch auch ins Notebook kommen.
Für Desktop-CPUs sprechen die Folien von einer TDP im Bereich von 45 bis 105 Watt, wohingegen es im Notebook 35 bis 65 Watt sein sollen. Hier gibt es Unterschiede zum Leak von Executable Fix: Dieser prognostizierte eine TDP von 120 Watt und ein mögliches Spezialmodell mit 170 Watt.
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Abweichungen gibt es auch bei den PCI-E-Lanes: Die Folien von Gamers Nexus sprechen noch von 16 bis 20 Lanes, deutlich weniger als von Executable Fix erwartet. Gamers Nexus geht dabei davon aus, dass die veränderten Angaben damals noch korrekt waren, und dass jetzt die Daten von Executable Fix richtig sind.
Executable Fix hat die neuen Informationen inzwischen aufgegriffen: Auf Twitter gab er bekannt, dass zumindest der Codename für das CCD (Durango) korrekt sein soll. Zudem sagt er, dass zur Erstellung der Folien noch von den Warhol-CPUs als Ryzen 6000 die Rede war - inzwischen soll diese CPU-Generation aber offenbar vom Tisch sein. Damit ist weiterhin unklar, ob Raphael als Ryzen 7000 erscheinen wird, oder ob die Zwischengeneration doch wegfällt und ein Release als Ryzen 6000 erfolgt. Aus der Gerüchteküche sind derzeit beide Varianten zu vernehmen
.Quelle: via Videocardz
Die RAM Situation ist natürlich etwas das auf der Jagd nach mehr Leistung gesondert gelöst werden muss. DDR5 hat mit 5 Gigabit pro Sekunde nur ein Drittel dessen was GDDR6 hätte. Ist die Frage, ob das vertretbare Verluste sind, ob an der Stelle andere Cache Strukturen das Problem lösen müssen, oder ob die OEMs GDDR6 auf dem Mainboard verlöten als wäre es ein Laptop.
Das ist jetzt meine Spekulation zum Problem RAM. Was bekomme ich denn jetzt in einem fertig Gaming PC mit 1660 Super? CPU + CPU-RAM (DDR4) + GPU + GPU RAM (GDDR6). Ich habe also vier Kostenstellen. Ich persönlich wäre knallhart und würde das CPU RAM weglassen. 8-16 GB GDDR6 fest verlöten, dazu vielleicht einen DDR5 Erweiterungsslot für die Leute die meinen sie brauchen das und ab damit. Als OEM fährt man da in der Summe bestimmt nicht teurer und der DAU der fragt, ob man den Speicher aufrüsten kann, bekommt ein JA zur Antwort. Man kann nicht einmal sagen, dass so ein Chip der nur mit GDDR läuft und trotzdem Windows 10 bootet etwas neues wäre, denn die Xbox Series S/X macht genau das. Die größte Hürde ist schon genommen.
Ich bin aber Realist genug zu sagen, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem was denkbar ist weil eine Hintertür dafür existiert und dem was realistisch ist, weil der PC Markt dann doch überwiegend sehr konservative Entscheidungen trifft. Ob etwas billiger ist hat auch damit zu tun, ob die Maschinen dafür schon existieren, oder ob es neue Bestückungsautomaten für etwas braucht. Es ist ja kein Zufall, dass die Mainboards und die GPU Boards seit 10 Jahren sich alle so verdammt ähnlich aussehen. Das ist ein Layout-Rad das niemand neu erfinden will und auch wenn Sony und Microsoft Referenzdesigns für Einzelplatinencomputer jenseits des Laptops haben (sprich Konsolenmainboards), so behalten sie die schön für sich und jemand anders will erstmal kein PC-OEM Referenzdesign entwerfen.
Aber da gibts halt ein Problem: die Speicherbandbreite von DDR4 bzw. DDR5: egal wieviele EUs du reinhaust in eine APU, diese GPU verhungert einfach wegen des RAMs. Speziell auch mit Raytracing, das ist ja recht Speicherintensiv.
DLSS bzw FSR könnten aber bei APUs einiges bewegen.
Ob AMD und Intel sich "da unten" aber selbst das Geschäft wegnehmen wollen ist die Frage, auch für wen solch potente APUs sein sollten.
Die RAM Situation ist natürlich etwas das auf der Jagd nach mehr Leistung gesondert gelöst werden muss. DDR5 hat mit 5 Gigabit pro Sekunde nur ein Drittel dessen was GDDR6 hätte. Ist die Frage, ob das vertretbare Verluste sind, ob an der Stelle andere Cache Strukturen das Problem lösen müssen, oder ob die OEMs GDDR6 auf dem Mainboard verlöten als wäre es ein Laptop.
Das ist jetzt meine Spekulation zum Problem RAM. Was bekomme ich denn jetzt in einem fertig Gaming PC mit 1660 Super? CPU + CPU-RAM (DDR4) + GPU + GPU RAM (GDDR6). Ich habe also vier Kostenstellen. Ich persönlich wäre knallhart und würde das CPU RAM weglassen. 8-16 GB GDDR6 fest verlöten, dazu vielleicht einen DDR5 Erweiterungsslot für die Leute die meinen sie brauchen das und ab damit. Als OEM fährt man da in der Summe bestimmt nicht teurer und der DAU der fragt, ob man den Speicher aufrüsten kann, bekommt ein JA zur Antwort. Man kann nicht einmal sagen, dass so ein Chip der nur mit GDDR läuft und trotzdem Windows 10 bootet etwas neues wäre, denn die Xbox Series S/X macht genau das. Die größte Hürde ist schon genommen.
Ich bin aber Realist genug zu sagen, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem was denkbar ist weil eine Hintertür dafür existiert und dem was realistisch ist, weil der PC Markt dann doch überwiegend sehr konservative Entscheidungen trifft. Ob etwas billiger ist hat auch damit zu tun, ob die Maschinen dafür schon existieren, oder ob es neue Bestückungsautomaten für etwas braucht. Es ist ja kein Zufall, dass die Mainboards und die GPU Boards seit 10 Jahren sich alle so verdammt ähnlich aussehen. Das ist ein Layout-Rad das niemand neu erfinden will und auch wenn Sony und Microsoft Referenzdesigns für Einzelplatinencomputer jenseits des Laptops haben (sprich Konsolenmainboards), so behalten sie die schön für sich und jemand anders will erstmal kein PC-OEM Referenzdesign entwerfen.
Aber da gibts halt ein Problem: die Speicherbandbreite von DDR4 bzw. DDR5: egal wieviele EUs du reinhaust in eine APU, diese GPU verhungert einfach wegen des RAMs. Speziell auch mit Raytracing, das ist ja recht Speicherintensiv.
DLSS bzw FSR könnten aber bei APUs einiges bewegen.
Ob AMD und Intel sich "da unten" aber selbst das Geschäft wegnehmen wollen ist die Frage, auch für wen solch potente APUs sein sollten.
Das Problem ist aber ein anderes: Apples Chip läuft wesentlich effizienter, weil Chip und OS perfekt aufeinander abgestimmt sind, auch weil es ein geschlossenes System ist, während Intel/AMD sehr viele zusätzliche Schritte gehen müssen um eine so offene CPU zu designen. Deshalb schafft es AMD eben auch bei geringeren Taktraten bzw. Verbrauch so gut auszusehen. Es ist ein bisschen als wär Apples Ansatz "low level".
Es gibt Vergleichstest von Intels iGPU die ganz klar zeigen: doppelt so viele EUs bringen kaum was, doppelt so hoher Speichertakt bringt aber massiv was. Die APUs verhungen am Speicher.