Preisverfall bei Ryzen 7 5700X3D: Achtkern-CPU mit extra 3D-Cache unter 200 Euro gefallen
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Der Ryzen 7 5700X3D ist eine günstigere Alternative zum 5800X3D, lag zur Veröffentlichung aber preislich gefühlt zu nah am besten Gaming-Prozessor für den Sockel AM4. Seitdem ist der neue Achtkerner stetig im Preis gefallen, die Boxed-Version hat nun einen neuen Tiefstpreis erreicht. Ursächlich ist eine Preissenkung bei Mindfactory.
Update vom 06.04.: Jetzt ist es tatsächlich passiert: Der AMD Ryzen 7 5700X3D ist erstmals unter 200 Euro gefallen. Mindfactory bietet den Achtkerner mit extra 3D-Cache nun für 199 Euro an, was aus zwei Gründen ungewöhnlich ist: Erstens ist die Preisdifferenz zum 5800X3D, der weiterhin 270 Euro kostet, dadurch weiter angewachsen und beträgt damit momentan 71 Euro für "nur" 400 MHz mehr Takt für die schnellste Gaming-CPU für den Sockel AM4. Zweitens ist Mindfactory mit großem Abstand der günstigste Anbieter des 5700X3D: Beim zweitgünstigsten Händler im PCGH-Preisvergleich kostet der Achtkerner bereits 233 Euro. Daher würde es uns nicht überraschen, wenn nur für eine kurze Zeit die Möglichkeit besteht, sich den AMD-Prozessor für unter 200 Euro zu sichern.
Update vom 05.04.: AMDs zweitschnellster Gaming-Prozessor für den Sockel AM4 nähert sich der 200-Euro-Marke: Nach der jüngsten Preissenkung bei Mindfactory ist die Achtkern-CPU mit 3D-Cache bereits für 209 Euro erhältlich. Damit ist die Preisdifferenz zum beim gleichen Händler ebenfalls am günstigsten angebotenen 5800X3D auf 61 Euro angewachsen. Für den Prozessor mit 400 MHz mehr Basis- und Boost-Takt werden aktuell nämlich 270 Euro aufgerufen. Die Tray-Ausführungen beider Modelle sind teurer.
Original-Artikel vom 15.03.: Mit dem Ryzen 7 5800X3D brachte AMD 2022 die erste CPU mit 3D-Cache zur Vergrößerung der dritten Cache-Stufe heraus: Der L3-Cache setzt sich aus 32 MiByte zusammen, die etwa auch ein Ryzen 7 5800X bietet; dazu kommen 64 MiByte 3D V-NAND für insgesamt 96 MiByte Zwischenspeicher. Da viele Spiele mit mehr als acht Kernen nur wenig anfangen können, dafür aber von mehr L3-Cache profitieren, sind die mit extra großem L3-Cache ausgestatteten Modelle besonders für Gamer interessant und in Spielen schneller als Ryzen 9 5900X und Ryzen 9 5950X. Selbst die Sockel-AM5-Modelle Ryzen 9 7900 und 7950X mit zwölf und 16 Kernen werden teilweise abgehängt.
Ryzen 7 5700X3D wird immer günstiger
Der Ryzen 7 5700X3D ist technisch identisch zum 5800X3D, mit 3,0 GHz Basistakt und 4,1 GHz Turbotakt, allerdings für niedrigere Taktfrequenzen als der 5800X3D freigegeben, der es auf 3,4 respektive 4,5 GHz bringt. Dementsprechend bietet er wie der 5800X3D eine hohe Energieeffizienz - sogar etwas mehr Fps pro Watt - und empfiehlt sich vor allem für Gaming, weniger für stark parallelisierte Anwendungen. Interessant ist die CPU für Aufrüster mit einem Sockel-AM4-Mainboard oder Neukäufer, welche die höheren Kosten etwa für ein Sockel-AM5-System mit Ryzen 7 7800X3D scheuen.
Als günstige Alternative zum Ryzen 7 5800X3D konnte sich der 5700X3D bisher aber nur bedingt bewähren: Der Preisunterschied war im vergangenen Monat mit nicht einmal 20 Euro nach dem Geschmack vieler PC-Schrauber zu gering. Doch seitdem hat sich einiges getan, der 5700X3D wird nämlich laufend günstiger. Die Boxed-Variante hat nun gemäß PCGH-Preisvergleich einen neuen Tiefstpreis erreicht, wurde also noch nie günstiger angeboten: Die aktuell von Mindfactory verlangten 233 Euro liegen deutlich unterhalb der Boxed-Variante des 5800X3D, der (ebenfalls am günstigsten) von Mindfactory für 275 Euro angeboten wird. Der 5700X3D ist damit nun 42 Euro bzw. 15 % günstiger als der beliebte 5800X3D und bietet eine höhere Leistung pro Euro als der große Bruder.
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Bin in solchen Dingen ein kleiner Schi**er.
Zur Diskussion AM4 vs AM5. So pauschal lässt sich gar nicht sagen, welche Plattform für den einzelnen besser ist, weil die Preise nach wie vor ständig variieren. Hinzu kommt, dass hier und da noch Mainboards aus dem damaligen Abverkauf schlummern, die nur darauf warten, ihren Dienst anzutreten. Wer hier pfiffig war, hat den Unterbau quasi für lau erwerben dürfen.
mit frdl. Gruß
Im Prinzip setzt man mit deiner Lösung auf eine ungewisse Zukunft.
Aufrüstbarkeit hin oder her, so einfach ist es auch nicht, wie immer propagiert.
Nimm 16 oder 8GB RAM und eine alte HDD und schon ist dein "Workflow" im Eimer. Der hängt seit jeher eher weniger von der CPU ab.
Der Vorteil bleibt und das wohl für immer. Oder verschwinded das zusätzliche Die?
Ja, mein 7950X3D hat eine IGP, das ist tatsächlich etwas, das man eingeführt hat und ein großer Fortschritt ist. Dann ist da noch AVX 512. Wenn das wichtig ist, dann ist AM5 die beste Plattform, wenn man auch noch zocken will. Dann gibt es natürlich noch PCIe 5.0 (entsprechendes Board vorausgesetzt). Zu guter Letzt kann man noch große RAM Module installieren, bei DDR 4 ist bei 32GB je Modul Schluß, bei DDR5 geht es auf 64GB, bzw. zukünftig auch auf 128 oder 256GB.
Alles in allem eher Vorteile, auf die viele auch verzichten können.
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Bin in solchen Dingen ein kleiner Schi**er.