AMD Ryzen 4000H: Ernste Lieferengpässe laut Laptop-Hersteller XMG

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AMD Ryzen 7 4800H: Ernste Lieferengpässe laut Notebook-Hersteller XMG
Quelle: Schenker

In einer Stellungnahme hat XMG von Lieferengpässen bei AMDs Renoir-CPUs für Laptops berichtet, was zu Verzögerungen bei Auslieferungen und letztlich wohl auch zu steigenden Preisen führen wird.

XMG erhielt demnach von seinem Original Design Manufacturer (ODM) am 31. Juli die Kunde, dass der Notebook-Hersteller mit einem "ernsthaften" CPU-Versorgungsengpass bei Ryzen 4000H-Prozessoren im 3. Quartal dieses Jahres konfrontiert sein wird. Die Bestellungen von XMG, die bis Mitte bis Ende August ausgeliefert werden sollten, wurden dahingehend nun auf Ende September verschoben, heißt es in der Stellungnahme auf Reddit.com.

Auf Nachfrage von XMG wurde dieser Umstand auch direkt von AMD bestätigt, wonach man mit einem branchenweiten Mangel an Renoir-CPUs konfrontiert ist. Die von XMG aufgegebenen Bestellungen sind derweil zugeteilt worden und werden ausgeliefert, womit sichergestellt sei, dass die bestehenden Vorbestellungen von Ryzen 7 4800H-Notebooks erfüllt werden.

Höhere Preise und Ausweichoptionen

Es wird zudem erwähnt, dass die Preise entsprechender Notebooks angesichts eines geringeren Angebots im Vergleich zur Nachfrage steigen könnten. Der Engpass sei demnach auch auf einen ernsthaften Anstieg der Nachfrage von größeren Herstellern und durch von XMG angenommene Engpässe bei den Produktionskapazitäten von AMD zurückzuführen.

"Wir haben derzeit bei unserem ODM für Ryzen 7 4800H einen Auftragsbestand von über 1.600 Einheiten. Sowohl AMD als auch unser ODM haben bestätigt, dass unsere Nachfrage zugeteilt wurde (was bedeutet: wir werden diese CPUs erhalten), aber die Ware wird unseren ODM nicht vor Ende September erreichen."

XMG bietet daher nun für betroffene Notebook-Modelle verschiedene Optionen an, auf andere Komponenten umzusteigen, wobei unter anderem ein Downgrade auf einen Ryzen 5 4600H oder der Wechsel auf einen Intel Core i7-10750H als Möglichkeiten im Raum stehen. Dahingehend wurde auch die Konkurrenz zwischen AMD und Intel in Gaming-Notebooks angesprochen, wobei man laut XMG angesichts des derzeitigen Momentums von AMD nicht die Vorteile der Intel-Plattform für Spieler vergessen sollte.

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Dabei handelt es sich demnach um eine durchschnittlich bessere Gaming-Leistung, mehr PCI-E-Lanes für die GPU und etwas bessere iGPU-Treiber-Unterstützung hinsichtlich Bereitstellung von modellspezifischen Hotfixes und Anpassungen. Das gesamte auf Reddit.com veröffentlichte Statement findet sich eingebettet unterhalb dieser Zeilen.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Es sind ja außerdem nicht 1600 verkaufte Einheiten sondern 1600 verspätete Einheiten.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Es sind ja außerdem nicht 1600 verkaufte Einheiten sondern 1600 verspätete Einheiten.
      • Von D3N$0 BIOS-Overclocker(in)
        Warum konnt das dir arg wenig vor? XMG wird wie alle anderen auch vornehmlich Intel verkaufen, und so riesig ist der Laden jetzt auch nicht.
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        1600 Einheiten? Was ist damit gemeint? 1600 Stück kommen mir arg wenig vor.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Tja, wenn jeder nach dem guten Abschneiden in Testberichten gleich zum Händler rennt udn sich so ein Teil kaufen will, ist ja klar, dass Hersteller kaum mit der Fertigung nachkommen und AMd nicht plötzlich mal eben mehr liefern kann, weil TSMC z.B. vorher die Kapazitäten vertraglich festgelegt hat udn auch nicht mal auf die Schnelle erhöhen kann, weild as Band halt nicht schneller läuft als 100%..
      • Von HardwareNoob41 Freizeitschrauber(in)
        Die Engpässe sind wohl durch die anlaufende APU Produktion für PS 5 und XBOX SERIES X zumindest mitverursacht!
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