AMD Ryzen 7 4700LE: Zen 2 aus der Rente in den Gaming-PC

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AMD Ryzen 7 4700LE: Zen 2 aus der Rente in den Gaming-PC
Quelle: AMD

AMD holt Zen 2 aus der Rente zurück: Der AMD Ryzen 7 4700LE ist ein reiner OEM-Prozessor und steckt in einem Gaming-PC mit 16 GiByte DDR4-Arbeitsspeicher und einer Nvidia Geforce RTX 3050 für 800 US-Dollar.

Zen 2 ist zurück im Rampenlicht, obwohl die Architektur schon 2019 debütierte. AMD hat mit dem Ryzen 7 4700LE eine weitere Octa-Core-CPU für den altehrwürdigen Sockel AM4 aufgelegt. Aufgefallen ist der neue OEM-Prozessor nicht durch eine Ankündigung, sondern in einem fertig konfigurierten Gaming-PC bei Amazon.

AMD Ryzen 7 4700LE: Zen-2-APU ohne Grafikeinheit

AMD hat den Ryzen 7 4700LE am 25. März 2026 ohne Ankündigung in das Portfolio aufgenommen, ganz ohne Pressemitteilung. Das Unternehmen hat die Octa-Core-CPU als reines OEM-Modell eingeführt, welches ausschließlich über Systemdistributoren in den Handel gelangt und nicht einzeln im Regal landet. Die anhaltende Speicherkrise treibt diese Wiederbelebung an, weil die AM4-Plattform mit DDR4 gegenüber den teureren AM5-Systemen zumindest zeitweise wieder attraktiver gewirkt hatte.

Acht Zen-2-Prozessorkerne ohne GCN 5.1

Der Ryzen 7 4700LE bietet acht Zen-2-Prozessorkerne und 16 Threads bei 3,6 GHz Basis- und bis zu 4,2 GHz Boost-Takt. Dazu kommen 4 MiB L2- und 8 MiB L3-Cache und eine cTDP von 45 bis 65 Watt. Anders als der AMD Ryzen 7 4700G (Bericht) verzichtet der Ryzen 7 4700LE komplett auf eine integrierte Grafikeinheit.

Ohne dedizierte Grafikkarte auf Basis von GCN 5.1 gibt der Rechner kein Bild aus, was den größten Vorteil der klassischen Renoir-APUs zunichtemacht. Bei der Konnektivität zeigt sich das Alter der Plattform: DDR4-3200 und PCIe 3.0. Für die Geforce RTX 3050 fällt Letzteres kaum ins Gewicht, im PCGH-Test der Geforce RTX 3050 betrugen die Leistungseinbußen zwischen PCIe 3.0 und 4.0 lediglich rund zwei Prozent.

Komplett-PC mit Geforce RTX 3050 und DDR4 für 800 US-Dollar

Der gelistete Gaming-PC kombiniert den Ryzen 7 4700LE mit einer Geforce RTX 3050, 16 GiB DDR4-3200 sowie eine NVMe-SSD mit 512 GiB für 800 US-Dollar. Dazu gesellen sich WLAN nach Wi-Fi-6-Standard und sechs RGB-Lüfter. Eine High-End-Konfiguration ergibt sich daraus nicht, wohl aber ein solides Einsteiger-System für 1080p, in dem eine Nvidia Geforce RTX 3050 mit 8 GiB Grafikspeicher seit jeher zu Hause ist.

Warum AMD Zen 2 im Jahr 2026 wiederbelebt

AMD und die OEMs verwertet mit dem Ryzen 7 4700LE bestehende AM4-Mainboards und DDR4-Bestände, die inmitten der Speicherkrise merklich günstiger sind als neue AM5-Hardware. Für Systemdistributoren ergibt das eine klare Rechnung: Lagernde Platinen und DDR4-Module lassen sich zu Systemen bündeln, die deutlich billiger ausfallen als ein aktuelles System auf Basis der AM5-Plattform mit DDR5.

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Zusätzlichen Rückenwind liefern die wegen des KI-Booms steigenden Preise für Arbeitsspeicher, SSDs und Grafikkarten. Für Selbstbauer und Aufrüster bleibt der Reiz überschaubar. Wer bereits ein AM4-Mainboard besitzt, fährt mit einem Ryzen 5 5600 oder dem spieletauglichen Ryzen 7 5800X3D besser.

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Quelle: Amazon via MEGAsizeGPU via VideoCardz

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von McFly_76 Freizeitschrauber(in)
        Es ist verlorene Zeit sich über solche Wegwerf-Waren zu unterhalten.
        Alleine die 192,99 € Versand und Importkosten nach Deutschland + 50,35 € Lieferung nach Hause sind neben der Hardware lächerlich !

        Ganz ehrlich, wenn man einen Office oder Gaming PC möchte der ist hier besser aufgehoben https://krotus-computer.d...
      • Von McFly_76 Freizeitschrauber(in)
        Es ist verlorene Zeit sich über solche Wegwerf-Waren zu unterhalten.
        Alleine die 192,99 € Versand und Importkosten nach Deutschland + 50,35 € Lieferung nach Hause sind neben der Hardware lächerlich !

        Ganz ehrlich, wenn man einen Office oder Gaming PC möchte der ist hier besser aufgehoben https://krotus-computer.d...
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Naja knapp kalkuliert bist Du schon drüber. Ein paar Euro lassen sich noch sparen, der Einkauf wird für einen Distributor auch noch günstiger sein, auf der anderen Seite muss auch noch ein Gewinn rauskommen.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Zik7 BIOS-Overclocker(in)
        800 Dollar ???

        Ein Rechner mit dem 4700G kostet 399€. Ein anderes Netzteil + RTX 5060 für ca. 340-350€ rein und man ist günstiger und schneller unterwegs!
        Oder man wählt ein System mit dem 5700G ab 444€.

        Edit: Eine gebrauchte 3060 Ti für 200€ wäre eine Option. Dann wäre man Gesamt bei ca. 649€, mit 5700G ca. 699€.
        Die 3060 Ti ist nicht viel langsamer als die 5060 non-ti, verbraucht aber mehr Strom.
        85-100€ mehr für die 5060 können sich also lohnen. Garantie und weniger Verbrauch.

        Die Apu des Ryzen 11000G wird sicher schneller sein als die RTX 3050 und weniger Strom verbrauchen. Allerdings wird AMD sich das in Gold aufwiegen lassen und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis solche APUs erscheinen!
        Mit 800€ kommt man da sicher nicht hin!
      • Von LuiLu Schraubenverwechsler(in)
        Ich hab für lans einen 4750 pro mit ner Nvidia 5060 für LANs und bin damit immer noch sehr zufrieden.
        Der hier dürfte ein gutes Stück weniger Leistung haben, aber ist dafür auch günstiger.

        Ich finde das Paket nicht schlecht.
        Aber es ist schon ein Trauerspiel wo uns die ach so tolle KI hin geführt hat...
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