Bestes APU-Angebot 2026? Ryzen 5 8600G jetzt fast zum halben Preis eines 8700G
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High-End-Gaming ist natürlich nicht möglich, aber mit dem Ryzen 5 8600G können Sparfüchse dank einer flotten integrierten Radeon 760M durchaus auf eine Grafikkarte verzichten. Insbesondere für Mini-PCs ist der Sockel-AM5-Chip interessant.
Nach dem Aufkommen der 3D-Beschleunigung in den 90er Jahren war es lange Zeit unvorstellbar, dass ein Gaming-PC ohne Grafikkarte auskommen kann. Während integrierte Grafikeinheiten von Prozessoren früher kaum für mehr als Office und etwas Multimedia geeignet waren, sind APUs mit flotten Grafikchips auch modernen Spielen gewachsen, wie man bei Gaming-Handhelds wie etwa dem Asus ROG Xbox Ally X beobachten kann. Das gilt auch für den Ryzen 5 8600G, der als Desktop-CPU weniger engen TDP-Limits als Mobile-Chips unterworfen ist, gerade einen Preisrutsch hingelegt hat und ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als der Ryzen 7 8700G bietet.
Seit Januar um fast 50 Euro gefallen
Inzwischen kann man sich nämlich den Ryzen 5 8600G bei Amazon, aber auch den Shops Cyberport und Computeruniverse für nur noch 126,90 Euro sichern. Das ist der niedrigste Preis, zu welchem der Sockel-AM5-Prozessor bisher jemals von einem Händler im PCGH-Preisvergleich angeboten wurde. Zum Vergleich: Mitte Januar lag der Bestpreis für die CPU noch bei rund 175 Euro! Die Preisdifferenz zum 8700G beträgt inzwischen außerdem über 110 Euro, der 8600G kostet also fast nur noch die Hälfte des 8700G.
8600G ist günstig, effizient und spannend für Mini-PCs
Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht damit eindeutig für den Ryzen 5 8600G: Er liefert dank seiner sechs bis zu 5,0 GHz schnellen Kerne mit Zen-4-Architektur eine Gaming-Leistung, die in etwa auf dem Niveau von Desktop-CPUs wie dem Ryzen 7 5800X oder Core i5-13400F liegt - bei einer vergleichsweise hohen Energieeffizienz, die zum Beispiel besser als bei einem Ryzen 7 5800X3D ausfällt. Die Leistung der Radeon 760M reicht üblicherweise zum Spielen in Full HD bei niedrigen bis mittleren Details, wobei man mitunter FSR benötigt, um spielbare Bildraten erzielen zu können.
Im ersten Moment scheint der Ryzen 5 8600G nur für (Gelegenheits-)Spieler mit einem knappen Budget interessant zu sein, doch die eigentliche Stärke ist vielleicht, dass er sich ideal für Mini-PCs eignet. Grafikkarten benötigen viel Platz im Gehäuse, stärkere Netzteile und setzen mehr Abwärme frei, die abgeführt werden muss. Einen Ryzen 5 8600G kann man hingegen zum Beispiel in den Barebone-PC Minisforum MS-A1 packen, das moderne Schnittstellen wie USB4, Wifi 6E und zwei 2,5G-LAN-Buchsen bietet und trotzdem gerade einmal 4,8 Zentimeter hoch ist und eine Fläche von 18,7 × 18,9 Zentimeter einnimmt. Oculink ermöglicht bei
Höhere Rohleistung des 8700G verpufft größtenteils
Der besagte Ryzen 7 8700G ist zwar dank 8 Kernen und einer Radeon 780M mit 50 Prozent mehr Recheneinheiten auf dem Papier überlegen, schafft in der Praxis aber oft nur etwa 10 bis 20 Prozent höhere Bildraten. Ein Grund hierfür ist, dass die Grafikchips in beiden APUs den Arbeitsspeicher nutzen und dessen Geschwindigkeit mitunter zum Flaschenhals wird. Einen realistischen Eindruck, welche Gaming-Performance man in Titeln wie Cyberpunk 2077, Forza Horizon 5, GTA 5 erwarten kann, verschafft zum Beispiel das eingebundene Video.
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