AMD Ryzen 5 5500X3D: Günstige Gaming-CPU in China gestartet
AMDs günstigste Gaming-CPU mit 3D V-Cache, der Ryzen 5 5500X3D für die altehrwürdige AM4-Plattform, ist jetzt in China an den Start gegangen und würde in Zeiten der Speicherkrise sicherlich auch hierzulande einige Abnehmer finden.
AMDs günstigste Gaming-CPU mit 3D V-Cache, der Ryzen 5 5500X3D für die altehrwürdige AM4-Plattform, welcher bislang exklusiv in Lateinamerika im Handel verfügbar war, ist jetzt in China an den Start gegangen. Mit 6 Zen-3-Prozessorkernen und insgesamt 12 Threads sowie 64 MiByte schneller 3D V-Cache würde die CPU in Zeiten der Speicherkrise sicherlich auch hierzulande einige Abnehmer finden. Der Prozessor verfügt im Vergleich zum Ryzen 5 5600X3D über einen um 300 MHz niedrigeren Basistakt von 3,0 GHz und einen Boost von 4,0 GHz (- 400 MHz).
Quelle: AMD
Nachdem der Ryzen 7 5800X3D schon seit längerer Zeit nicht mehr produziert wird und auch der Ryzen 7 5700X3D nicht mehr verfügbar ist, sind geringste Restbestände des Ryzen 5 5600X3D in den USA sowie der Ryzen 5 5500X3D in Lateinamerika und China die letzten Gaming-CPUs mit schnellem 3D V-Cache für den altehrwürdigen Sockel AM4 ("PGA-1331"), welcher bereits im Jahre 2017 eingeführt wurde. Die Plattform erlebt gerade ihren dritten oder gar vierten Frühling und wird dank Speicherkrise im DIY-Segment momentan extrem stark nachgefragt.
Auch auf Amazon belegen die AM4-Prozessoren aktuell die vorderen Plätze im Ranking der Top-CPUs, sodass der Ryzen 7 5800X aktuell die meistverkaufte CPU der gesamten Plattform ist. Die Speicherkrise treibt merkwürdige Blüten und das wird voraussichtlich auch noch sehr lange so weitergehen.
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Quelle: AMD via Wccftech


Bisherige Ryzens erforderten mindestens 4,4 GHz Boost-Tauglichkeit, sämtliche Milan-X-Epycs acht aktive Kerne. Für doppelt gehandicapte Chips hatte AMD schlicht kein X3D-Salvage-Modell. Die müssen bislang auf Halde gelaufen sein und haben darauf gewartet, entweder irgendwann entsorgt oder eben auf einem extra geschaffenen Modell abverkauft zu werden – und für einen Epyc 7x63X ist es jetzt viel zu spät. Mal abwarten, ob AMD bei weiter steigenden Preisen auch noch ein paar V-Cache-bestückte Vierkerner aus der alleruntersten Schublade holt. Für AM4-Besitzer ist es trotzdem blanker Hohn und erinnert daran, dass es mal leistungsfähigere Modelle für diesen angeblich bis heute "supporteten" Sockel gab, dass aber deren Produktion trotz anhaltender Nachfrage schlicht eingestellt wurde, um die Leute zu AM5 zu zwingen.
Ich habe 2021 für meinen 5600X gebraucht 250€ bezahlt. Danke für die Info. 😉
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