AMD Ryzen 4000/5000: Neue Details zu Vermeer, angeblich Unterstützung für 256-GB-ECC-Module
Im Netz kursieren neue Informationen zu AMDs Vermeer-CPUs, die bald als Ryzen 4000 oder Ryzen 5000 erscheinen sollen. Die Rede ist erneut von größeren Kernkomplexen und einem veränderten Speichercontroller, der angeblich bis zu 1 TB Speicher ansteuern kann.
Im Netz sind neue Informationen zu AMDs kommenden Vermeer-Prozessoren aufgetaucht, die auf die Zen-3-Architektur setzen und bis Jahresende als Ryzen 4000 oder Ryzen 5000 auf den Markt kommen sollen. Die Daten stammen vom Twitter-Nutzer CyberPunkCat, der anscheinend an offizielle AMD-Dokumente gelangt ist.
16 Kerne, gleiche Cache-Kapazität und ein besserer Speichercontroller
Laut diesen plant AMD für Vermeer erneut maximal 16 Kerne mit SMT, also 32 Threads. Intern sollen die Prozessoren aber umstrukturiert werden. Bislang setzen AMDs Desktop-Modelle auf zwei identische CPU-Chips (CCDs, Core/Cache Complex Dies), die intern noch einmal in jeweils zwei CPU-Cluster aus vier Kernen (CCX, Core Complexes) unterteilt werden.
Mit Vermeer will AMD die letztgenannte Aufteilung offenbar aufheben. Die Prozessoren sollen intern also nur noch auf einen einzeln CCX setzen, der dafür mit acht Kernen ausgestattet ist. Möglicherweise kann AMD dadurch die Latenzen reduzieren, die bislang beim Datenaustausch zwischen zwei Kernkomplexen entstehen. Die Aufteilung in zwei identische CPU-Chips sowie einen dritten für I/O-Aufgaben soll bei Vermeer hingegen beibehalten werden.
An den Cache-Größen soll sich bei den Ryzen 4000/5000-Prozessoren offenbar nichts ändern. Es bleibt bei 512 KB L2-Cache pro Kern und 32 MB L3-Cache pro Chip, die nun nicht mehr unter den beiden Kernkomplexen aufgeteilt werden. Dafür soll aber der Speichercontroller überarbeitet werden: Angeblich kann dieser nun bis zu 1TB Arbeitsspeicher anbinden. Mangels entsprechender 256-GB-Module ist das für Privatkunden aber derzeit wohl nur theoretischer Natur.
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Obendrein ist bei den neuen Prozessoren die Rede von ECC-Support, wobei sich dieser Punkt womöglich auch nur auf die Vermeer-Pro-CPUs beziehen könnte. Schon bei den aktuellen Ryzen-3000-CPUs wird ECC unterstützt, bei den Desktop-Modellen ist diese Unterstützung aber inoffiziell.
Am maximal unterstützten Speichertakt soll sich bei Vermeer hingegen nichts ändern: Dieser bleibt unverändert bei 3.200 MHz. Das ist auch kaum verwunderlich, denn bei dieser Frequenz endet der offizielle JEDEC-Standard. Höhere Frequenzen sind ohne ein "garantiertes OC" also nur mit der Einführung von DDR5 möglich. Ob es an der Übertaktbarkeit des Speichercontrollers Änderungen geben wird, müssen die ersten Tests zeigen.
Quelle: via Gadget Crutches, Reddit


Eigentlich nur Server.
Für den Heimbereich sind 64GB schon der Overkill.
Ich finde 32 GB sind es wert, erst recht bei dem Preis, 64 GB kann man natürlich mitnehmen, aber davon wird der Durchschnittsuser kaum profitieren.
Würde ich jetzt RAM kaufen würde ich 2x32 GB kaufen, nicht weil ich denke man braucht es, sondern weil ich es wollen würde
Ich habe es getestet.
Kannst es ja gerne mal testen...