AMD Llano A8-3850 in der Spielepraxis - Vorschau auf PCGH 09/2011

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News Daniel Möllendorf Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Mit AMDs neuen Llano-APUs lassen sich günstige Spiele-PCs zusammenstellen, die sich für genügsame Zocker oder als Zweit-PC eignen. In der kommenden Ausgabe 09/2011 zeigen wir, welche Spiele laufen, und geben Optimierungstipps.

Duke Nukem Forever: maximale Details Quelle: PCGH Duke Nukem Forever: maximale Details Fusion steht bei AMD für die Verschmelzung von Prozessor und Grafikchip – der Hersteller hat für Fusion-Chips daher eine neue Bezeichnung ersonnen: Statt CPU oder GPU heißen sie APU ("Accelerated Processing Unit"). "Accelerated" (auf Deutsch: beschleunigt) steht hier offenbar für die beschleunigende Funktion der integrierten Grafikeinheit, welche den CPU-Kernen beispielsweise bei der Berechnung ("processing") von HD-Videos, Flash-Inhalten oder sogar der Darstellung der Aero-Oberfläche von Windows 7 hilft – klassische Aufgaben also, für die noch vor wenigen Jahren der Prozessor alleine zuständig war.

Duke Nukem Forever: mit AMD Llano A8-3850 spielbare Detailstufe Quelle: PCGH Duke Nukem Forever: mit AMD Llano A8-3850 spielbare Detailstufe Die ersten Fusion-APUs von AMD gehören zur C- oder E-Reihe (beispielsweise E-350); sie bieten einen oder zwei Kerne sowie eine Grafikeinheit mit bis zu 80 Shader-ALUs und sind für niedrige Leistungsaufnahme für Netbooks oder HTPCs entwickelt. Damit stehen sie in Konkurrenz zu Intels Atom-CPUs.

Die APUs der neuen Llano-Reihe bieten hingegen bis zu vier CPU-Kerne und eine Grafikeinheit mit maximal 400 Shader-ALUs und 600 MHz; die Modellnamen beginnen mit A6 oder A8. Während die sparsamen C- und E-Modelle stets fest auf einem Mainboard-Verlötet sind, lässt sich das A-Team in einen Sockel einsetzen – passende Mainboards mit Sockel FM1 testen wir ebenfalls in der Ausgabe 09/2011.

Nun gibt es allerdings nicht erst seit AMDs Fusion-APUs Desktop-CPUs, die einen Grafikchip enthalten. So bietet Intels Clarkdale-Reihe (Sockel 1156) bereits seit Anfang 2010 einen Grafikprozessor mit auf dem Träger. Die Atom-Variante "Pineview" hat einen Grafikchip, der direkt in den eigentlichen Prozessor integriert ist. Bei der Sandy-Bridge-Generation (Sockel 1155) sitzen CPU und GPU ebenfalls im selben Chip. Die Besonderheit von Llano: Die integrierte GPU ist erstmals schnell genug, um viele aktuelle Top-Spiele in mittlerer Detailstufe flüssig darzustellen. Neue Titel mit geringen Hardware-Anforderungen oder ältere Spiele laufen sogar mit maximalen Details in Full-HD-Auflösung. Dabei gibt es jedoch von der RAM-Konfiguration über die Einstellungen bis zu den Treibern viel zu beachten – wir klären in unserem umfangreichen Praxisartikel alle wichtigen Punkte.

Den Artikel finden Sie in der PC Games Hardware 09/2011, die ab dem 03. August erhältlich ist.

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