AMD stellt G-Serie auf Kabini-Basis vor: Bis zu vier CPU-Kerne mit GCN-GPU

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Noch vor den Desktop- oder Mobile-Modellen schickt AMD mit der G-Serie die ersten Kabini-SoCs in den Embedded-Markt. Die Chips basieren auf bis zu vier Jaguar-Kernen samt GCN-Grafikeinheit und FCH, die TDP liegt bei 8 bis 25 Watt.

Zuletzt sprach AMD auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas über die kommenden Kabini-Chips, welche die sehr erfolgreiche Brazos-2.0-Plattform beerben. Die Variante für Embedded-Systeme läuft unter der G-Serie, die AMD nun aktualisiert. Die Basis hierfür bilden bis zu vier Jaguar-Kerne, zu denen AMD auf der ISSCC sowie der Hot Chips Informationen bekannt gab.

Kabini-SoC Quelle: AMD Kabini-SoC Vier Rechenherzen teilen sich zwei MiByte L2-Cache, eine solche Compute Unit bietet eine 128 Bit breite Gleitkomma-Einheit samt neuen Befehlssatz-Erweiterungen wie AVX und viele moderne Stromsparmodi. Eine CU bildet zusammen mit dem Fusion Controller Hub (FCH) - welcher etwa USB 3.0 bereitstellt - und einer "Graphics Core Next"-GPU ein System on a Chip (SoC).

Das G-Series-Flaggschiff auf Basis des Kabini-SoC wird der GX-420CA mit vier Kernen bei bis zu 2,0 GHz und DDR3-1600-Unterstützung (maximal zwei DIMMs in Singlechannel-Verfahren samt ECC-Support), die integrierte Radeon HD 8400E taktet mit bis zu 600 MHz. Die TDP des Chips liegt bei 25 Watt, nach unten hin existieren jedoch auch Modelle wie der GX-210HA mit nur zwei Kernen und Radeon HD 8210E bei nur acht Watt TDP. Die Preise der verlöteten Chips liegen bei 49 bis 72 USD, die Auslieferung läuft seit Wochen. Die Desktop-und Mobile-Modelle dürften somit in Bälde erscheinen.

Quelle: AMD

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JBX Freizeitschrauber(in)
        Zitat von H@buster
        Das ist dann wohl ein sehr merkwürdiger Test. Denn PCGH hat ja oft genug gezeigt dass in realen Anwendungen das Zusammenklatschen zweier CPUs kaum langsamer ist als ein "echter" Quadcore, anders als AMD das damals behauptet hat.

        Ja in realen Anwendungen. Das hier ist ein low-level Linux Benchmark. Der Bench ist aber tatsächlich nicht wirklich aussagekräftig, da beim Q6600 der 3.6.11 und beim Kabini der 3.8.4 Kernel verwendet wurde. Je nachdem was da eingeführt/geändert wurde kann das zu großen Unterschieden führen. Man kann aber halbwegs sagen in welche Richtung die Leistung geht. Und sie ist tatsächlich irgendwo beim Q6600. Vor allem für 25W mit GPU ist das sehr gut.
      • Von JBX Freizeitschrauber(in)
        Zitat von H@buster
        Das ist dann wohl ein sehr merkwürdiger Test. Denn PCGH hat ja oft genug gezeigt dass in realen Anwendungen das Zusammenklatschen zweier CPUs kaum langsamer ist als ein "echter" Quadcore, anders als AMD das damals behauptet hat.

        Ja in realen Anwendungen. Das hier ist ein low-level Linux Benchmark. Der Bench ist aber tatsächlich nicht wirklich aussagekräftig, da beim Q6600 der 3.6.11 und beim Kabini der 3.8.4 Kernel verwendet wurde. Je nachdem was da eingeführt/geändert wurde kann das zu großen Unterschieden führen. Man kann aber halbwegs sagen in welche Richtung die Leistung geht. Und sie ist tatsächlich irgendwo beim Q6600. Vor allem für 25W mit GPU ist das sehr gut.
      • Von PCGH_Marc Lötkolbengott/-göttin
        In Spielen fallen die C2Q gegenüber den Phenom II X4 mittlerweile deutlich zurück.
      • Von H@buster Freizeitschrauber(in)
        Zitat von bofferbrauer
        Einerseits kann das am Testlauf selbst liegen: Im Multicore Test ist vielleicht der ein oder andere der dem Core nicht liegt bzw. wo ihm sonderbefehle fehlen die Core i und Kabini mittlerweile haben.
        Zum anderen kann aber auch schlicht und ergreifend sein, dass der Chip an seinem FSB verhungert im Multicore Test, sprich dessen Bandbreite nicht hoch genug ist um ihn in vollem Speed zu vollziehen
        Das ist dann wohl ein sehr merkwürdiger Test. Denn PCGH hat ja oft genug gezeigt dass in realen Anwendungen das Zusammenklatschen zweier CPUs kaum langsamer ist als ein "echter" Quadcore, anders als AMD das damals behauptet hat.
      • Von moKi24.2 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Den Unterschied zwischen G-Series X86 und G-Series ARM könnte man noch erwähnen: Link zu Engadget
      • Von bofferbrauer Volt-Modder(in)
        Zitat von john201050
        Hast du dir das Video angesehen? Da kommen einige Beispiele, in denen eine GPU notwendig ist. Eine Kaffeemaschine ist übrigens nicht dabei.
        z.B. Spieleautomaten, Unterhaltung in Fahrzeugen, realistische Animationen bei z.B. CNC Fräßmaschinen oder medizinischen Apparaturen, Smart TV, ...

        Es gibt allerdings auch Anwendungen, da wird überhaupt keine GPU benötigt, stimmt schon. Aber deshalb gibts (unten auf der Folie) ja auch einen ohne iGPU.

        PS: In Kaffeemaschinen, werden ganz bestimmt keine dermaßen (für den Anwendungszweck) rießigen Chips eingesetzt.
        Wozu auch, da reicht ein kleiner Mikrocontroller.

        Ja gut, die Kaffeemaschine war halt nur so ein Beispiel, ich weiß auch dass dazu eine Apu, egal welche, viel zu Overpowered ist

        Hatte halt schlecht geschaut und gar keinen ohnen GPU gesehen (gibt ja einen), und das hatte für mich halt wenig Sinn gemacht

        Zitat von H@buster
        Der Benchmark sieht mir stark fischig aus - Warum sollte ein Q6600 starke Leistung auf einem Thread bringen und dann komplett wegsterben, wenn alle 4 Kerne belastet werden?

        Ich hoffe das beste für die Plattform und werde wahrscheinlich auch ein Produkt der ersten Welle mit einem dieser Chips kaufen, damit ich endlich Dota 2 auf nem Netbook spielen kann.

        Arrrgh, mehr Infos!
        Einerseits kann das am Testlauf selbst liegen: Im Multicore Test ist vielleicht der ein oder andere der dem Core nicht liegt bzw. wo ihm sonderbefehle fehlen die Core i und Kabini mittlerweile haben.
        Zum anderen kann aber auch schlicht und ergreifend sein, dass der Chip an seinem FSB verhungert im Multicore Test, sprich dessen Bandbreite nicht hoch genug ist um ihn in vollem Speed zu vollziehen
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