Dank Ryzen und Epyc: AMD-Aktie ab 24. Dezember im NASDAQ-100 gelistet
Die Firma AMD hat bekanntgegeben, dass die Aktie noch vor dem Marktstart am 24. Dezember 2018 in den NASDAQ-100-Aktienindex aufgenommen wird. Dieser listet nur die 100 erfolgreichsten Nicht-Finanzunternehmen, basierend auf ihrer Marktkapitalisierung. Dank Ryzen und Epyc konnte AMD in dem letzten Jahr deutlich höhere Gewinne einfahren, die den Aktienkurs massiv ansteigen ließen.
Für den Prozessorhersteller AMD geht es bergauf. Nach der jahrelangen Talfahrt, die die Firma aus Santa Clara fast in den Bankrott geführt hätte, konnte mit den leistungs- und verkaufsstarken Ryzen-CPUs der Trend gedreht werden: Die Aktien stiegen dramatisch an (auch wenn man vom Zwischenhoch im September wieder weit entfernt ist), die Firmenbilanz wurde verbessert. Nun kann AMD weitere Früchte des Erfolg ernten: Die Firma wird ab der Markteröffnung am 24. Dezember 2018 im US-amerikanischen Aktienindex NASDAQ-100 gelistet.
AMD unter 100 wertvollsten US-Unternehmen außerhalb des Finanzsektors
In dem NASDAQ-100 werden nur die Hundert erfolgreichsten Aktien beziehungsweise die Aktien der Hundert Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung gelistet - diese beträgt bei AMD momentan etwa 17,72 Milliarden US-Dollar, lag aber im September noch bei etwa 33,2 Milliarden US-Dollar, bevor den Investoren klar wurde, dass der Cryptocoin-Markt für GPU-Hersteller eingebrochen ist; dies führte zu einem Rückgang der GPU-Verkäufe. In gewisser Weise stellt die Aufnahme von AMD in diesen Index eine Ehrung dar, da man somit auch den Erfolg der in den letzten Jahren stattgefundenen Transformation der Firma anerkennt. Die treibende Kraft hinter dieser sind die Erfolge mit Ryzen und Epyc im Prozessorgeschäft.
Auch die Konkurrenz in Form von Nvidia ist vom Ende des Cryptocoin-GPU-Minings betroffen. Zwar liegt die Marktkapitalisierung im grünen Team noch weit über AMD - aktuell liegt der Kurs bei etwa 118 Euro (Kapitalisierung: ca. 70 Mrd.), bei AMD 15,6 Euro pro AMD-Aktie (Kapitalisierung: ca. 15 Mrd.) - doch er halbierte sich seit Oktober. Seit Jahresbeginn hat der Nvidia-Kurs beinahe 35 Prozent des Wertes verloren, während AMD einen Aufschwung um mehr als 57 Prozent sah. AMDs Hauptkonkurrent und der Marktführer im Prozessormarkt, Intel, hatte ein durchwachsenes Jahr, momentan steht der Aktienkurs fast auf dem gleichen Wert wie Anfang Januar 2018.
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Natürlich ist die Marktkapitalisierung nur ein Faktor für Erfolg, doch auch in anderen Bereichen kann die Firma überzeugen. Die Handelsspanne - also die Differenz zwischen dem Ein- und dem Verkaufspreis einer Ware - ist mit dem Erscheinen der neuen Ryzen- und Epyc-CPUs deutlich gestiegen. So lag die Handelsspanne im September 2016 nur bei 4,51 Prozent; von dem Geld, was Kunden für AMD-Hardware ausgaben, kam also nur ein kleiner Bruchteil bei der Firma an. Aktuell liegt sie bei 39,99 Prozent, AMD hat also den Gewinnanteil mehr als verachtfacht. Auch die Aussicht auf 2019, wenn die ersten 7-nm-Produkte auf den Markt kommen sollen und die Firma somit einen Fertigungsvorteil gegenüber Intel aufweisen kann, sieht gut aus.
Quelle: AMD, tomshardware.com

AMD hat also doch alles richtig gemacht, der Prozessoren-Sparte mehr Priorität zu geben. Hat sich ja ausgezahlt.
Freue mich wahnsinning für AMD. Bitte bleibt weiterhin am Ball.
Vervierfachung in einem Jahr von 2,-€ auf derer 8,-€.
Und 2017 sahen Aktienperformance und Aussichten
nicht so rosig aus.
Ich überleg mir grad just 4 Fun einfach ein bisschen Spielgeld (2-3K vl.) in AMD reinzuhauen
besonders weil ja viele intressante Releases bevorstehen (Zen2, Navi) und sie die ersten sind die den 7nm TSMC Prozess in Desktopprodukten verwenden.
Der Rest mit den zwei Chips kann immer noch stimmen. Mehr ist in den bisherigen Threarippern auch nicht drin.
Trotzdem sollen die Ryzen-3000-Modelle zwei Dies nutzen, also ähnlich wie Ryzen Threadripper aufgebaut sein. Dabei handle es sich dem Leak zufolge nicht um die Chiplets der Epyc-Modelle, sondern um "richtige" CPUs, die aneinander gekoppelt würden und jeweils einen I/O-Part trügen (also auch einzeln funktionieren würden).
Die kleinen Ryzen 3/5 könnten sowohl aus einem Chip, als auch aus zwei mit vielen deaktivierten Kernen bestehen (aufgrund des hohen Yield eher unwahrscheinlich).
Wäre von den CCX eine blöde Zahl mit 10 Cores.
Dann eventuell bei Ryzen3k max 12 Kerne (4CCX mit 3 Kernen(
Und alles mehr dann Threadripper vorbehalten.
8 oder 12 ohne SMT wäre nice.
Aber mal warten was dann nächstes Jahr so kommt.
Hoffe AMD macht gut Geld in der nächsten Zeit.
R&D kostet....
Und wenn man immer noch Intel will, dann kann man sich zumindest über günstigere Preise freuen.