Ist eine 30-Euro-CPU spieletauglich? PCGHX-Mitglied chiller hat es ausprobiert
Ein guter Prozessor kostet schon mal mehrere Hundert Euro. Aber geht das auch billiger? Das PCGHX-Mitglied _chiller_ hat sich einmal eine CPU im Wert von 30 Euro vor die Brust gespannt und deren Spieletauglichkeit untersucht. Das Ergebnis dürfte manchen verblüffen. Nur wenige Spiele stellten den Celeron vor größere Probleme.
Unter Gamern erfreut sich Intels Core i5-Serie ausgesprochen großer Beliebtheit. Sie ist einigermaßen preiswert, flott und auch noch stromsparend unterwegs. Dennoch sind 150 bis 200 Euro insbesondere für Schüler und Studenten kein Pappenstiel. Das PCGHX-Mitglied _chiller_ wollte wissen, ob für aktuelle Titel nicht auch eine wesentlich preiswertere CPU ausreicht. Seine Wahl fiel auf den 30 Euro teuren Intel Celeron G1620 für den Sockel 1155. Dieser bietet lediglich zwei Kerne ohne SMT, einen 2 MiByte großen L3 Cache und eine Frequenz von 2,7 GHz. Auf dem Papier sieht das ziemlich mager aus, doch gilt das auch für die Praxis?
In _chillers_ Test musste sich die CPU gegen einen Core i5-3470 behaupten, der in der praxisnahen Auflösung von Full HD erwartungsgemäß besser abschnitt als der 30 Euro teure Celeron. Nichtsdestotrotz reichte es beim Celeron vielfach für spielbare Bildraten. Selbst in CPU-lastigen Titeln wie Anno 1404 Venedig erreichte der Celeron G1620 bei maximalen Details fast 50 Bilder in der Sekunde. Im vermeintlich CPU-lastigen Witcher 2 näherte sich der Chip sogar der 70-Bilder-Schwelle.
Bei einigen Open-World-Titeln brach der Chip hingegen spürbar ein. Während bei GTA 4 immerhin noch knapp 37 FPS bei maximalen Details erreicht wurden, betrug die Bildrate bei Far Cry nur 24,6 Frames. Auch Sleeping Dogs wurde mit durchschnittlich 31,9 Bildern in der Sekunde zu einer nicht mehr ganz so flüssigen Angelegenheit. Bei reduzierten Details reichte es bei beiden Titeln jedoch für geschmeidige Bildraten.
Alles in allem erweist sich der vermeintliche Billigchip als durchaus spieletauglich. Wenn Sie mehr über die Ergebnisse, die getesteten Spiele und das zugrunde liegende Testsystem erfahren wollen, sollten Sie sich _chillers_ Test einmal im PCGHX-Forum ansehen. Dort finden Sie auch Leistungswerte zur integrierten Grafikeinheit des Celeron G1620. Als Nachfolger schickt Intel aktuell den G1820 für den Sockel 1150 ins Rennen. Er ist ähnlich schnell und ab 32 Euro zu haben. Zuletzt hat _chiller_ untersucht, wie weit man mit einer 25-Euro-Grafikkarte kommt.
Quelle: PCGHX

Super Test.
Auf sowas habe ich gewartet.
Zeigt mir doch dsa bei uns Zockern die CPU etwas überbewertet wird
Ich glaub ich hol mir 'n Celeron
Mich würde aber mal Planetside 2 mit dem Celeron interessieren.
Trotzdem würde ich wenn es das Budget zulässt zu einen Core i5 oder Xeon E3-1230v3 raten (wenn es um Spiele geht) der reicht nämlich dann auch immer locker aus auch in der Zukunft für ein paar Jahre wenn sich da nicht wirklich was ändert.