Eine spieletaugliche Grafikkarte für 24 Euro? Selbstversuch von PCGHX-Mitglied chiller
Das Community-Mitglied _chiller_ hat im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum einen ausführlichen Test zur betagten Radeon HD 5450 veröffentlicht. Dabei handelt es sich vorwiegend um eine Machbarkeitsstudie, immerhin stellt die Grafikkarte aktuell das günstigste Modell im gesamten Preisvergleich dar - knapp 24 Euro soll das gute Stück kosten.
Ziemlich genau vier Jahre ist es her, seitdem wir die Radeon HD 5450 mit Cedar-Innenleben auf den Prüfstand gestellt haben. Ganze zwei Compute-Units (80 ALUs, 8 TMUs, 4 ROPs) sorgten damals zwar für keine grafische Erleuchtung, die niedrige Leistungsaufnahme samt passivem Referenzdesign und Eyefinity-Funktionen erhielten von uns allerdings ein positives Fazit für HTPC-Systeme. Nun hat das PCGHX-Mitglied _chiller_ einen solchen Test mit selbiger Grafikkarte wiederholt und dabei einige aktuellere Titel sowohl mit Standard- als auch angehobenen Taktraten getestet.
Insgesamt ließ sich die GPU auf 875 MHz (+34,6%) übertakten, die 1.024 MiByte DDR3-Videospeicher machten dieselbe Frequenz (+75%) mit. Laut dem Tester wäre auch ein höheres Übertakten drin gewesen, allerdings verhinderte das BIOS größere Spannungsanhebungen, einen BIOS-Flash akzeptierte die Grafikkarte hingegen nicht. Da die Radeon HD 5450 bereits mit Standardtaktraten die 80-°C-Grenze unter Furmark-Volllast erreicht, entschied sich _chiller_ außerdem dazu, den Kühlkörper mit einem 80-mm-Lüfter (max. 1.400 U/min) auszustatten. Die GPU-Temperatur sank dabei um ziemlich genau 30 auf 50 °C. Gepaart wurde die Radeon mit einem Core i5-3470, der mittels des Turbo-Multiplikators auf 4,0 GHz übertaktet wurde (einige Mainboards bieten die Funktion, diesen auf alle Kerne zu erweitern).
Insgesamt lassen sich die getesteten Titel Trackmania, Dota 2, Team Fortress 2 und Portal 2 zumindest auf minimalen Grafikeinstellungen gut spielen. Teilweise reicht es auch für höhere Detailstufen, dann aber nur mit OC. Insgesamt skaliert die Radeon HD 5450 sehr gut mit höheren Frequenzen. Wie eingangs erwähnt, handelt es sich letzten Endes um eine Machbarkeitsstudie mit der zurzeit günstigsten Grafikkarte auf dem Markt. Knapp 24 Euro kostet das verwendete HIS-Modell in unserem Preisvergleich, MSI bietet eines seiner Pendants bereits ab gut 21 Euro an. Die deutlich stärkere HD 6450 wechselt für 31 Euro die virtuelle Ladentheke, die Geforce GT 630 als Kepler-Ausführung ab weiteren 10 Euro.
.gif)
eine AMD APU wäre hier sinvoller
mit der IGP des i 2500 k konnte ich sogar Counter strike Global Offensiv zocken . alles auf minimalen settings bei 1280x720 mit 30-40 fps .
counterstrike 1.6 sieht dann genau so aus
Hab ich es mir doch fast gedacht und bin trotzdem irgendwie etwas erstaunt...
Also kann man unterm Strich sagen, dass Grafikkarten dieser Leistungsklasse trotz ihres günstigen Preises überflüssig sind für diejenigen, die mindestens eine IGPU ab HD2500 haben.
Ich vermute, dass die HD2500 auch weniger Strom ziehen wird und etwas leiser hat man es auch (sofern man wie du einen Lüfter für OC angebracht hat).
Ja so sieht es aus, der Markt dürfte für solche Grafikkarten sehr klein werden.
Also ich selbst z.B. mache am PC hauptsächlich Musik mit Cubase ,Samplitude usw.und ab und zu zogge ich am PC .Da sucht man sich die Grafigkarten etwas anderst aus. Ich gebe da bis max. etwa 100.- € .a. PlanetSide 2 kann ich auf jedenfall spielen und soetwas reicht mir dann .
http://extreme.pcgameshar...
Hab ich es mir doch fast gedacht und bin trotzdem irgendwie etwas erstaunt...
Also kann man unterm Strich sagen, dass Grafikkarten dieser Leistungsklasse trotz ihres günstigen Preises überflüssig sind für diejenigen, die mindestens eine IGPU ab HD2500 haben.
Ich vermute, dass die HD2500 auch weniger Strom ziehen wird und etwas leiser hat man es auch (sofern man wie du einen Lüfter für OC angebracht hat).
Ich wollte mir auch mal eine kaufen für meinem alten Pentium IV mit 3,4 Ghz.