20 Prozent mehr Leistung bei zukünftigen APUs von AMD ohne Overclocking?

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Ein von AMD und der National Science Foundation gesponsertes Team hat herausgefunden, dass sich durch eine besserer Zusammenarbeit von Grafik- und CPU-Kernen innerhalb einer APU über 20 Prozent mehr Leistung herauskitzeln lassen.

Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben in Zusammenarbeit mit AMD und der National Science Foundation eine neue Technik in der Mache, mit der die Grafikeinheit und die Prozessorkerne zusammenarbeiten – dabei wurde bei ersten Vortests angeblich eine durchschnittliche Leistungssteigerung von über 20 Prozent erzielt. "Chip-Entwickler schaffen heute Prozessoren, die eine "fused" Architektur benutzen. Das heißt, dass die CPU und die GPU auf nur einen Chip sitzen", erklärt Dr. Huiyang Zhou. "Das senkt die Herstellungskosten und macht die Rechner energieeffizienter. Jedoch berechnen CPU- und GPU-Kerne immer noch größtenteils eigene Funktionen. Nur selten arbeiten beide gemeinsam an einem Programm, was sie weniger effizient macht, als sie sein müssten. Das ist das Problem, das wir lösen wollen."

Im Kern haben sich die Forscher damit beschäftigt, wie man die Leistung der GPU entfalten und nach Art einer GPGPU-Architektur in Bereichen nutzbar machen kann, wo normalerweise die CPU Berechnungen durchführt. Ein wichtiger Schritt dahin sei es, beide Einheiten das machen zu lassen, was sie am besten können. So könnte man die CPU anweisen, die Daten zuerst aus dem Speicher auszulesen und dann an die GPU das weiterzugeben, womit sie gut performt. Der Hauptprozessor sei besser darin, Entscheidung zu treffen und Daten abzurufen - die reine Berechnung von Daten sei hingegen eine Domäne von GPUs.

Quelle: ncsu

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 45thFuchs BIOS-Overclocker(in)
        AW: 20 Prozent mehr Leistung bei zukünftigen APUs von AMD ohne Overclocking?

        Die nehmen sich in sachen effizienz ja ziemlich grosses vor .
        Intensive forschung nach APU´s und später vielleicht Highend Gaming APU´s? scheint mir aber auch ne sinnvolle sache.
        Wer braucht schon nen I7 um Office zu benutzen unter eventuell aus Geschmacksgründen veraltetem WIN XP und um ab und zu Filme +Browsergames reinzuziehn....
      • Von 45thFuchs BIOS-Overclocker(in)
        AW: 20 Prozent mehr Leistung bei zukünftigen APUs von AMD ohne Overclocking?

        Die nehmen sich in sachen effizienz ja ziemlich grosses vor .
        Intensive forschung nach APU´s und später vielleicht Highend Gaming APU´s? scheint mir aber auch ne sinnvolle sache.
        Wer braucht schon nen I7 um Office zu benutzen unter eventuell aus Geschmacksgründen veraltetem WIN XP und um ab und zu Filme +Browsergames reinzuziehn....
      • Von Manfred_89 Freizeitschrauber(in)
        AW: 20 Prozent mehr Leistung bei zukünftigen APUs von AMD ohne Overclocking?

        Der "Fusion" -Vorsprung wird (noch) größer...
      • Von Computer Floh PC-Selbstbauer(in)
        AW: 20 Prozent mehr Leistung bei zukünftigen APUs von AMD ohne Overclocking?

        Zitat von Rizoma
        Es geht nicht darum was stärker oder schwächer ist, es geht um das Zusammenspiel beider Einheiten denn derzeit sind sie zwar auf einen Chip vereint, aber arbeiten immer noch getrennt von einander.
        Das ist ja die Grundzutat für meine Folgeaussage gewesen Entschuldige bitte wenn meine Ausdrucksform dies nicht erkennen ließ.
      • Von Mashed PC-Selbstbauer(in)
        AW: 20 Prozent mehr Leistung bei zukünftigen APUs von AMD ohne Overclocking?

        Das ist genau was ich bei den derzeitigen APUs vermisse. Endlich macht AMD mal Schritte in die passende Richtung. Der Idealfall wäre in meinen Augen ein paar Integer-Kerne, und dazu ein paar allgemein nutzbare Vektor-Einheiten, die entweder GPU-Funktionen oder Floating-Point/SSE/AVX-Funktionen übernehmen können.
      • Von Rizoma Volt-Modder(in)
        AW: 20 Prozent mehr Leistung bei zukünftigen APUs von AMD ohne Overclocking?

        Es geht nicht darum was stärker oder schwächer ist, es geht um das Zusammenspiel beider Einheiten denn derzeit sind sie zwar auf einen Chip vereint, aber arbeiten immer noch getrennt von einander.
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