Black Myth: Wukong - CPU-Benchmarks und P-Kern-Extremtest mit geringer Taktrate
Black Myth Wukong ist extrem beliebt - und ein toller Benchmark. Nachdem wir die Grafikkarten-Leistung skizziert haben, sind nun die Prozessor-Anforderungen an der Reihe. Genügt ein angestaubter Core i7-4790K oder muss es ein topmoderner Ryzen 7 7800X3D sein?
Das Souls-artige Action-Adventure Black Myth: Wukong bricht derzeit alle Steam-Rekorde, kein Spiel ist derzeit erfolgreicher - und kaum eines ist anspruchsvoller, wie unsere Grafikkarten-Benchmarks mit maximalen Details beweisen. Nun sind die Prozessoren an der Reihe. Legt Black Myth: Wukong hier einen ähnlich großen Appetit an den Tag, oder genügt ein Quadcore für flüssiges Gameplay?
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Black Myth: Wukong - CPU-Benchmarks mit und ohne Pathtracing
Spiele, die Grafikkarten stark zusetzen, haben einen Vorteil: Langsame Prozessoren stören den Ablauf nur wenig, da ohnehin immer die Grafikkarte bremst. Das trifft auch auf Black Myth: Wukong zu, das auf den allermeisten Gaming-PCs grafiklimitiert sein dürfte - es sei denn, Sie legen Wert auf hohe Bildraten und nutzen daher hohes Upsampling, das einer niedrigen Auflösung entspricht. In diesem Fall rückt der Fokus mehr auf den Prozessor - und auf diese Weise testen wir zehn Exemplare von 8 Threads bis hinauf zu 32 Threads. Als Testsequenz haben wir ein typisches Szenario ausgesucht - nichts Außergewöhnliches, allerdings aufgrund des Sprints relativ Streaming-lastig. Kommen wir direkt zu den Ergebnissen:
Falls Sie sich über die wirren Zahlen wundern, so lesen Sie bitte weiter: Ohne Pathtracing unter maximalen Details ist Wukong unglaublich GPU-lastig. Das hindert die Prozessoren daran, ihr wahres Potenzial aufzuzeigen. Das ändert sich, wenn wir das "Full Ray Tracing" in den Optionen aktivieren. Zu unserer Überraschung sinkt hiermit die GPU-Last und die Prozessoren können nun Vollgas geben. Intels Raptor Lake Refresh in Form des Core i9-14900K hat Probleme mit dem Titel - nicht die Stabilität, sondern die Leistung schwächelt: Wir können beobachten, dass die E-Cores unter Last nicht heruntertakten, obwohl sie das eigentlich sollten. Das führt dazu, dass die P-Cores massiv heruntertakten müssen, um das Powerlimit von 125 Watt zu halten, was wiederum zur sehr schwachen Performance führt. Beim Raptor Lake ohne Refresh, Core i5-13600K, verhält sich dagegen alles normal. Wie es aussehen könnte, zeigt der maximal übertaktete Core i9-14900KS in unserem neuen Grafikkarten-Testsystem. Der Prozessor zieht über alle Messungen durchschnittlich 255 Watt, deklassiert dafür jedoch das übrige Feld. Mit Werkseinstellungen spielt hingegen AMDs Ryzen 7 7800X3D in seiner eigenen Liga, weit weg von allen anderen Prozessoren. Und auch Ryzen 9000 in Form des 9700X zeigt Stärke "unter der Haube" auf, zu erkennen an den guten Frametimes.
Bedauerlicherweise nimmt im CPU-Limit - also niedrigen Auflösungen oder mit hohem Upsampling - das Stottern der Engine zu. Dagegen hilft jedoch nicht einmal die schnellste CPU. Selbst mit einem übertakteten Ryzen 7 7800X3D oder Core i9-14900K(S) ruckelt und zuckelt es öfter, als es dem Spieler lieb ist. Das stört vor allem in den Bosskämpfen, auf die sich das Spiel hauptsächlich konzentriert. Auch neue Gebiete werden in der Regel durch störende Ruckler (Traversal Stutter) eingeführt. Ohne Raytracing fallen diese Ruckler kürzer aus und sind weniger zahlreich vorhanden. Ohne Raytracing läuft das Spiel dafür auch auf betagter Hardware flüssig, was zu begrüßen ist. Unser Tipp: Nutzen Sie den spieleigenen Frame-Limiter für ein konstanteres Spielvergnügen.
Extremtest mit extrem vielen P-Kernen und extrem wenig Takt
Die interessante Skalierung und grundsätzlich guten Bildraten selbst mit schwachen Prozessoren haben uns neugierig gemacht. Der folgende Test ist eher akademischer Natur, aber spannend. Was passiert, wenn man dem Spiel viele Kerne mit wenig Takt serviert? Wie gut fallen Arbeitsverteilung (Multi-Threading) und Bildraten aus? Das haben wir anhand des Ryzen 9 5950X eines unserer Tester ausprobiert. Die CPU läuft standardmäßig mit einer Gaming-zentrierten Optimierung: ohne SMT, auf 90 Watt gedeckelt (Eco Mode) und undervolted. Forciert man hier den Stromsparmodus, läuft der 16-Kerner mit lediglich 1,72 GHz. Was Black Myth: Wukong von dieser skurrilen Einstellung hält, sehen Sie im Folgenden:
Quelle: PCGH
Black Myth: Wukong: CPU Benchmark Test @ Ultra Low Clock - Pathtracing vs. Raytracing
Sieht man vom reproduzierbaren Traversal Stutter zwischen Sekunde fünf und sechs ab, kann sich das Bild durchaus sehen lassen. Die Frameverteilung unterscheidet sich kaum zwischen Lumen-Raytracing (grüne Linie) und Pathtracing, lediglich die Bildberechnungszeiten fallen deutlich anders aus. Oben, mit "echten" Prozessoren, limitiert die schnellste Grafikkarte noch das Geschehen. Im Falle des eingebremsten Hexadeca-Core dreht der Wind komplett und es zeigt sich, dass Pathtracing einen deutlich größeren CPU-Overhead erzeugt als das normale Lumen-Raytracing der Unreal Engine 5. Das ist durchaus interessant, denn die BVH-Datenstruktur wird eigentlich vom Grafikchip verantwortet. In diesem Fall ist jedoch nur Lumen-Raytracing schön flüssig, Pathtracing wäre erst jenseits von 2 GHz im 60-Fps-Bereich und somit optimal spielbar.
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Und hätten das Gameplay abwechslungsreicher gestaltet.
Wobei ich finde, dass das Spiel ein wenig Potential verschwendet hat. Vor allem hinsichtlich des Protagonisten. a.) er ist stumm. und b.) er ist ein Affe.
Ein etwas gesprächigerer Protagonist wäre da schon ganz gut gewesen. Und ein paar Geschicklichkeits- und Kletterpassagen wären auch nice gewesen. Ein Affe wäre da prädestiniert dafür.
Ich hoffe dennoch, dass ihr mit dem Game viel Spaß habt und solche Probleme eher selten sind 👍🏻
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jetzt brauch man nur noch eine 6090 um die max. FPS aus nem 7800X3D/14900KS unter FullHD rausholen oder ne 4070Ti Super um mit max. Details mit oben genannten CPU's bei 60FPS in FullHD zocken zu können^^