Benchmarks: Ich habe schon mehr Fehlmessungen gemacht, als Sie (glauben)! - Ein Kommentar von Raffael Vötter
Das Testen moderner Grafikkarten und Prozessoren wurde mit den Jahren immer mehr zur Wissenschaft. Die einst populären Time- und Techdemos wie 3DMark sind längst nicht mehr angesagt, sondern Frame-genaue Analysen handgefertigter Testszenen. Dabei kann einiges schiefgehen ... Ein Kommentar von Raffael "Raff" Vötter.
"Wir brauchen mehr Personality" stand vor Jahren auf der Erkenntnisliste nach einem Strategie-Meeting. Alles klar: Hallo, ich bin der Raff, 35 Jahre alt und ich habe ein Problem mit Benchmarks. Also eigentlich nicht mit Benchmarks, sondern ohne Benchmarks. 1998 bekam ich meinen ersten eigenen PC (Aldi/Medion) und bin seitdem süchtig. Es ist der Geruch frisch erwärmter Hardware, der mich morgens wachmacht und es ist das liebliche Knistern von Antistatiktüten, das mich wach bleiben lässt. Irgendwann im Jahr 2000 las ich in einer dieser ebenfalls duftenden Totholzpublikationen (moderner als Steintafeln!) etwas von "Overclocking" und fing auch damit an - erfolgreich, mein alternder P2 350@466 zog den nagelneuen P3 500 eines guten Freundes ab. Wir rätselten, wie das sein kann. Daher beschäftigte ich mich damit, wie man dieses "Abziehen" ordentlich misst. Fast gleichzeitig erblickte die PC Games Hardware das Licht der Kioske. Sie ahnen womöglich, worauf ich hinaus will.
Mein erster Benchmark ist gut 20 Jahre her. Anfangs Time- und Techdemos, wurden daraus mit den Jahren immer ausgeklügeltere manuelle Messungen. Hardware wurde schneller, komplexer, dynamischer und lästiger. "Software as a Service" torpediert die Haltbarkeit der Daten. Tatsächlich war es noch nie schwieriger, valide Benchmarks zu erstellen, als heutzutage - trotz fantastischer Tools wie CapFrameX, das von unermüdlichen PCGHX-Mitgliedern vorangetrieben wird. Sie ahnen nicht, wie viel erratischer Mist mir schon untergekommen ist, wie oft ich Dödel das AF vergessen habe oder ein Spiel mal wieder ungefragt die Settings kurz vor dem Test veränderte. Lernen durch Schmerz und Nachmessungen stählten mich zu einem wachsamen Benchmark-Titanen, den Sie nun näher kennengelernt haben.
Warum ich Ihnen das alles erzähle? Wir haben just die hauseigenen Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks aktualisiert und die Methodik verfeinert. Mal wieder. Der Vollzug erfolgt zur Stunde, Ende Februar präsentieren wir Ihnen online und in der kommenden PCGH 04/2021 die volle Packung an Werten. Ich hielt diesen kleinen Exkurs für angebracht, denn mit unserem Vorgehen, gezielt unerwünschte Limits auszuschließen, überdurchschnittlich anspruchsvolle Szenen zu messen und die Leistungsindizes möglichst breit aufzustellen, skizzieren wir oft ein von anderen Medien abweichendes Leistungsbild. Das hat den simplen Grund, dass wir davon überzeugt sind, damit der "Wahrheit" am nächsten zu kommen. Außerdem meint heutzutage jeder mit einem Youtube-Channel, ein Tester zu sein. Bunte Bewegtbildchen ersetzen nicht jahrelange Lerneffekte, Überstunden und Fluchtiraden. Letztere bleiben intern, doch die publizierten Werte, denen können Sie bei der PCGH vertrauen. Versprochen.

Man liest eigentlich jeden Bench hier nur mit Max Settings auf Bester Hardware. Das ist zwar gut um irgendwelche Bottlenecks gering zu halten... aber es spiegelt nicht mehr das Leben draußen wieder.
ich habe viele Gamer Freunde und nur 2 oder 3 haben ein Highend System da stehen und geben ihr Gehalt für Hardware aus... der Rest hat irgendwas zwischen Lower Mid und High.
Früher wurden die Benches in verschiedenen Qualitätsstufen durchgeführt, sowohl bei der Hard oder auch Software. Da war alles näher an den Spielern draußen. Auch die ganzen Artikel zum Benchen wurden meist noch ausführlicher erklärt, es gab mehr Anreize mal was zu übertakten. Tipps für günstige Hardware die leicht zu performance Monstern werden. Da ist euer letzter guter Artikel vom Ryzen 3100/3300.
da wünsche ich mir wieder mehr. Mehr Nähe zu den Systemen draußen. Mehr Aufklärungsberichte die einem sagen hey... die Grafikkarte lohnt noch für dein System oder die CPU usw usw
man kann nur hoffen das es wieder in die Richtung geht
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3090 und 3080 sind die beiden beliebtesten GPUs hier, vor einiger Zeit war es die 2080 Ti.
Wir sind uns durchaus bewusst, dass das ein selektiver Blick ist und die Mehrheit in Deutschland auf weitaus schwächerer Hardware spielt. Aber wir beobachten auch, dass der Anteil der Hardware-Enthusiasten unter den Einsteiger- und Mittelklasse-Interessenten sehr klein ist. Die Zielgruppe, für die entsprechende Tests relevant wären, scheint nicht an diesen interessiert zu sein. Klingt komisch – ist aber so. Und wir machen unsere Arbeit natürlich mit dem Ziel, dass jemand das Ergebnis lesen möchte (und idealerweise sogar ein Heft dafür kauft).
Man liest eigentlich jeden Bench hier nur mit Max Settings auf Bester Hardware. Das ist zwar gut um irgendwelche Bottlenecks gering zu halten... aber es spiegelt nicht mehr das Leben draußen wieder.
ich habe viele Gamer Freunde und nur 2 oder 3 haben ein Highend System da stehen und geben ihr Gehalt für Hardware aus... der Rest hat irgendwas zwischen Lower Mid und High.
Früher wurden die Benches in verschiedenen Qualitätsstufen durchgeführt, sowohl bei der Hard oder auch Software. Da war alles näher an den Spielern draußen. Auch die ganzen Artikel zum Benchen wurden meist noch ausführlicher erklärt, es gab mehr Anreize mal was zu übertakten. Tipps für günstige Hardware die leicht zu performance Monstern werden. Da ist euer letzter guter Artikel vom Ryzen 3100/3300.
da wünsche ich mir wieder mehr. Mehr Nähe zu den Systemen draußen. Mehr Aufklärungsberichte die einem sagen hey... die Grafikkarte lohnt noch für dein System oder die CPU usw usw
man kann nur hoffen das es wieder in die Richtung geht
Wie hoch kann man denn eine RTX 3080, RX 6800XT oder einen Ryzen 5800X noch übertakten? Vielleicht max. 5% unter Luftkühlung?
Es gibt kaum noch Übertaktungsgeheimtipps.
Aber Benchmarks auf den Presets Sehr hoch oder hoch würden mich auch eher interessieren als alles auf ultra, da dort oft Lichtverbesserungen zum Einsatz kommen die kaum zu sehen sind aber 30-40% Performance kosten.
Siehe z.B. Cyberpunk, Red Dead Redemption 2
Man wird es aber nie Allen Recht machen können.
Es gab vor nicht allzu langer Zeit eine Aufrüstmatrix von PCGH. (einfach mal googlen) Dort sieht man sehr gut welche CPU welche Grafikkarte bottleneckt oder nicht. Aber das nur als PCGH Plus Artikel. Musst du dir halt ein Abo holen wenn du sowas sehen willst
Allerdings ist die Aufrüstmatrix auch schon wieder veraltet. Da fehlen die 5000 er Ryzen und die neuen Grafikkarten.
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Ich sag mal so. Ich finde eure Benchmarks sehr gut. Die Youtube Benchmarks sind schön und gut, aber das überlassen wir doch lieber den Profis.
Optimieren muss ich leider trotzdem in fast jeden Game die FPS.
Man liest eigentlich jeden Bench hier nur mit Max Settings auf Bester Hardware. Das ist zwar gut um irgendwelche Bottlenecks gering zu halten... aber es spiegelt nicht mehr das Leben draußen wieder.
ich habe viele Gamer Freunde und nur 2 oder 3 haben ein Highend System da stehen und geben ihr Gehalt für Hardware aus... der Rest hat irgendwas zwischen Lower Mid und High.
Früher wurden die Benches in verschiedenen Qualitätsstufen durchgeführt, sowohl bei der Hard oder auch Software. Da war alles näher an den Spielern draußen. Auch die ganzen Artikel zum Benchen wurden meist noch ausführlicher erklärt, es gab mehr Anreize mal was zu übertakten. Tipps für günstige Hardware die leicht zu performance Monstern werden. Da ist euer letzter guter Artikel vom Ryzen 3100/3300.
da wünsche ich mir wieder mehr. Mehr Nähe zu den Systemen draußen. Mehr Aufklärungsberichte die einem sagen hey... die Grafikkarte lohnt noch für dein System oder die CPU usw usw
man kann nur hoffen das es wieder in die Richtung geht