Benchmark Geekbench 6: Neue Version für realitätsnahe und moderne Workloads
Primate Labs hat jüngst mit Geekbench 6 die aktuellste Version seines plattformübergeifenden Benchmark-Tools veröffentlicht. Dieses soll sich der verbesserten Ermittlung moderner Workloads in realitätsnahen Aufgaben und Anwendungen widmen und maschinelles Lernen mehr in den Fokus rücken. Auch bietet Geekbench 6 einige neue Tests und ist in der Pro-Version bis Ende des Monats rabattiert.
Nach dreieinhalb Jahren aktualisieren die Entwickler Primate Labs ihr Benchmark-Tool Geekbench von Version fünf auf Nummer sechs. Geekbench 6 funktioniert plattformübergreifend und ist kompatibel mit Windows, Linux, macOS/iOS und Android. Ein großes Augenmerk haben die Entwickler auf aktuelle Hardware und Hybridarchitekturen gelegt, um moderne Workflows in realitätsnahen Aufgaben und Anwendungen adäquater abbilden zu können. Hierbei kommt auch das maschinelle Lernen ins Spiel. Dazu erklärt Primate Labs:
"Viele neue Softwarefunktionen und Leistungsverbesserungen kommen durch die moderne Magie des maschinellen Lernens zu uns, und diese Aufgaben beanspruchen nicht nur Ihre CPU. Geekbench 6 wurde aktualisiert, um Ihre GPU für diese Workflows besser zu nutzen. Neue Frameworks und Abstraktionsschichten für unseren Benchmark bedeuten auch genauere plattformübergreifende Vergleiche für diese Messungen über Gerätetypen und Umgebungen hinweg, mit Unterstützung für mehr ML-Beschleunigungsanweisungen sowie einer einheitlicheren GPU-Leistung auf allen Plattformen."
Weitere Updates, neue Tests und Preisänderungen
Darüber hinaus wurden Multicore-Benchmarks aktualisiert, die nun ermitteln können sollen, wie sich die Kerne die Arbeitslast in "lebensechten Szenarien" teilen. Zuvor soll Geekbench die Leistung eines jeden Kerns aufaddiert haben, sodass Benchmarks linear mit erhöhter Kernanzahl skalierten. Der Geekbench 6 wird außerdem eine Reihe neuer Tests bieten:
- Hintergrundunschärfe, wie bei Videokonferenzen.
- Fotofilter, ähnlich denen, die von modernen Social-Media-Apps verwendet werden.
- Objekterkennung für KI-Workloads.
- Fotobibliothek zum Importieren und semantischen Verschlagworten von Fotos und Metadaten.
- Textverarbeitung zum Analysieren und Konvertieren von Dingen wie Markdown und Regex in Python (eher für echte Anwendungsfälle von Entwicklern).
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Viele bestehende Tests wurden zudem aktualisiert, um erneut modernen Workloads Rechnung zu tragen. Letztlich gibt es auch Änderungen bei der Preisgestaltung. Die nicht kommerzielle Nutzung von Geekbench ist kostenfrei, während die Pro-Version weiterhin 99 US-Dollar kosten wird. Hinzu kommen aber neue Funktionen, darunter Offline-Ergebnisse, Automatisierung über die Befehlszeile und eine portable Version. Bis zum 28. Februar ist die Pro-Version jedoch mit einem Rabatt von 20 Prozent versehen und kostet daher bis dahin 79 US-Dollar.
Quelle: Primate Labs via Tom's Hardware

Gegenüber Geekbench 5 sehe ich aktuell ein lediglich im Single und Multi Core verzerrteres Bild an Ergebnissen, bei dem neuere Geräte irgendwie mit größeren Sprüngen davonkommen, während ältere Geräte fast gleiche Ergebnisse erreichen. Schön finde ich, dass die relevanten Kennwerte des Geräts deutlicher sichtbar sind, aber sich die Benutzung grundsätzlich nicht ändert. Die Command-Line Version von Geekbench6 funktioniert auch gleichartig: ./geekbench6 und abwarten.
Aber wenn es nach den übrigen Polemikern und Nörglern ober mir ginge,
dürften Macs der Klasse M1/M2 ja nur Schrott sein.
Intel bevorzugt, was für ein Schwachfug.
Mein Mac Studio im Büro rast allen anderen (Intel-)Maschinen davon.
Selbst die neuesten 5800X3D humpeln hinterer.
Geekbench war, ist und wird durch die blauen gesponsortes Ding bleiben...
MfG Föhn.
Geekbench war, ist und wird durch die blauen gesponsortes Ding bleiben...
"We still need to do a bit of profiling work to ensure that the results make sense. For example, the Xeon D-1718T was fairly close to the Threadripper Pro 3995WX in single-threaded workloads, often ahead, except for the Object Detection, where the AMD was at 26.1 images/ sec while the D-1718T above was 108.8 images/ sec. Also for text processing, the multi-core performance was 137.2 pages/ sec for the 64-core TR Pro while it was 136.1 for the 4-core D-1718T. From what we know about the two architectures, it feels like the Threadripper Pro 3995WX is a bit lower in performance than we would have expected overall with results in the ~3-4x the 4-core Xeon D even with 16x the number of cores."
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