Battlefield 6: Christian Buhl über Secure Boot und Katz-und-Maus-Spiel

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Battlefield 6: Christian Buhl über Secure Boot und Katz-und-Maus-Spiel
Quelle: PCGH

Christian Buhl, Technikdirektor von Battlefield 6, spricht offen über den Secure-Boot-Zwang, nennt ihn für viele Spieler "wirklich bitter" und sieht Anti-Cheat als ewiges Katz-und-Maus-Spiel.

Die offenen Betas zu Battlefield 6 waren gut besucht, hatte aber möglicherweise nicht so viele Spieler wie es hätte sein können. Ein Teil der PC-Spieler blieb außen vor, weil das Spiel Secure Boot für den neuen Kernel-basierten Anti-Cheat voraussetzt. Technikdirektor Christian Buhl soll dies mit "It really sucks" kommentiert haben.

Im Gespräch mit Eurogamer soll Technikdirektor Christian Buhl deutlich gemacht haben, dass die Entwickler Fairness als entscheidenden Erfolgsfaktor für den Shooter sehen. Zwei Teams arbeiten an Javelin und der Integration in Battlefield 6. Laut Buhl sei dies eine "massive Investition", die von Anfang an Prioritäten gehabt habe. Ziel sei es, den bekannten Problemen durch Cheater konsequenter zu begegnen.

Die Kehrseite: Manche Spieler konnten die Beta einfach nicht starten. Ihre Systeme unterstützen Secure Boot nicht oder ließen sich nicht entsprechend konfigurieren. Buhl zeige sich enttäuscht, habe aber zugleich betont, dass ohne diese Maßnahme die Fairness im Spiel deutlich schwerer zu sichern wäre. Seiner Meinung nach wäre es schöner, wenn alle ohne technische Hürden spielen könnten, aber seiner Einschätzung nach setzen einige der wirksamsten Werkzeuge gegen Cheater Secure Boot voraus.

So deutlich die Worte, so nüchtern die Einschätzung: Für Buhl ist Anti-Cheat ein "Katz-und-Maus-Spiel", das niemals endet. Absolute Sicherheit werde es nicht geben. Stattdessen gehe es darum, Cheatern das Leben so schwer wie möglich zu machen und die Fairness für die Mehrheit zu schützen.

Wie weit sollten Entwickler Zugänglichkeit einschränken, um gegen Cheater vorzugehen? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Eurogamer

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    • Kommentare (51)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AdelskroneExport Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Was mit Kernel-Level-Access selbst bei "Sicherheitsexperten und Programmieren" passieren kann, konnte man bei Crowdstrike 2024 sehen:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        EA schätze ich wesentlich schlimmer ein:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und dann fragen sich alle wie das passieren konnte.
        Der Quellcode der Frostbite-Engine ist für Cheatentwickler bestimmt sehr wertvoll.
      • Von AdelskroneExport Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Was mit Kernel-Level-Access selbst bei "Sicherheitsexperten und Programmieren" passieren kann, konnte man bei Crowdstrike 2024 sehen:
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        EA schätze ich wesentlich schlimmer ein:
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        Und dann fragen sich alle wie das passieren konnte.
        Der Quellcode der Frostbite-Engine ist für Cheatentwickler bestimmt sehr wertvoll.
      • Von AdelskroneExport Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wer EA für ein Spiel per Kernel-Level-"Anicheat" mehr Berechtigungen auf seinem System als sich selbst gewährt, hat die Kontrolle über seine Hardware und sein Leben schon verlornen.
        Die können dann machen was sie wollen ohne das man was merkt.
        Wenn die gehackt werden wird es lustig.
        Und das ist absolut wahrscheinlich, da es jetzt ein extrem lohnendes Ziel ist.
      • Von DookieDook Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von DevPandi
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        Ich bin in so nen Fall für erweiterte Haftung von EA und Co. Wenn ihre System nachweißlucj zu Problemen führen, Ausfällen und Co, dann sollten sie vollumfänglich Haftbar sein und Schadensersatzpflichtig.

        Und in dem Fall reichte dann nicht, dass sie innerhalb eines Zeitraums Fehler beheben, sondern von Moment an der Veröffentlichung. Denn diese Kernel-Treiber sind die Pest und allzu oft verursachen diese anti-cheattreiber Probleme!
        Hatte noch nie irgendwelche Probleme, und die aktuellen anti Cheats haben ja mittlerweile fast alle Kernel lvl, und wie gesagt secure Boot ist ja mittlerweile auch Standard alle die win 11 haben , selbst bei mir mit win 10 war das Standard mäßig an im Bios
        Viele Verstehen auch nicht für was der anti Cheat ist klar um die Otto normal Cheater zu bannen aber hauptsächlich den Aufwand für die Cheat Entwickluner zu erhöhen und dadurch teuerer für die Cheater
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Alle Treiber laufen im Kernel.
      • Von DevPandi Komplett-PC-Aufrüster(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ich bin in so nen Fall für erweiterte Haftung von EA und Co. Wenn ihre System nachweißlucj zu Problemen führen, Ausfällen und Co, dann sollten sie vollumfänglich Haftbar sein und Schadensersatzpflichtig.

        Und in dem Fall reichte dann nicht, dass sie innerhalb eines Zeitraums Fehler beheben, sondern von Moment an der Veröffentlichung. Denn diese Kernel-Treiber sind die Pest und allzu oft verursachen diese anti-cheattreiber Probleme!
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