Gaming-PC für Battlefield 6 kaufen: Das braucht man, um im Gefecht zu bestehen
Battlefield 6 ist da! PCGH hat viele Prozessoren und Grafikkarten durch Benchmarks gejagt und die Technik analysiert, sodass wir an dieser Stelle Gaming-PCs empfehlen können, die für unterschiedliche Budgets eine starke Performance liefern.
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Stemmte DICE bei Battlefield 2042 noch die Entwicklung alleine, erhielten die Schweden dieses Mal Unterstützung durch die Spieleschmieden Motive Studios, Criterion Games sowie Ripple Effect und holten unter anderem in mehreren Beta-Phasen viel Community-Feedback ein. Herausgekommen ist ein technisch überzeugender Ego-Shooter, der detaillierte Maps mit einer sehenswerten Optik und guter Performance auffährt.
Kein Raytracing, aber verpflichtendes Secure Boot
Verantwortlich dafür zeichnet die neueste Version der Frostbite-Engine, die für Battlefield 6 umfassend modernisiert wurde. Die vielleicht größte Überraschung dabei: Während Battlefield 5 noch eines der Aushängeschilder für die Raytracing-Nutzung kurz nach dem Release von Nvidias RTX-20-Serie war und Battlefield 2042 es zumindest noch für Schatten und Ambient Occlusion einsetzte, kommt Battlefield 6 komplett ohne Raytracing aus. Das ist eine bewusste Entscheidung der Entwickler, denen zufolge ohnehin nur wenige Nutzer das realistischere Beleuchtungssystem genutzt hätten.
Im Technik-Test von Battlefield 6 mit vielen Bildvergleichen und Benchmarks zeigte sich, dass die Battlefield Studios damit eine gute Entscheidung getroffen haben: Mit Stochastic Screen Space Reflections, Cube-Maps und anderen Tricks wie einer auf das Helmvisier geklebten Textur, welche eine Reflexion vorgaukelt, gelingt eine überzeugende Darstellung bei gut spielbaren Bildraten: Battlefield 6 läuft die meiste Zeit sehr geschmeidig und selbst kleinere Ruckler, die in der Beta noch gelegentlich zu beobachten waren, sind fast völlig verschwunden. Auch die spielerische Qualität gefällt: "Lange hatten wir schon nicht mehr so viel Spaß in einem Battlefield" schreiben die Kollegen von PC Games im Multiplayer-Test. Warum die Kampagne das hohe Niveau der Mehrspielergefechte aber nicht halten kann, erläutern sie hingegen im Singleplayer-Test.
Quelle: Electronic Arts
Die offiziellen Systemanforderungen von Battlefield 6
Während sich Battlefield 6 teilweise erstaunlich genügsam zeigt und die offiziellen Systemanforderungen zum Beispiel sogar noch eine Installation auf einer Festplatte vorsehen, ist es wichtig, im UEFI aktiviertes Secure Boot bzw. TPM 2.0 zu nutzen, was den Einsatz von Cheat-Software erschweren soll. Unsere Anleitung zu Secure Boot & Co. in Battlefield 6 geht auf alle Fallstricke ein und zeigt auf, wie man Battlefield 6 auf dem PC zum Laufen bekommt, denn selbst mit aktiviertem Secure Boot kann es noch an Details wie veralteten DBX-Sperrlisten scheitern.
Spartipp für Battlefield 6
Zwar bietet auch schon der PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition V2 für 1.160 Euro eine solide Leistung in Battlefield 6, doch der Aufpreis zum für 1.315 Euro erhältlichen PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2 dürfte sich für viele Battlefield-Zocker lohnen: Den Hauptunterschied macht hier der Prozessor, denn zwar erzielt der Ryzen 5 7500F in unserer Testszene durchschnittlich 164 Fps, doch die P1- und P0,2-Fps decken auf, dass die Bildrate kurzzeitig auch unter 100 Fps fällt. Der Core i5-14600K hingegen liefert im Durchschnitt 199 Fps und weist mit 138 P1-Fps und 129 P0,1-Fps mehr Reserven für Szenen auf, in denen auf dem Bildschirm richtig viel los ist - was bei Multiplayer-Gefechten ja oft die entscheidenden sind.
Auch die verbaute Geforce RTX 5060 Ti 16 GB ist eine Ecke schneller als AMDs Radeon RX 9060 XT 16 GB: Bei maximalen Details in Full HD (1.920 × 1.080) werden 76 statt 65 Fps erreicht, in WQHD (2.560 × 1.440) sind es 54 statt 46 Fps. Bei der Nutzung von Upsampling (DLSS bzw. FSR mit 67 %) bleibt das Kräfteverhältnis bestehen, die RTX 5060 Ti geht dann in Full HD mit 93 zu 83 Fps in Führung, in WQHD sind es 72 statt 63 Fps.
Für noch höhere Bildraten mit diesen Grafikkarten empfiehlt sich das gezielte Deaktivieren von Grafikdetails, da Battlefield 6 sogar selbst mit niedrigen Details noch viel von seiner Grafikqualität wie recht knackige Texturen erhält. Auch die Nutzung von Frame Generation ist möglich, ganz ohne Einfluss auf die Latenz geht das aber nicht.
Preis-Leistungs-Empfehlung für Battlefield 6
Im PCGH-Performance-PC RX9070XT-Edition V2 setzen wir auf Intels Core Ultra 7 265KF, der mit durchschnittlich 202 Fps zwar vermeintlich von einem Ryzen 7 7800X3D mit 230 Fps abgehängt wird, doch mit 145 statt 140 P1-Fps und 135 statt 129 P0,2-Fps weniger starke Framedrops erzeugt, wenn die CPU-Last besonders hoch ist. Abgesehen von Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 9 9950X3D gibt es also kaum einen schnelleren Prozessor für Battlefield 6, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis stark ausfällt.
Den wesentlichen Leistungsschub gegenüber dem PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2 verantwortet aber die Grafikkarte, denn bei dieser Konfiguration kommt AMDs Radeon RX 9070 XT zum Einsatz. Diese liefert bei maximalen Details in Full HD 127 Fps und in WQHD immer noch gute 96 Fps. Erst in 4K UHD (3.840 × 2.160) geht die Framerate mit 50 Fps spürbar zurück. Upsampling bietet sich auch hier zur einfachen Leistungssteigerung an. Mit 67 % FSR stehen 147 Fps in Full HD, 119 Fps in WQHD und 78 Fps in 4K UHD zu Buche. Wer dazu noch gezielt etwas an den Grafikdetails schraubt, kann also selbst auf einem Ultra-HD-Monitor in nativer Auflösung mit über 100 Fps zocken.
Der Leistungsunterschied zur teureren Geforce RTX 5070 Ti, die wir zum Beispiel im PCGH-Enthusiast-PC RTX5070Ti-Edition V2 verbauen, hält sich übrigens in Grenzen: Ohne Upsampling liegt die Nvidia-GPU in den drei Auflösungen um 8 bis 11 % in Front. Mit Upsampling schmilzt der Vorsprung auf 2 bis 6 % ein, was den Preisunterschied von ca. 140 Euro (aktuelle Bestpreise im PCGH-Preisvergleich) kaum rechtfertigt.
High-End-Empfehlung für Battlefield 6
Wie immer gilt: Am PCGH-Extreme-PC RTX5090-Edition V2 führt aufgrund der dominanten Geforce RTX 5090 kaum ein Weg vorbei, doch diese Konfiguration geht natürlich ins Geld und ist, nur auf Battlefield 6 bezogen, eigentlich auch nicht optimal, da AMDs Topmodell Ryzen 9 9950X3D zwar sehr stark abschneidet, aber vom günstigeren Ryzen 7 9800X3D geschlagen wird - zumindest ohne nennenswerte Hintergrundlast. Für anspruchsvolle Streamer ist der 9950X3D die zu bevorzugende Allround-Lösung.
Dank des umfangreichen Konfigurators bei Krotus Computer kann man auf Wunsch auch den 9800X3D verbauen und damit Geld sparen, wir möchten aber mit dem PCGH-High-End-PC RTX5080-Edition V2 eine Alternative ins Spiel bringen, die mit 2.520 Euro deutlich günstiger ausfällt und trotzdem stark abschneidet. Der hier standardmäßig verbaute Ryzen 7 9800X3D ist schlicht der beste Prozessor für Battlefield 6, setzt sich im CPU-Benchmark mit 250 Fps an die Spitze und bietet auch mit 157 P1-Fps und 140 P0,2-Fps unübertroffene Werte.
Nicht so schnell wie eine RTX 5090, aber trotzdem sehr performant zeigt sich die verbaute Geforce RTX 5080: Die Nvidia-Grafikkarte liefert im GPU-Benchmark durchschnittlich 148 Fps in Full HD, 111 Fps in WQHD und 64 Fps in 4K UHD - wohlgemerkt bei maximalen Details. Für ein noch geschmeidigeres Spielgefühl sorgt Upsampling, welches die Bildrate in Full HD auf 175 Fps anhebt, in WQHD 141 Fps beschert und in 4K UHD die Framerate auf 92 Fps hochtreibt. Butterweiches Gameplay ist also auch bei top Bildqualität garantiert.
Quelle: Krotus Computer
Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc.
Fazit: Gaming-PCs für Battlefield 6
Ein Hardware-Fresser ist der neue Teil der langjährigen Ego-Shooter-Serie nicht, auch Mittelklasse-Komponenten aus vergangenen CPU- und Grafikkartengenerationen liefern noch gut spielbare Bildraten, sofern man mit reduzierten Details leben kann. Die Idealkombination besteht wie bei vielen Spielen aus einem Ryzen 7 9800X3D und einer Geforce RTX 5090. Die größte Stolperfalle dürfte für manche Gamer eher das Thema Secure Boot bzw. TPM 2.0 sein, denn gerade Dual-Boot-Systeme von Linux-Nutzern sind oft nicht Battlefield-6-konform konfiguriert.
Was meinen Sie? Spielen Sie bereits Battlefield 6 und wie läuft der Titel auf ihrem PC? Würden Sie andere Hardware empfehlen und welche Framerate peilen Sie an?
PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa ein anderes Gehäuse und mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.
Quelle: PCGH
Gaming-PC für Battlefield 6 kaufen: Das braucht man, um im Gefecht zu bestehen
Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.
