Battlefield 6: Entwickler legen neue Anti-Cheat-Zahlen vor - Wie Cheater das Spiel infizieren

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Battlefield 6: Entwickler legen neue Anti-Cheat-Zahlen vor - Wie Cheater das Spiel infizieren
Quelle: PC Games Hardware

Electronic Arts und DICE haben neue Anti-Cheat-Zahlen zu Battlefield veröffentlicht. Demnach stieg die Cheater-Rate zuletzt auf 3,60 Prozent.

Electronic Arts hat neue Kennzahlen zur Integrität von Battlefield 6 veröffentlicht. Laut aktuellem Blogeintrag lag die Cheater-Rate gegen Ende Januar bei 3,60 Prozent, wobei die Berechnung auf der sogenannten Match Infection Rate (kurz MIR) basiert. Diese Rate berücksichtigt dabei aber nicht nur eindeutig überführte Spieler, die bereits gesperrt wurden, sondern auch Verdachtsfälle. Und zwar solche, bei denen verschiedene technische und verhaltensbasierte Signale auf eine Manipulation hindeuten, ohne dass diese isoliert für eine dauerhafte Sperre ausreichen würden.

Die MIR liegt in Battlefield 6 aktuell bei 3,6 Prozent. Quelle: EA Die MIR liegt in Battlefield 6 aktuell bei 3,6 Prozent. Ein Match selbst gilt demnach als infiziert, sobald ein bestätigter oder eben ein mutmaßlicher Cheater daran teilnimmt. Anschließend wird der Anteil dieser Partien ins Verhältnis zur Gesamtzahl aller gespielten Partien gesetzt. Dies ergibt den Prozentsatz von 3,6. Da fortlaufend neue Erkennungssignale ergänzt und bestehende angepasst werden, verändert sich die Kennzahl auch rückwirkend. Dementsprechend handelt es sich um einen dynamischen Rückblickwert und nicht um einen etwaigen Echtzeit-Indikator.

Laut EA startete die Cheater-Rate im Januar bei 2,38 Prozent und stieg im Verlauf des Monats schrittweise an. Ein Faktor sei die verbesserte Erkennung von sechs zusätzlichen sogenannten "Stealth"-Cheats gewesen. Diese Programme seien darauf ausgelegt, möglichst unauffällig zu agieren und weder auffällige Spielverläufe noch eine hohe Zahl an Spielermeldungen zu erzeugen.

Parallel dazu nennt Electronic Arts konkrete Zahlen zu verhinderten Eingriffen. Im Januar habe das Anti-Cheat-System 384.918 Versuche blockiert, das Spiel zu manipulieren oder unautorisiert zu verändern, bevor diese Auswirkungen auf laufende Partien hatten. Darüber hinaus würden aktuell 224 cheatbezogene Programme, Hardware-Lösungen, Anbieter und Wiederverkäufer beobachtet. Von diesen meldeten laut Entwicklerangaben 212 zumindest zeitweise Funktionsstörungen, Erkennungswarnungen oder hätten ihre Angebote vorübergehend eingestellt.

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Quelle: Steam

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ice383 Kabelverknoter(in)
        Lasst euch doch nicht verarschen. Das sind nur die Zahlen von endeckten Cheatern. Das sagt nichts aus wie viel wirklich cheaten.
      • Von ice383 Kabelverknoter(in)
        Lasst euch doch nicht verarschen. Das sind nur die Zahlen von endeckten Cheatern. Das sagt nichts aus wie viel wirklich cheaten.
      • Von borni Software-Overclocker(in)
        Das größte Problem bleiben eben die kostenlosen Spielmodi wie Redsec oder Gaunlet. Bei Call of Duty ist es Warzone oder eben Counter Strike 2. Weil man diese Spiele über Skins monitarisiert hat. Jeder Cheater kann sich unendlich viele neue Accounts machen. Es gibt auch keine Fallhöhe, da es eben kostenlos ist und es wird dann auch jedesmal ein leerer Account benutzt. Das bekommt man nie richtig sauber.

        Man muss ja bedenken das bei 100 Spielern in Battle Royale dann statistisch mindestens 3 cheater in jedem Match sind. Ein wunder das man da überhaupt noch runden gewinnen kann.
      • Von Logos_Atum Komplett-PC-Aufrüster(in)
        102 Stunden und es gab Partien, die mich frustriert haben. Noch nicht wie in BFV, wo ein später dazu gekommener Cheater die ganze Partie dreht, aber close.
      • Von cx19 Freizeitschrauber(in)
        In ca 130h bf6 seit Mitte Dezember 2025 habe ich persönlich noch keinen cheater gesehen. Glücklicherweise.
      • Von Edelhamster BIOS-Overclocker(in)
        Gegenüber BF V hat sich die Problematik hinsichtlich Cheatern meinem Empfinden nach schon deutlich gebessert.
        Wenn natürlich nachwievor mehr als 3 von 100 Matches von Cheatern betroffen sind ist das nicht schön, ich habe glücklicherweise aber wirklich die Wahrnehmung, dass man das Game größtenteils sorgenfrei spielen kann.
        Was natürlich bloß nicht dazu führen sollte, dass EA seine Anstrengungen diesbezüglich auch nur im entferntesten reduziert.
        Ich würde Cheater auch gar nicht informieren, wenn sie entlarvt wurden.
        Einfach serverseitig nur noch Cheater zusammen auf einen Server packen, und sie noch sinnlos etwas Geld bei den Cheat-Anbietern verbrennen lassen, bis Sie selbst keinen Bock mehr haben.
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