Baldur's Gate 3 im Technik-Test: Hübsch, brutal, klassisch [Update: 40 Grafikkarten im Benchmark]
Benchmark-Update: Das Tor steht offen, der Download kann beginnen! Nach knapp 23 Jahren folgt der dritte Teil der beliebten Baldur's-Gate-Serie, als RPG-Hoffnung im klassischen "Dungeons & Dragons"-Stil. Welche CPU braucht es? Welche GPU geht in die Knie? Wir geben Ihnen wichtige Infos in diesem Ersteindruck an die Hand.
In diesem Artikel
Update vom 13.08.2023: Alle lieben und spielen Baldur's Gate 3! Grund genug für uns, die Benchmarks ein weiteres Mal zu erweitern. Sie finden nun sage und schreibe 40 Grafikkarten in diesem Test (in fünf Auflösungen). Begrüßen Sie dabei unseren Ehrengast und Neuzugang in allen Benchmarks, eine Radeon RX 7900 GRE, begleitet von weiteren, eher selten getesteten Modellen (u. a. Arc A380 und Radeon RX 6400). Derweil planen wir auch ein großes Update der Prozessor-Messungen - allerdings erst, wenn wir durch Baldurs Tor marschiert sind. PCGH wünscht bis dahin viel Spaß beim Stöbern, Benchen und natürlich Spielen! Falls jemand Lust auf eine Community-Benchmark-Rangliste hat, mischt bestimmt der eine oder andere Redakteur mit ...
Update vom 04.08.2023: Pünktlich für ausgedehnte Wochenend-Sessions mit Baldur's Gate 3 haben wir ein großes Benchmark-Update live gestellt. Sie finden nun satte 33 Grafikkarten und 22 Prozessoren in den Benchmarks. Außerdem haben wir unsere Benchmark-Savegames zum Download in diesen Artikel gepackt, damit Sie unsere Werte am eigenen Rechner nachstellen können.
Original-Artikel vom 03.08.2023: Nicht nur die PCGH-Community ist heiß auf die Wiedererkundung der Schwertküste, auch wir in der Redaktion treten dem RPG-Content-Monster entgegen. Seit Punkt 17 Uhr hat Baldur's Gate 3 nach knapp drei Jahren nun endlich den Early-Access-Status hinter sich gelassen. Der reine Download von knapp 120 GiB dürften viele Spieler auf die Folter spanne, aber: Spielerisch dürften sich das massige Inhaltspaket von ca. 100 Stunden (und mehr, je nach Stil) lohnen, insbesondere für Fans der geistigen "Divinity: Original Sin"-Geschwister. Nur was bietet das Technik-Gerüst?
Quelle: PC Games Hardware
Der neue Hit von Larian Studios setzt zentral auf rundenbasierte Taktik und Würfelzüge nach "Dungeons & Dragons"-Regeln in moderner Grafikpracht. Sie wollen einen technischen Eindruck gewinnen? In unserer Bildergalerie werden Sie garantiert fündig!
Auf dieser Seite
Baldur's Gate 3: Offizielle Systemanforderungen
Das größtenteils in Runden und Dialogen aufgeteilte Gameplay erfordert naturgemäß nicht zwangsläufig die schnellste und stärkste Hardware. Wer aber die maximale Grafikpracht auf den Monitor zaubern will, wird dagegen einiges bieten müssen. Eine SSD mit genügend Speicher ist dringend empfohlen. Wer einen halbwegs modernen Spiele-Rechner hat, wird Baldur's Gate 3 zum Laufen bekommen (siehe auch Benchmarks auf Seite 2).
| Systemanforderungen | Minimale Hardware | Empfohlene Hardware | WQHD 60 Fps | Ultra HD |
|---|---|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10/11 64 Bit | macOS 10.15.6 | Windows 10/11 64 Bit | macOS 10.15.6 | Windows 10/11 64 Bit | macOS 10.15.6 | Windows 10/11 64 Bit | macOS 10.15.6 |
| CPU | Intel i5-4690 | AMD FX 8350 | Intel i7 8700K | AMD Ryzen 5 3600 | Gute CPU | Gute CPU |
| RAM | 8 GiB | 16 GiB | Keine Angabe | Keine Angabe |
| Grafikkarte | Geforce GTX 970 | Radeon RX 480, 4 GiB+ VRAM | Geforce 2060 Super | Radeon RX 5700 XT, 8 GiB+ VRAM | Geforce RTX 3060 | Geforce RTX 4080/4090 |
| Festplatte (SSD) | 150 GiByte | 150 GiByte | 150 GiByte | 150 GiByte |
Baldur's Gate 3: Eigenbau-Engine mit Vulkan-API
Larian Studios setzt im neuen Baldur's Gate auf die überarbeitete 4.0-Variante der eigenen Divinity Engine. Zum Launch stehen als Upsampling-Methoden AMDs FSR 1.0 und Nvidias DLSS (ohne Frame Generation) zur Verfügung. AMDs FSR 2.0 soll laut Entwickler in den folgenden Wochen nachgeliefert werden, von Intels XeSS ist bislang keine Rede. Neben DirectX 11 steht auch Vulkan als alternative Schnittstelle zur Verfügung.
Käufer von breiteren Monitoren können aufatmen: Baldur's Gate 3 bietet Unterstützung für Superbreitbildformate bis inklusive 32:9, was auch 2023 keineswegs selbstverständlich ist. Neben dem eigentlichen Gameplay sind ebenso Zwischensequenzen mit breiteren Monitoren kompatibel.
Baldur's Gate 3: Minimale vs. maximale Details
Ärgerlich, aber verschmerzbar: Am auffälligsten sind bei niedrigen Grafik-Settings vor allem verwaschene Texturen. In der Vogelperspektive fallen die gröberen Meshes und Details dagegen weniger auf. In Dialogen können Charaktere und Kleidungsaccessoires verwaschen wirken. Mit mittleren Einstellungen und zusätzlicher Upsampling-Unterstützung dürften die allermeisten Spieler sich technisch problemlos durch die Schwertküste und den teils kniffligen, unbarmherzigen Kämpfen schlagen. Baldur's Gate 3 verzichtet auf Raytracing, kann jedoch grafisch bei Charakteren und der Umgebung überzeugen und setzt entsprechend auf klassische Rasterizing-Performance.
Quelle: PC Games Hardware
Baldur's Gate 3: Einige Schatten (zum Einsatz kommen traditionelle Shadow Maps) haben ein grobkörniges Level of Detail und neigen zumindest in der Vorabversion zum Flackern - sogar in Zwischensequenzen, wie hier im Bild.
Auf der zweiten Seite schicken unterschiedlich starke Prozessoren und Grafikkarten in den Benchmark-Parcours des Ersteindrucks. Maximale Details müssen es nicht immer sein, aber wie schlagen sich ältere Vertreter wie die GTX 970 oder der Core i5 4670K? Und wie skaliert etwa der Ryzen 7 5800X gegen den 5800X3D?

in den Release-Notes zu dem Treiber steht ja sonst nichts weiteres was BG3 angeht - also zumindest performancetechnisch im Vergleich zum 23.7.2 - hat jemand irgendwelche Unterschiede ausmachen können? Ansonsten spar ich mir das Update, idle-Verbrauch (vram der 6700XT) fix ich eh immer mit CRU (blanking time)...