E-Auto: Toyota kündigt Akku für 1.200 km Reichweite an
Wenn es nach Toyota geht, wird es in den nächsten Jahren einen Akku geben, der eine Reichweite von 1.200 Kilometer ermöglichen soll. Zu den neuen Festkörperakkus gibt es ein Release-Datum.
Der weltgrößte Automobilhersteller Toyota hat sich lange Zeit gelassen, mit Elektroautos für den Massenmarkt. Erst 2022 kam mit dem BZ4X ein vollelektrisches SUV auf den Markt, das jedoch nur eine Reichweite von 513 Kilometern zu bieten hat. Für rund 47.500 Euro erhält man ein 4,69 Meter langes SUV. Zukünftig soll Toyota jedoch auch bei Elektroautos eine große Rolle spielen. So kündigen die Japaner den Durchbruch bei Festkörperakkus an.
Was sind die Vor- und Nachteile von Festkörperakkus?
Bei Festkörperakkus handelt es sich um Akkumulatoren mit festen Elektrolyten, sodass diese Akkuzellen nicht brennen können. Bereits seit 2021 gibt es Festkörperakkus auf Lithium-Basis bei den ECitaro-Bussen von Mercedes-Benz. Herausfordernd bei der neuen Akku-Technologie ist, dass Festkörperakkus nur vergleichsweise langsam laden können. "Feste Elektrolyte dehnen sich beim Laden und Entladen der Batterie immer wieder aus und ziehen sich zusammen, wodurch Risse entstehen können, die die Bewegung der Ionen zwischen Kathode und Anode behindern", so Toyota. Interessant ist die Möglichkeit, verschiedene Anodenmaterialien einsetzen zu können. Im Vergleich zu bisher eingesetzten Technologien sollen die neuen Festkörperakkus durch eine höhere Energiedichte pro Kilogramm leichter sein und mehr Reichweite ermöglichen. Zudem ist die Lebensdauer der Akkuzellen höher.
Toyota geht davon aus, dass man mit Festkörperakkus eine Reichweite von 1.200 Kilometern ermöglichen kann, da die Energiedichte pro Kilogramm höher ist als bei bisherigen Lithium-Ionen-Akkus. Auf einem Workshop haben die Japaner eine Technik angekündigt, die die Problemzonen von Festkörperakkus angeht. Laut Keiji Kaita, Präsident des Forschungs- und Entwicklungszentrums für CO₂-Neutralität bei Toyota, sollen Festkörperakkus ab 2027 oder 2028 in Serie gefertigt werden können. Laut Kaita könnten die Herstellungskosten bei Festkörperakkus auf dem Niveau von Lithium-Ionen-Akkus liegen, weil weniger Batteriematerialien benötigt werden. Mercedes-Benz hingegen verlangt für die neue Akku-Technologie einen Aufpreis. Laut Toyota sollen sich die kommenden Festkörperakkus binnen 10 Minuten aufladen lassen. Neben Toyota und Mercedes-Benz investieren auch weitere Automobilkonzerne wie Stellantis oder Volkswagen in Akkus mit festem Elektrolyt. Ab dem Jahr 2030 will Toyotas-Premiummarke Lexus nur noch Elektroautos als Neuwagen anbieten, die Stellantis-Marke Opel vollzieht diesen Schritt hin zu E-Autos bereits 2028.
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Sammlung zum E-Auto-Akku für 1.200 Kilometer Reichweite:
- Toyota spricht von einem Durchbruch bei der Entwicklung von Festkörperakkus.
- Im Vergleich zu bisherigen Lithium-Ionen-Akkus mit flüssigem Elektrolyt, bieten Festkörperakkues eine höhere Energiedichte und können nicht brennen.
- Aktuell herausfordernd ist jedoch das Thema Laden von Festkörperakkus. Die seit 2021 von Mercedes beim Elektro-Bus ECitaro verfügbaren Festkörperakkus auf Lithium-Basis können nur vergleichsweise langsam aufgeladen werden.
- Toyota verspricht für die ab 2027/28 startenden Festkörperakkus eine Reichweite von 1.200 Kilometern und ein vergleichbares Preisniveau wie bei aktuellen Akkus.
Quellen: Financial Times, Toyota, MBPassion

Wenn du selber nur 170cm gross bist mag das vielleicht nicht gehen.
Aber bei meinen 188cm sitzt da niemand hinter mir, der den Platz hinter dem Sitz für die Beine braucht.
Auch mit einem Kinderwagen ist das schon arg knapp, mit zwei davon brauchen wir nicht drüber reden.
Im Alltag kommt es vor, daß ich mir mal in einem Baumarkt einen Transporter ausborgen muß.
Aber das borgen die doch eh alle her.
Und hätte ich einen schönen großen Kombi, würde ich da eigentlich manches was ich im Baumarkt kaufe nicht reinlegen wollen.
Wenn mir da so ein Stapel OSB-Platten zb. in einer kurve verrutscht, hab ich dann sicher irgendwo Kratzer die mich sehr ärgern würden.
Je nachdem wo man Urlaub macht kann man eh nicht das eigene Auto mitnehmen, weil es nicht isn Flugzeug passt.
Da borgt man sich vor Ort einen passenden Wagen aus.
Nein für das Tägliche brauche ich eigentlich nicht viel, Tanke mein Auto auch nur 1 mal im Monat oder manchmal alle 2 Monate nur.
Habe mir das Fahren immer mehr abgewöhnt, eigentlich nur große Besorgungen 2 mal Einkaufen in der Woche etc.
Urlaubsfahrten wirst du auf der Autobahn machen, da gibt es Schnelllader. Den Abend vor der großen Tour wird es einmal im Jahr akzeptabel sein, mal tagsüber 1-2 Stunden etwas abseits zu parken. Wenn es sich mit gar nichts anderen kombinieren lässt, schmeißt du halt notfalls das Urlaubsgepäck auf die Rückbank und nutzt die Zeit an der Ladesäule für eine Runde Koffertetris, damit am nächsten morgen die Kids auf die Rückbank der dann vollgetankt zu Hause wartenden Karre passen.
Im Alltag dagegen kannst du deinen Ladebedarf auf ±3-4 Wochen genau planen, also im Prinzip gar nicht. Du nutzt einfach die Gelegenheit, wenn du bei Einkäufen, Ausflügen etc. doch mal neben einer Säule stehst und im Schnitt geht es auf. Dass du zu Hause nicht laden kannst, stört wenig bis gar nicht. Ich z.B. könnte das auch nicht, aber in der Nähe der Arbeit gibt es eine Säule. Ist oft belegt, und man darf nur drei Stunden da parken, deswegen wäre das auch keine regelmäßige Möglichkeit. Aber ein zwei Mal im Monat 10 Minuten (für den Fußweg) früher hinfahren und in der Mittagspause wieder abstöpseln gehen? Das wäre schon machbar, wenn man ohnehin einen 1200 km Akku drin hat.