Tesla-Rückruf: 15.000 Autos brauchen laut KBA ein Software-Update
Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft rund 15.000 Autos von Tesla zurück, da bei diesen die Prozessoren im Infotainment-System überhitzen können. Für Kunden hat das aber kaum Folgen: Ein entsprechendes Software-Update steht bereits zur Verfügung.
Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) haben weltweit 209.211 Fahrzeuge, die Tesla 2021 und 2022 gebaut hat, ein Problem mit zu hohen CPU-Temperaturen. Im Zusammenhang mit der Schnellladefunktion der Elektroautos kann es offenbar vorkommen, dass der für das Infotainment zuständige Prozessor überhitzt.
Software-Update benötigt
Als Folge dieser Überhitzung kann es wiederum passieren, dass auf dem Bildschirm Anzeigen wie die Gangwahl oder die Rückfahrkamera nicht oder zu spät erscheinen. Da dadurch das Unfallrisiko erhöht wird, werden die in Deutschland betroffen Modelle - 14.807 Elektroautos von Tesla - nun zurückgerufen. Eine Unterscheidung nach Modellart gibt es dabei nicht: Der Rückruf gilt für alle von Tesla angebotenen Produkte mit dem besagten Baujahr.
Das Kraftfahrt-Bundesamt reagiert damit vergleichsweise spät auf das Problem, in den USA läuft der entsprechende Rückruf schon seit Mai. Eine allzu große Auswirkung dürfte das aber ohnehin nicht haben, denn viele Besitzer der entsprechenden Autos dürfte das Problem ohnehin bereits gelöst haben: Die CPU-Überhitzung wurden von Tesla durch ein Softwareupdate behoben, das regulär verteilt wird. Wer die Software des eigenen Elektroautos ab Mai aktualisiert hat, ist somit nicht mehr betroffen.
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Wer nicht ohnehin bereits die aktuelle Software in seinem Tesla-Elektroauto installiert hat, sollte diese hingegen überprüfen. Mit dem Überhitzungsproblem sind alle Softwareversion vor der Version mit Nummer 2022.12.3.3 betroffen. Davon ausgenommen ist die Version 2022.11.101.1: Auch bei dieser kann es offenbar nicht zu den Überhitzungen kommen.
Quelle: Golem

Tesla hätte ich mir aber auch nie geholt. Deren Qualität ist unter aller Sau und das Internet voll von Mängellisten. Dennoch können wir Elon Musk dankbar sein, dass er die E-Autos so gepusht hat.
Sehr ärgerlich und das nur weil angeblich der Airbag per Fernbedienung ausgelöst werden konnte.
Heute ist einfach zu viel Technik im Auto die ohne Update Probleme macht.
Stellt man heute ein Auto 10 Jahre in die Garage, bekommt es nie wieder zum Laufen, weil es irgendein Update nicht mehr gibt oder das Betriebsystem EoL ist.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Da seh ich allein für VW 11 Rückrufe dieses Jahr, bei Tesla 6, nur um mal Beispielwerte zu nennen.
Geht bei so [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Dingen los wie "Fehlender Warnhinweis zur Geschwindigkeitsbegrenzung bei Ausrüstung mit Winterreifen" oder "Im (Renn-)Streckenmodus wird die Einheit der Geschwindigkeit nicht angezeigt", also man erkennt nicht zwingend die Kritikalität daran, dass der Rückruf von uns kommt. Viele Hersteller lassen uns auch deren Rückrufe organisieren, weil ihnen die Ressourcen dafür fehlen, sie gehen also auch nicht immer von uns aus.
Schöne Grüße aus Flensburg.
edit: Gründe für Rückrufe sind immer kritisch.