Tesla Roadster 2: Neues Patent und Demo-Ankündigung heizen die Gerüchteküche an

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Tesla Roadster 2: Neues Patent und Demo-Ankündigung heizen die Gerüchteküche an
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Tesla sorgt für neuen Hype um den Roadster 2: Ein frisches Patent für aktive Aerodynamik und Musks Ankündigung einer spektakulären Demo bis Ende 2025 lassen Fans aufhorchen.

Der US­-Hersteller Tesla hat kürzlich zwei bedeutende Hinweise veröffentlicht, die neues Licht auf das lange angekündigte Elektro-Supersportmodell Tesla Roadster der zweiten Generation werfen: Zum einen ein fortgeschrittenes Patent für aktive Aerodynamik, zum anderen eine erneut angekündigte, spektakuläre Produktdemo bis Ende 2025 durch Elon Musk.

Wer sich erinnert: Mit dem Tesla Roadster begann 2008 die Serienfertigung. Gebaut wurde das Modell bis 2012, und 2018 wurde ein Exemplar sogar mit einer Falcon Heavy von SpaceX in den Weltraum geschickt. 2017 wurden dann erstmals Pläne für einen Nachfolger kommuniziert, der 2020 auf den Markt kommen sollte. Allerdings wurde das Projekt immer wieder verschoben.

Ground-Effect-Patent für den Tesla Roadster 2

Tesla wurde am 5. August 2025 ein US-Patent unter der Nummer US 12,377,920 B1 erteilt, in dem ein "adaptive vehicle aerodynamics for downforce"-System beschrieben wird. Das System beinhaltet mehrere Ventilatoren, die über definierte Luftkanäle angesaugte Luft ableiten, sowie ausfahrbare Schürzen ("skirts") am Unterboden, die den Abstand zum Fahrbahnuntergrund verringern. Dadurch kann unter dem Fahrzeug ein Unterdruck erzeugt werden, was zu zusätzlichem Anpressdruck - also höherer Bodenhaftung - führt.

Das Patent beschreibt zwei Betriebsmodi: Im ersten werden alle Schürzen vollständig eingesetzt, und ein zentraler Ventilator erzeugt maximalen Unterdruck bei niedriger Geschwindigkeit. Im zweiten Modus wird eine Teilkonfiguration verwendet, bei der mehrere Ventilatoren arbeiten und die Schürzen angepasst werden, um auch bei höheren Geschwindigkeiten oder unebenem Untergrund effektiv zu bleiben.

Experten sehen hierin einen Rückgriff auf Motorsporttechnik aus den Siebzigern, wie die Fan-Car-Konzepte (z. B. Brabham BT46B aus der Formel 1) - wenn auch technisch modernisiert und für den Straßenbetrieb gedacht. Der Ground Effect gewann in der Formel 1 in dieser Zeit zunehmend an Bedeutung und dominierte das Bild bis Anfang der 1980er-Jahre.

Die meiste Zeit war in der Formel 1 ein passiver Ground Effect erlaubt, der sich durch die Geschwindigkeit im Zusammenspiel mit der Fahrwerksdynamik verstärkte. Tesla geht hier einen aktiven Weg mit Lüftern, sodass der Effekt auch bei niedrigen Geschwindigkeiten stärker wirkt als bei passiven Konzepten. Ob und wie dieses patentierte System tatsächlich in die Serienproduktion des Roadsters übernommen wird, bleibt offen - technische Herausforderungen wie Unterbodenabdichtung, mechanische Zuverlässigkeit und Energieverbrauch der Ventilatoren bestehen weiterhin.

Elon Musk schürt Hype für eine Vorstellung noch 2025

Parallel zu den Patentschritten äußerte Tesla-CEO Elon Musk erneut, dass bis Ende 2025 eine spektakuläre Produktdemo geplant sei, die mit hoher Wahrscheinlichkeit den neuen Roadster betrifft. Musk erklärte: "Just left the Tesla Design Studio. Most epic demo ever by the end of the year. Ever." ("Gerade das Tesla-Designstudio verlassen. Die epischste Demo überhaupt noch vor Jahresende. Wirklich die beste aller Zeiten.")

Zudem bestätigte Chief Designer Franz von Holzhausen in einem Podcast, dass der Tesla Roadster 2 definitiv in Entwicklung und eine Demo noch dieses Jahr geplant sei. Er deutete eine Serienfertigung etwa zwei Jahre nach der Demo an. Wie der bisherige Verlauf allerdings zeigt, sollte man bei den Zeitplänen vorsichtig bleiben. Musk weiß jedenfalls, wie man einen Hype schürt: Es sei "verrückte, verrückte Technologie", und er fügte hinzu, dass sie verrückter sei als "alle James-Bond-Autos" zusammen.

Quelle: United States Patent and Trademark Office, Joe Rogan Podcast (Youtube)

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dwalinn PC-Selbstbauer(in)
        Edit:
        Sorry ich komme mit dem zitieren nicht klar.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Es geht nicht um klassische Telefonie, es geht um grundsätzliche Erreichbarkeit. 90-95 Prozent der Tätigkeiten an Smartphones sind weiterhin low-Bandwidth-Tätigkeiten wie Text- und Tonübermittlung. Dafür reicht die Transferrate von Satelliten schon heute aus, für eine zunehmen größere Zahl von Nutzern.


        Das Kessler Syndrom ist der springende punkt. Aber wenn Satelliten so wichtig sind werden im Extremfall Russland oder eher China alles unternehmen um das zu behindern.

        Also ich bin kein Hellseher. Wer weiß wie sich das alles entwickelt. Ich kann mir diesen Optimismus schlicht nicht erklären.

        Aber ich hoffe wirklich das sich das nicht durchsetzt. Die verglühenden Satelliten belassten schon jetzt unsere Atmosphäre mehr als genug
      • Von Dwalinn PC-Selbstbauer(in)
        Edit:
        Sorry ich komme mit dem zitieren nicht klar.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Es geht nicht um klassische Telefonie, es geht um grundsätzliche Erreichbarkeit. 90-95 Prozent der Tätigkeiten an Smartphones sind weiterhin low-Bandwidth-Tätigkeiten wie Text- und Tonübermittlung. Dafür reicht die Transferrate von Satelliten schon heute aus, für eine zunehmen größere Zahl von Nutzern.


        Das Kessler Syndrom ist der springende punkt. Aber wenn Satelliten so wichtig sind werden im Extremfall Russland oder eher China alles unternehmen um das zu behindern.

        Also ich bin kein Hellseher. Wer weiß wie sich das alles entwickelt. Ich kann mir diesen Optimismus schlicht nicht erklären.

        Aber ich hoffe wirklich das sich das nicht durchsetzt. Die verglühenden Satelliten belassten schon jetzt unsere Atmosphäre mehr als genug
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Es geht nicht um klassische Telefonie, es geht um grundsätzliche Erreichbarkeit. 90-95 Prozent der Tätigkeiten an Smartphones sind weiterhin low-Bandwidth-Tätigkeiten wie Text- und Tonübermittlung. Dafür reicht die Transferrate von Satelliten schon heute aus, für eine zunehmen größere Zahl von Nutzern. Damit kann eine einzige Technik global die permanente Erreichbarkeit garantieren – und das konstant. Ein Satellit muss nicht 250 MBit/s Peak versprechen, um die 25 MBit/s für einen realen Videostream auch etwas weiter weg vom Sender zu halten. Nur beim Keramik-Sessel im Innenraum gibt es technische Einschränkungen. Aber da verliert 5G gegen WLAN.

        Da es umgekehrt aber auch Bestrebungen gibt, stationäre Anschlüsse und somit das WLAN gegen 5G zu ersetzen, können es sich Satellitenbetreiber eben nicht leisten, mit dem Ausbau zu warten. Wenn erstmal die ganze Welt engmaschig mit Sendemasten zugestellt ist, ist der Kampf entschieden. Wenn außerhalb der Ballungszentren Europas, Ostasisens und Nordamerika dagegen überall guter Empfang per DtC schon da ist, ehe der 5G-Ausbau in weiten Teilen der Welt vorankommt, dann ist er ebenfalls entschieden – in die andere Richtung.

        Bezüglich Anti-Satellitenwaffen: Starlink hat derzeit knapp 9.000 Satelliten im Orbit. Die neuesten Zahlen, die ich zur RIM-161 auf die schnelle finde, sprechen von knapp 700 Stück, die bis 2020 ausgeliefert werden sollten. (Belastbarkeit der Angabe komplett unklar, aber alles ältere ist noch weit niedriger.) Das wäre selbst bei 100 Prozent Trefferquote und 0 Prozent Nutzung für andere Zwecke eine volle Größenordnung zu wenig. Auch beschäftigen sich Militärs auf der ganzen Welt weiterhin intensiv mit der Störung von Satellitennavigation respektive mit Nutzung derselben trotz Störung. Das heißt selbst bei den wenigen Dutzend Satelliten von GPS scheint man im Konfliktfall keinen Totalverlust zu erwarten. Für die Zerstörung von Megakonstellationen gibt es aktuell schlichtweg gar kein Konzept. (Ausgenommen ggf. Kessler-Syndrom)
      • Von Dwalinn PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ob dieser Prioritätenwandel auf nicht Können/leere Versprechungen zurückgeht oder auf eine Neubeurteilung der Gewinnchancen, kann ich nicht sagen. Aber für DtC bezahlen von Tag zu Tag mehr Smartphoneanbieter und ich würde es nur als eine Frage der Zeit betrachten, bis globaler Handyempfang zum Must-Have in der High-End-Klasse wird. Wer seine Satelliten hier als erster im All hat, belegt nicht nur die Pole-Position für einen lukrativen Markt, sondern blockiert auch dauerhaft den Zugang etwaiger Konkurrenten zu den reservierten Frequenzen und Umlaufbahnen. Hier Risikokapital für "Erster!" reinzustecken, könnte sich richtig auszahlen, während man kürzere Latenzen zu jedem beliebigen Zeitpunkt nachreichen kann, respektive wenn die Technik es leicht möglich macht.

        Also meiner Meinung nach wird normale Telefonie eher immer unwichtiger, ich kann mir nicht vorstellen das da Satellitentelefonie so wichtig ist.
        Und wo mir 5G 250 Mbit in einen geschlossenen Raum mit Porzellan-Thron bringen benötigt Starlink Mini schon einen A4 großen Empfänger, freie Sicht zum Himmel und fast 40W für dann typischerweise 100 Mbit. Das wird sich in ein paar Jahren auch nicht groß ändern.

        Klar für Outdoor im Nirgendwo oder eben nur zum telefonieren ist das gut aber das sind jetzt auch nicht mal eben hundert Millionen Kunden.. und wenn teilen sich zu viele die Bandbreite.

        Beim Militär ist es halt eine frage wer genug Vertrauen hat um das zu finanzieren, vermutlich nur die USA und selbst die werden Musk nicht unendlich vertrauen.

        Die Ukraine ist darauf erstmal angewiesen.

        Wenns die Not groß genug ist rentiert sich Starlink... ist sie zu groß machen ein paar Anti Satellitenwaffen das doch zur 0 Nummer
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Niedrige Übertragungslatenzen sind an Inter-Sat-Laserkommunikation gekoppelt, vorher gibt es auch keine Vorteile für den Hochfrequenz-Handel. Starlink hatte mal vor, größenreduzierte V2-Satelliten mit Laser-Link und den bisherigen Kommunikationsfähigkeiten auf Falcon 9 zu starten. Soweit ich nachvollziehen kann, wurden die knappen Kapazitäten aber stattdessen für die Hinzufügung von DtC-Systemen genutzt. Die V2-Vollversion mit allen Fähigkeiten ist auf alle Fälle an das Starship gekoppelt, das weiterhin nicht einsatzbereit ist. (Womit wir bei anderer Muskschen Vaporisedware wären.^^)

        Ob dieser Prioritätenwandel auf nicht Können/leere Versprechungen zurückgeht oder auf eine Neubeurteilung der Gewinnchancen, kann ich nicht sagen. Aber für DtC bezahlen von Tag zu Tag mehr Smartphoneanbieter und ich würde es nur als eine Frage der Zeit betrachten, bis globaler Handyempfang zum Must-Have in der High-End-Klasse wird. Wer seine Satelliten hier als erster im All hat, belegt nicht nur die Pole-Position für einen lukrativen Markt, sondern blockiert auch dauerhaft den Zugang etwaiger Konkurrenten zu den reservierten Frequenzen und Umlaufbahnen. Hier Risikokapital für "Erster!" reinzustecken, könnte sich richtig auszahlen, während man kürzere Latenzen zu jedem beliebigen Zeitpunkt nachreichen kann, respektive wenn die Technik es leicht möglich macht.

        Ungeachtet dessen überzeugt längst Starlink in einem ganz anderen Bereich: Dual-Use.
        Oder besser Almost-only-one-Use-but-with-an-Alibi. Von Spionage und versteckter Kommunikation über globale Koordination und Überwachung bis hin zu Gefechtstaktik und direkte Angriffswaffen bietet Space X die Schlüsseltechnologie für Konflikte des 21. Jahrhunderts auf einem Niveau an, dass sonst bestenfalls dem Militär von USA, Russland und China offenstand. Teils nicht einmal denen. Und während klassische Militärhersteller auf einen kleinen Kreis von Kunden beschränkt sind, die sich sowohl den großen Gesamtaufwand eines solchen Systems leisten können als auch die politische Freigabe erhalten, vermietet Starlink an absolut jeden, der das Geld auftreiben kann. Von kolumbianischen Drogenschmugglern und superreichen Yachtbesitzern über internationale Airlines und Katastrophenhelfer bis hin zu iranischen Oppositionellen und ukrainischen Drohnen: Alle nutzen Starlink. Die meisten davon sind bekannt dafür, sehr hohe Preise zu zahlen und anderen bleibt, wortwörtlich auf Leben oder Tod, gar nichts anderes übrig.

        Während Tesla lange Zeit nur Kapital verbrannt hat und dann weitere Jahre am Tropf der fossilen Autoindustrie hing (Flottenverbrauchs-Geschacher) und während Space X bis heute in dem Ruf steht, überwiegend von versteckter Subventionierung in Form von massiv überteuerten Verträgen mit CIA, Armee und anderen Geheimniskrämern zu leben, könnte sich Starlink früh amortisieren. Apropos Space X: Wurde uns nicht mal ein Tesla Roadster mit Manövrierdüsen für schnellere Kurvenfahrten versprochen?
      • Von Dwalinn PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Pu244
        Weitere Vaporware, die wohl niemals erscheint. Was passiert, wenn doch, kann man am Cybertruck sehen oder dem Vegas Loop. Gut, Starlink hat echt absolut überzeugt, das muß man ihm lassen.
        Starlink funktioniert ist aber eine kleine Nische mit mittelmäßiger Bandbreite solange es nicht zu viele Nutzen.

        Weder sein krasses Starlink 2 mit ordentlicher Bandbreite noch die Finanzierung durch schnelle übertragungen im Weltall für Hochfrequenz Handel ist gekommen
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