E-Auto: Mini macht neuen Stadtflitzer günstiger als Vorgänger

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Mini Cooper 3 Türer J01 daneben Mini Countryman U25
Quelle: BMW Group

Untypisch für die Autowelt wird ein neues Modell günstiger als der Vorgänger. So geschehen bei der BMW-Tochter Mini und dem kommenden Cooper E. Was kann der Stadtflitzer und was hat sein großer Bruder Countryman zu bieten? PCGH liefert technische Daten, Preise und Features.

Auf Basis von Android Open Source entwickelt die zu BMW gehörende Firma BMW Car IT GmbH das Mini OS 9. Im Gegensatz zum BMW Operating System 9, welches gegen Ende 2023 in verschiedenen BMW-Modellen Einzug hält, kommt das Mini-System mit einer eigenen UI daher. In den Fahrzeugen der britischen BMW-Tochter kann man im Stand sogar Arcade-Spiele wie Overcooked spielen. Hierzu hält die Airconsole Einzug. Pünktlich zur IAA 2023 haben die Briten die passenden Fahrzeuge gezeigt. Ab 32.900 Euro startet der klassische Mini 3-Türer als Elektroauto Cooper E.

Mini fährt auch teilautomatisiert nach Level 2

Im Vergleich zum bisher verfügbaren Elektroauto Mini Cooper SE ist der neu entwickelte Cooper E günstiger geworden und hat mehr Reichweite zu bieten. Der 184 PS starke, von BMW selbst entwickelte E-Motor bietet 290 Nm Drehmoment und beschleunigt den 3,60 Meter kurzen 3-Türer in 7,3 Sekunden auf 100 km/h. Als Stromspender dient ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 40,7 kWh, sodass eine Reichweite von 305 Kilometern nach WLTP-Messzyklus geboten wird. Wer mehr Reichweite haben möchte, kann zum neuen, 218 PS starken Cooper SE greifen, der einen 54,2 kWh großen Akku besitzt und 36.900 Euro kostet. So kommt der Kleinwagen auf 402 Kilometer Reichweite.

Zum Vergleich: Der rund 37.300 Euro teure Vorgänger Cooper SE kommt auf eine Reichweite von rund 230 Kilometern. Die Akkutechnik sowie die Fahrzeugplattform kommt aus dem Joint-Venture mit dem chinesischen Hersteller Great Wall Motors. Nachgeladen werden können die beiden J01-Minis mit 11 kW Wechselstrom und mit Gleichstrom mit bis zu 75 Kilowatt beim kleinen Akku beziehungsweise 95 kW beim großen Akku, sodass die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent knapp 30 Minuten dauern soll. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 200 und 800 Liter. Einen Frunk gibt es nicht, sodass das Ladekabel in den Kofferraum muss.

Bildergalerie

Noch mehr Platz und Reichweite hat der neue, auf der BMW-Plattform FAAR basierende Countryman zu bieten, der in Leipzig vom Band rollt. Mit 4,43 Metern wird der SUV der größte Mini aller Zeiten werden. Sein Zwillingsbruder BMW X1 ist nur rund sieben Zentimeter länger. Der Countryman E offeriert zum Preis von 43.500 Euro neben einem 204 PS starken E-Motor eine Reichweite von 462 Kilometern aus einem 66,45 kWh Akku. In Verbindung mit Allradantrieb bietet der Countryman SE All4 eine Leistung von 313 PS und kommt mit der gleichen Traktionsbatterie damit 433 Kilometer weit. Wer möchte, wird den Countryman ab 39.900 Euro auch als Countryman C mit 3-Zylinder-Benziner oder ab 45.900 Euro mit 4-Zylinder-Benziner als Countryman S All4 und für 56.500 Euro als John Cooper Works bekommen.

Unter dem Namen Countryman D wird es für 42.900 Euro auch einen Diesel geben. Analog zum Mini Cooper 3-Türer bietet auch der große Bruder das Mini OS9 samt Android-Apps an. Für mehr Platz lässt sich die Rücksitzbank um 13 Zentimeter verschieben. Im Ladeabteil stehen zwischen 460 und 1.450 Liter für Gepäck parat. Das Aufladen der Elektro-Countrymans von 10 auf 80 Prozent dauert knapp 30 Minuten an einer DC-Schnellladesäule, an einer AC-Ladesäule kann mit 22 kW geladen werden. Gegen Aufpreis kann der intern U25 genannte Countryman teilautomatisiert nach Level 2 von 5 fahren.

Ebenfalls lesenswert: Airconsole im Hands-on-Test: Das kann die rollende Spielkonsole von BMW

Sammlung zu neuen Elektro-Minis:

  • Die zu BMW gehörende Firma Mini hat zwei neue Modelle vorgestellt.
  • Zum Preis ab 32.900 Euro wird das Elektroauto Cooper E sogar günstiger als der Vorgänger Cooper SE und bietet dabei mehr Reichweite an. Statt rund 230 Kilometern kommt das neue Modell 305 Kilometer weit.
  • Neben dem 3,60 Meter kurzen 3-Türer hat Mini den neuen 4,43 Meter langen Countryman gezeigt. Ab 39.900 Euro wird es den SUV als Benziner Countryman C geben.
  • Als Elektroauto kostet der Countryman E 43.500 Euro und kommt dank 66,45 kWh großen Akkupaket bis zu 462 Kilometer weit. Der Elektro-Countryman kann an AC-Ladesäulen mit 22 kW laden, mit noch mehr Kilowatt und noch schneller geht's an DC-Schnellladesäulen.

Quelle: BMW Group

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Lotto
        Zwischen "beschliessen" und "umsetzen" besteht ein kleiner feiner Unterschied.
        Nein, denn das ganze ist nicht nur beschlossen, sondern längst gegessen.

        Es ist an vielen vorbei gegangen, aber weltweit haben sich nahezu alle Hersteller auf die Elektromobilität festgelegt. Zuletzt Toyota, das Wasserstoffauto ist damit wohl tot. VW hat seine Motorenentwicklung beerdigt, die nächsten Motoren werden die letzten sein, neues wird es nicht mehr geben. Die Leute suchen sich wohl schon neue Arbeitsplätze, in 5 Jahren ist die Forschungsabteilung nicht mehr herstellbar und in 10 Jahren ist das Fachwissen Großteils verloren. Zwar wird es mit der nächsten Motorengeneration noch etliche Automodelle geben, aber nichts mehr wirklich neues. Damit reiht sich das ganze bei den Diskettenlaufwerken, VHS Rekordern (da gab es noch viel neues, wurde aber von der Urheberrechtsindustrie faktisch getötet), den Röhrenmonitoren (viel zu früh von uns gegangen), den Plasmafernsehern und jetzt den optischen Datenträgern, ein.

        Der Verbrenner ist schon jetzt tot. Das kann man auch sehen, wenn man genau hinblickt. Ein Hersteller nach dem anderen gibt die Fertigung großer Motoren auf, das ganze schrumpft in sich zusammen.

        Zitat von Lotto
        Dabei ist aber, das kann man so sagen, Deutschland Vorreiter. Denn auch hier wird beschlossen, und dann passiert....nichts!
        Wird nicht geschehen oder glaubst du allen ernstes, dass sich VW von irgendjemand anderem einfach so aufessen läßt? Und BMW sowie Mercedes gleich mit. Die werden den Ministerpräsidenten von Bayern, Niedersachsen und BW ordentlich einheizen und wer auch immer Kanzler sein wird, darf sich da einiges anhören.

        Die Politik hat da nicht mehr viel mitzureden.

        Zitat von Lotto
        Ich wohn in einer 250000 Einwohnerstadt und im südlichen Teil mit 50000 Einwohner stehen 3 öffentliche Säulen. Eine von den Stadtwerken auf dem Marktplatz abseits von jeglichen Wohnvierteln und 2 sind von Supermärkten mit einer Wahnsinnsleistung von 11kW. Bei nem 20min Wocheneinkauf hat man dann 3-4 kWh geladen, wenn denn die Säule frei ist. Und das ist der derselbe Stand wie vor 3 Jahren. Und in 3 Jahren wird es genauso aussehen. Es passiert wie gesagt einfach nichts. Es wurde beschlossen, aber die Poltik interessiert es anscheind nicht wie es umgesetzt wird.
        Natürlich muß noch einiges getan werden, aber das kommt schon. Es ist auch nicht so schwer, jeden Parkplatz zu elektrifizieren.

        Zitat von Lotto
        Das ist so als würde ich Weltfrieden beschliessen, aber wie das dann umgesetzt werden soll, nicht mein Problem! Können sich andere drum kümmern.
        VW, BMW, Mercedes usw. haben sich schon gekümmert, drum wird das auch was.

        Zitat von Lotto
        Und das ist wie schon geschrieben hier in Deutschland. Kannst dir ja ausmalen wie das dann in Osteuropa, Indien, Brasilien & Co aussieht.
        Wie es mit Rußland aussieht ist fraglich, aber beim Rest wird das auch kommen. Die großen Städte in Indien ersticken jetzt schon im Smog, da ist das sehr willkommen. Ab 2030 (also noch früher, als bei uns) soll der Verbrenner verboten werden. Die wollen ihre Industrie (ja, Indien hat eine Industrie) voranbringen, drum wird das auch kommen.

        Wir sind in Deutschland keine Vorreiter, sondern eher das hintere Mittelfeld.

        Wirklich Zeit lassen wird man sich wohl nur in Afrika, wenn überhaupt.

        Zitat von Lotto
        Und die Kanadier werden ihre Pickups sicher auch alle gegen kleine E-Flitzer tauschen, (...)
        Werden sie, ist ja nicht so, als hätte noch kein Hersteller elektrische Pick Ups vorgestellt.

        Zitat von Lotto
        (...) gaaaaanz bestimmt. Muss man nur fest dran glauben.
        Man muß nicht dran glauben, die Sache ist schon längst entschieden. Du und viele andere denken, dass es da noch ein zurück gibt, aber das ist faktisch eigentlich nicht mehr möglich. Der Verbrenner ist schon vor den EU Vorgaben klammheimlich gestorben und kaum einer hat es mitbekommen.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Lotto
        Zwischen "beschliessen" und "umsetzen" besteht ein kleiner feiner Unterschied.
        Nein, denn das ganze ist nicht nur beschlossen, sondern längst gegessen.

        Es ist an vielen vorbei gegangen, aber weltweit haben sich nahezu alle Hersteller auf die Elektromobilität festgelegt. Zuletzt Toyota, das Wasserstoffauto ist damit wohl tot. VW hat seine Motorenentwicklung beerdigt, die nächsten Motoren werden die letzten sein, neues wird es nicht mehr geben. Die Leute suchen sich wohl schon neue Arbeitsplätze, in 5 Jahren ist die Forschungsabteilung nicht mehr herstellbar und in 10 Jahren ist das Fachwissen Großteils verloren. Zwar wird es mit der nächsten Motorengeneration noch etliche Automodelle geben, aber nichts mehr wirklich neues. Damit reiht sich das ganze bei den Diskettenlaufwerken, VHS Rekordern (da gab es noch viel neues, wurde aber von der Urheberrechtsindustrie faktisch getötet), den Röhrenmonitoren (viel zu früh von uns gegangen), den Plasmafernsehern und jetzt den optischen Datenträgern, ein.

        Der Verbrenner ist schon jetzt tot. Das kann man auch sehen, wenn man genau hinblickt. Ein Hersteller nach dem anderen gibt die Fertigung großer Motoren auf, das ganze schrumpft in sich zusammen.

        Zitat von Lotto
        Dabei ist aber, das kann man so sagen, Deutschland Vorreiter. Denn auch hier wird beschlossen, und dann passiert....nichts!
        Wird nicht geschehen oder glaubst du allen ernstes, dass sich VW von irgendjemand anderem einfach so aufessen läßt? Und BMW sowie Mercedes gleich mit. Die werden den Ministerpräsidenten von Bayern, Niedersachsen und BW ordentlich einheizen und wer auch immer Kanzler sein wird, darf sich da einiges anhören.

        Die Politik hat da nicht mehr viel mitzureden.

        Zitat von Lotto
        Ich wohn in einer 250000 Einwohnerstadt und im südlichen Teil mit 50000 Einwohner stehen 3 öffentliche Säulen. Eine von den Stadtwerken auf dem Marktplatz abseits von jeglichen Wohnvierteln und 2 sind von Supermärkten mit einer Wahnsinnsleistung von 11kW. Bei nem 20min Wocheneinkauf hat man dann 3-4 kWh geladen, wenn denn die Säule frei ist. Und das ist der derselbe Stand wie vor 3 Jahren. Und in 3 Jahren wird es genauso aussehen. Es passiert wie gesagt einfach nichts. Es wurde beschlossen, aber die Poltik interessiert es anscheind nicht wie es umgesetzt wird.
        Natürlich muß noch einiges getan werden, aber das kommt schon. Es ist auch nicht so schwer, jeden Parkplatz zu elektrifizieren.

        Zitat von Lotto
        Das ist so als würde ich Weltfrieden beschliessen, aber wie das dann umgesetzt werden soll, nicht mein Problem! Können sich andere drum kümmern.
        VW, BMW, Mercedes usw. haben sich schon gekümmert, drum wird das auch was.

        Zitat von Lotto
        Und das ist wie schon geschrieben hier in Deutschland. Kannst dir ja ausmalen wie das dann in Osteuropa, Indien, Brasilien & Co aussieht.
        Wie es mit Rußland aussieht ist fraglich, aber beim Rest wird das auch kommen. Die großen Städte in Indien ersticken jetzt schon im Smog, da ist das sehr willkommen. Ab 2030 (also noch früher, als bei uns) soll der Verbrenner verboten werden. Die wollen ihre Industrie (ja, Indien hat eine Industrie) voranbringen, drum wird das auch kommen.

        Wir sind in Deutschland keine Vorreiter, sondern eher das hintere Mittelfeld.

        Wirklich Zeit lassen wird man sich wohl nur in Afrika, wenn überhaupt.

        Zitat von Lotto
        Und die Kanadier werden ihre Pickups sicher auch alle gegen kleine E-Flitzer tauschen, (...)
        Werden sie, ist ja nicht so, als hätte noch kein Hersteller elektrische Pick Ups vorgestellt.

        Zitat von Lotto
        (...) gaaaaanz bestimmt. Muss man nur fest dran glauben.
        Man muß nicht dran glauben, die Sache ist schon längst entschieden. Du und viele andere denken, dass es da noch ein zurück gibt, aber das ist faktisch eigentlich nicht mehr möglich. Der Verbrenner ist schon vor den EU Vorgaben klammheimlich gestorben und kaum einer hat es mitbekommen.
      • Von Lotto Software-Overclocker(in)
        Zitat von Pu244
        Momentan sieht es anders aus. Quasi jedes Land, das irgendwie etwas ernster zu nehmen ist, verbietet die Verbrenner. Nach 2045 wird man die Dinger wohl nur in Afrika verkaufen können.

        Von daher: Blödsinn.
        Zwischen "beschliessen" und "umsetzen" besteht ein kleiner feiner Unterschied. Dabei ist aber, das kann man so sagen, Deutschland Vorreiter. Denn auch hier wird beschlossen, und dann passiert....nichts! Ich wohn in einer 250000 Einwohnerstadt und im südlichen Teil mit 50000 Einwohner stehen 3 öffentliche Säulen. Eine von den Stadtwerken auf dem Marktplatz abseits von jeglichen Wohnvierteln und 2 sind von Supermärkten mit einer Wahnsinnsleistung von 11kW. Bei nem 20min Wocheneinkauf hat man dann 3-4 kWh geladen, wenn denn die Säule frei ist. Und das ist der derselbe Stand wie vor 3 Jahren. Und in 3 Jahren wird es genauso aussehen. Es passiert wie gesagt einfach nichts. Es wurde beschlossen, aber die Poltik interessiert es anscheind nicht wie es umgesetzt wird.

        Das ist so als würde ich Weltfrieden beschliessen, aber wie das dann umgesetzt werden soll, nicht mein Problem! Können sich andere drum kümmern.

        Und das ist wie schon geschrieben hier in Deutschland. Kannst dir ja ausmalen wie das dann in Osteuropa, Indien, Brasilien & Co aussieht. Und die Kanadier werden ihre Pickups sicher auch alle gegen kleine E-Flitzer tauschen, gaaaaanz bestimmt. Muss man nur fest dran glauben.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Lotto
        2.) Keine Sorge. Die anderen machen in jeden(!) Fall nichts.
        Momentan sieht es anders aus. Quasi jedes Land, das irgendwie etwas ernster zu nehmen ist, verbietet die Verbrenner. Nach 2045 wird man die Dinger wohl nur in Afrika verkaufen können.

        Von daher: Blödsinn.

        Zitat von Brontomimo
        zu 1: ich muss mir mehr als nur ein Schmunzeln beim Tippen verkneifen. Du schlägst vor, uns buchstäblich in die Steinzeit zurück zu entwickeln. Freiwilig! Selbst du solltest von Politik genug verstehen um zu kapieren warum solcherlei Träumereien sich niemals umsetzen ließen.
        Was für ein Blödsinn!

        (fast) Niemand will in die Steinzeit zurück, Elektroautos sind eine mehr als brauchbare Alternative. Es sind auch keine Träumereien, die Welt ist momentan aus dem Weg dahin, wir müssen nur folgen.

        Du hast immer noch nicht gesagt, was denn deine Alternative ist. Weitermachen, bis sich die Temperaturen um 10°C erhöht haben und wir die Temperaturen von Kairo haben? Das ist die deutlich schlechtere Wahl.

        Zitat von Brontomimo
        Realitätscheck: Bei all dem grünen Kokolores + Europakrieg hat nicht mal der Blöd-Michel sparen gelernt - ja, richtig gelesen, nicht mal unsere Verbraucher sparen jetzt messbar Energie.
        Und weil wir Dumm sind sollen wir jetzt noch dümmer werden und garnichts machen. Immerhin werden dann die Grünen nur als Randnotiz in die Geschichte eingehen.

        Kernkraft und gut ist, sollten die Erneuerbaren irgendwann mithalten können (nicht nur bei Sonnenschein und Wind, sondern 24/7/365), dann können wir auch die nehmen.

        Zitat von Brontomimo
        Und: Die Realpolitik der letzten 70 Jahre hieß dummerweise, den Leuten mehr Materielles zu bieten - mehr Geld, Wohlstand, Technik, Komfort usw. Selbst du bist in einem PC-TUNING FORUM, unser Hobby handelt von High Tech, welche wir nutzen, um gewissermassen unnütz (pc >!GAMES!< hardware) Strom zu verschwenden.
        Und weiter?

        Dumm sein und in den Abgrund steuern gehört nicht zur Realpolitik. Man muß das ganze irgendwie langfristig verträglich gestalten.

        Zitat von Brontomimo
        Ich hoffe du schaltest, nunmehr belehrt, die Kiste aus, recyclest brav die Rohstoffe und schnitzt dir mittels Flintstein ein Schachspiel - nimm aber bitte nur abgestorbene Äste!
        Wie gesagt: ich setze Auf Kernkraft. Aber du hast soviel Schaum vorm Mund, dass du nicht kapierst, dass es in der Welt noch mehr Gibt als "grüne Spinner".

        Zitat von Brontomimo
        (Zum Glück ist das mit der Erwärmung so schlimm nun nicht.
        Nun, es wird sehr ungemütlich und wir müßten einen großen Teil unseres Wohlstands dazu verwenden, um die Folgen zu kompensieren. Sehr langfristig ist nichts tun eine recht dämliche Strategie.

        Zitat von Brontomimo
        Und der Deutsche Mittelstand sollte auch nicht sparen weil das überhaupt keinen Sinn ergibt sondern schadet.
        Wenn uns der Rest der Welt mit Sanktionen belegt, dann wird nicht mehr so viel vom Mittelstand übrig bleiben. Wie gesagt: so, wie es aussieht, kann man die Verbrenner nach 2045 nur nach Afrika verkaufen. Eventuell ziehen die aber auch an, dann kann man die Verbrenner nirgendwohin verkaufen.

        Ist ist nicht mehr die Frage, ob sich das Elektroauto durchsetzt, die Sache ist durch.

        Zitat von Brontomimo
        Ausserdem ist grüne Technik alles mögliche, aber sicher nicht grün oder finanzierbar)
        Was natürlich eine relativ dämliche Behauptung ist, da "grüne Technik" ein recht weit gefächertes Feld ist, das zu generalisieren ist wieder Blödsinn. Einiges macht sich durch Einsparungen selbst mehr als bezahlt, die Industrie hat seit jeher kein Interesse das Geld zum Fenster herauszuheizen. Einiges ist Plicht, so habe ich keine Lust auf verbleites Benzin und die damit verbundene Bleivergiftung.

        Nimm es mir nicht übel, aber momentan hinterläßt du den Eindruck eines dieser Superschurken aus dem 80er Jahre Cartoon "Captain Planet", Umweltzerstörung um ihrer Selbst willen. Das ist jetzt nicht unbedingt sonderlich schlau, eher lustig.

        Zitat von Brontomimo
        Zu 2. Politik funktioniert global nicht mit dem Finger. Das ist nur innenpolitischer, medialer Zirkus. Nicht einen einzigen Türken, Chinesen, Ami, Japaner oder Nigerianer interessieren Panikartikel oder Angstforenten aus Deutschland.
        Ja, aber die interessieren sich durchaus dafür, dass die anderen Mitmachen. Wenn wir nichts tun, warum sollen die einen Finger krumm machen.

        Mal abgesehen davon, dass das eAuto globaler Konsens ist. Es ist nicht so, als ob wir da irgendwie vorangehen, in quasi allen nennenswerten Märkten werden die Verbrenner verboten. Deutschland hinkt da eher hinterher, auch wenn es dir nicht so auffält.

        Zitat von Brontomimo
        Was wirklich passiert ist ein Abverkauf unserer Resourcen und Interessen.
        Eine intakte Welt ist durchaus in unserem Interesse. Vom Rest der Welt nicht sanktioniert zu werden ebenfalls.

        Zitat von Brontomimo
        Die Etiketten (soziale Gerechtigkeit, Klimarettung, Antifaschismus, Bärensex ) sind den entsprechenden Leuten komplett egal weil die Kohle und die politische Bilanz stimmt.
        Ach, sag bloß, die Leute machen da mit, weil es Geld zu verdienen gibt? Aber die Fossilen Industrien haben das nur aus Liebe getan? Sagt dir der Kohlepfennig was?

        Zitat von Brontomimo
        Klipp und klar heißt das: was auch immer klimatisch passiert - alles Wüste, Waterworld oder Riesenschwindel, das ist total egal - Deutschland ist bald eine lahme Ente und spielt bei den nächsten grossen Themen einfach keine Rolle mehr.
        Na mit dir sicher. Unsere Industrieprodukte wird keine mehr haben wollen unsere Industrie wird sanktioniert, das sind doch ideale Voraussetzungen, um zugrunde zu gehen. Aber immerhin kann man noch weiterhin den Verbrenner verkaufen, falls es dann überhaupt noch eine deutsche Autoindustrie gibt.

        Zitat von Brontomimo
        Wer mitreden und gestalten will, ob als waffenstarrender Putin oder sanfter Baum-Gandhi, der muss politisches Kapital aufbringen. In der gesamten Geschichte der Menschheit hat sich niemand jemals für nette Verlierer interessiert. Unser Todeskurs bringt uns so oder so nix.
        Und was ist deine Alternative?

        Ich frag das schon wieder, du jammerst nur rum, gibst aber keine Antworten. Der Kurs ist, wir haben ihn mit gesetzt, sind aber jetzt hinten dran. Es wird einen verbindlichen CO2 Preis für alle großen Märkte, wer nicht mitmacht wird sanktioniert und damit können wir, als exportorientierte Nation, einpacken, wenn wir es nicht in den Griff bekommen.

        Du hast es nicht mitbekommen, das ist an die vorbei gegangen, nicht zu letzt dank der Grünen Selbstbeweihräucherung. Es ist eine Tatsache: wir sind schon lange nicht mehr führend. Die Zeiten, in denen sich die grünen Deutschen, mit ihrer (verkorksten) Energiewende brüsten können sind längst vorbei. Andere Länder haben uns überholt und zwar massenhaft, wir sind nicht sonderlich weit oben, eher im Mittelfeld. Andere Länder holen auf, in Polen wird die Kohle durch Kernkraft ersetzt und dann war es das mit dem "Klimasünder". Wir haben gerne anderen Ländern Hausaufgaben auferlegt, dann werden wir welche bekommen.

        Du verkennst die Realität.

        Zitat von Brontomimo
        Du als Miniverbaucher beeinflusst das Klima zu 0%.
        Falsch, es sind 0,irgendwas, die Zahl ist wichtig.

        Zitat von Brontomimo
        Politik sollte sich um die Makroverschmutzer kümmern, das ist im Endeffekt nämlich effektiver, effizienter, gerechter, ökologischer und auch für uns ökonomischer.
        Ach ja, die bösen "Makroverschmutzer" und für wen verschmutzen die eigentlich? Wenn man das Arschl*ch sehen will, dann muß man einfach nur in den Spiegel schauen. Aber hey, genau das wird doch gemacht. Die bösen "Makroverschmutzer" werden zur Kasse gebeten und müssen einen CO2 Preis bezahlen und auf wen legen die das um? Auf den Endverbraucher. Sieh es positiv: die bösen Mineralölkonzerne ("Makroverschmutzer") müssen den CO2 Preis auf das Benzin umlegen, wodurch sich Verbrenner endgültig nicht mehr rentieren werden, das sollte dich doch freuen.

        Zitat von Brontomimo
        Aber da Leute wie du sich gerne ausrauben lassen - warum sollten die Politiker ihre widerlichen Geschäfte neu ausrichten?
        Wer läßt sich denn gerne Ausrauben? Du wolltest doch die bösen "Makroverschmutzer" zur Rechenschaft ziehen und dreimal darfst du raten, wo das landet.

        Zitat von Brontomimo
        Fleischkonsum kann sehr gut für die Umwelt sein. Auf Fleisch zu verzichten ist töricht, da ungesund, sozial ungerecht, verheerend für die Umwelt sowie unökonomisch. Die sozio-politischen Konsequenzen sind ebenso katastrophal.
        Schon wieder generalisierter Blödsinn. Es kommt auf das richtige Maß an. Grasland zu beweiden, dass man sonst nicht nutzen kann? Gute Sache. Fische Nutzen? Gute Sache. Aus Abfällen Maden züchten und die Maden an Hühner verfüttern? Gute Sache. Wildtiere jagen (im richtigen Maß)? Gute Sache. Minderwertiges getreide verfüttern? Gute Sache.

        Leider die diese Fleischproduktion nicht annähernd den Bedarf, womit die Probleme beginnen.

        Zitat von Brontomimo
        Ich habe jetzt schon genug Zeit in diesem Thread vertippt, das wird also mein letzter Beitrag.
        Wenn du keine Argumente hast, dann diuskutiere nicht.

        Zitat von Brontomimo
        Es ist im digitalen Zeitalter eigentlich nicht so schwer die Zahlen und Fakten zu recherchieren, so unbequem die auch scheinen.
        Na, dann bring doch mal ein paar Zahlen und Fakten, bisher war es ja ich, der die Fakten auf den Tisch gelegt hat, während du nichts geliefert hast.

        Zitat von Brontomimo
        Aber es gibt keinen Unterschied zwischen dem miserabel informierten Spiegel-Leser von heute und einem Taliban, der gar nix liest. Beide fühlen sich ggü Kritikern religiös vor den Kopf gestossen und glauben verbissen an die unumstössliche Wahrheit ihrer Offenbarung.
        Du solltest dich da nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

        Zitat von Brontomimo
        Grosse Gebiete der Welt sind für Ackerbau absolut ungeeignet. Rinder & Co gehen da nicht nur, die Viecher gehen, richtig geführt, eine symbiotische Beziehung mit ihrer Umgebung ein. Je diverser der Tiermix, dessto besser, weil ertragreicher und ökologischer.
        Dagegen ist ja auch nichts zu sagen, nur entfällt darauf ein eher kleinerer Teil.

        Zitat von Brontomimo
        Das hat die Grünen hierzulande nicht davon abgehalten, Monopolisierung voranzutreiben, Landschaften mit mit Windmühlen und Rapsölfeldern zuzuspammen.
        Na ist doch sinnvoll. Im Absatz vorher war noch von Flächen die Rede, die zum Ackerbau ungeeignet sind. Bei geeigneten Flächen soll natürlich etwas anderes angebaut werden und Raps ist da eine Tolle Alternative zur Nahrungsmittelproduktion.

        Zitat von Brontomimo
        Letztere sind gewissermassen der Inbegriff von gewinnbringender Fehlwirtschaft auf Kosten Aller.
        Das solltest du jetzt mal genauer begründen.

        Zitat von Brontomimo
        In praktisch allen "Studien" und Berichten, die man in der Lolpresse liest werden wesentliche Punkte ignoriert und neue technische Lösungen daherfabuliert - der Energiewende frappierend ähnlich.
        Was auch immer die "Lolpresse" sein soll, vermutlich alles, was außerhalb deiner Telegramgruppe und dem Compactmagazin stattfindet.

        Zitat von Brontomimo
        Vegane Pseudo-Ernährung oder sogar Käfer taugen nur in der Theorie.
        Nein, sie taugen auch in der Praxis. Und im Moment ist es ja auch nicht so, als würde man Gefahrlaufen, dass das "gute" Fleisch irgendwie schlecht wird. Die Welt verkraftet noch haufenweise Veganer, bleibt mehr Fleisch für mich.

        Zitat von Brontomimo
        Sobald man vernünftig rechnet oder handfeste empirische Vergleiche bemüht wird einem bewusst, dass es sich wiederum nur um eine Masche mit ideologischem Marketing handelt.
        Na dann leg doch mal Zahlen und Fakten auf den Tisch und rede nicht nur daher. Interessiert mich wirklich.

        Zitat von Brontomimo
        Kurz gesagt sind Tiere besser für die Umwelt weil man a) den Raum sinnvoller nutzt, b)die Kalorienbilanz hervorragend ist, c) die Tiere meist viele Zusatznutzen bieten während die Alternativen d) enorme, verdeckte Nachteile aufweisen. Hinzu kommt, dass wir lokal nun mal keine Avocados anbauen können, aber viele Kühe glücklich machen könnten.
        1: nein, das ist generalisierter Blödsinn.
        2: wenn man z.B. Rinder mit Getreide füttert, dann liegt die Kalorienbilanz bei 1:15, was extrem mies ist.
        3: ja, dann können wir es ja auf Schafe usw. beschränken. Das Problem ist, soviel Zusatznutzen wird nicht gebraucht.
        4: dann führ mal deine Verdeckten Nachteile aus.
        5: die Glückliche Kühe brauchen dann unter anderem auch Soja, der aus Südamerika kommt, mit lokal ist da nicht mehr so viel.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Brontomimo
        Grosse Gebiete der Welt sind für Ackerbau absolut ungeeignet. Rinder & Co gehen da nicht nur, die Viecher gehen, richtig geführt, eine symbiotische Beziehung mit ihrer Umgebung ein.
        Erzähl das den Nitratwerten, die überall durch die Decke gehen, weil es viel zu viele Tiere sind, die gehalten werden.
      • Von Brontomimo Freizeitschrauber(in)
        Ich habe jetzt schon genug Zeit in diesem Thread vertippt, das wird also mein letzter Beitrag.
        Es ist im digitalen Zeitalter eigentlich nicht so schwer die Zahlen und Fakten zu recherchieren, so unbequem die auch scheinen. Aber es gibt keinen Unterschied zwischen dem miserabel informierten Spiegel-Leser von heute und einem Taliban, der gar nix liest. Beide fühlen sich ggü Kritikern religiös vor den Kopf gestossen und glauben verbissen an die unumstössliche Wahrheit ihrer Offenbarung.

        Grosse Gebiete der Welt sind für Ackerbau absolut ungeeignet. Rinder & Co gehen da nicht nur, die Viecher gehen, richtig geführt, eine symbiotische Beziehung mit ihrer Umgebung ein. Je diverser der Tiermix, dessto besser, weil ertragreicher und ökologischer. Das hat die Grünen hierzulande nicht davon abgehalten, Monopolisierung voranzutreiben, Landschaften mit mit Windmühlen und Rapsölfeldern zuzuspammen. Letztere sind gewissermassen der Inbegriff von gewinnbringender Fehlwirtschaft auf Kosten Aller.
        In praktisch allen "Studien" und Berichten, die man in der Lolpresse liest werden wesentliche Punkte ignoriert und neue technische Lösungen daherfabuliert - der Energiewende frappierend ähnlich. Vegane Pseudo-Ernährung oder sogar Käfer taugen nur in der Theorie. Sobald man vernünftig rechnet oder handfeste empirische Vergleiche bemüht wird einem bewusst, dass es sich wiederum nur um eine Masche mit ideologischem Marketing handelt.

        Kurz gesagt sind Tiere besser für die Umwelt weil man a) den Raum sinnvoller nutzt, b)die Kalorienbilanz hervorragend ist, c) die Tiere meist viele Zusatznutzen bieten während die Alternativen d) enorme, verdeckte Nachteile aufweisen. Hinzu kommt, dass wir lokal nun mal keine Avocados anbauen können, aber viele Kühe glücklich machen könnten.
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