Atomic Heart: Singleplayer-Tausendsassa mit Unreal Engine 4 angekündigt
Gefühlt aus dem Nichts hat das russische Indie-Studio Mundfish einen Trailer zu seinem Erstlingswerk Atomic Heart veröffentlicht. Die bislang gezeigten Inhalte wissen zu gefallen - man kann sich gar nicht entscheiden, an welche Vorbilder man sich erinnert fühlen soll. Bioshock, Wolfenstein, Doom, Stalker, Metro 2033, The Vanishing of Ethan Carter lassen sich mindestens stellenweise wiederfinden. Als Grafikunterbau dient Epic Games' Unreal Engine 4.
Bereits im Sommer 2017 hat Mundfish einen Teaser-Trailer zu Atomic Heartveröffentlicht, der damals im Nachgang der E3 aber ziemlich untergegangen ist. Gestern folgte ein weiterer knapp 2-minütiger Trailer, der sich auf dem besten Weg befindet, die virale Runde zu drehen. Die Prämisse ist simpel: In einem alternativen Universum spielt man zum Höhepunkt der Sowjetunion den Spezialagenten P-3, der die Forschungsstation 3826 untersuchen soll, nachdem jegliche Kommunikation abgebrochen ist.
Der Trailer scheint so ziemlich alles richtig zu machen, was man richtig machen kann. Das Spektakel erinnert an einen Mix aus vielen bekannten Einzelspielertiteln: Den Retro-Flair mit Cyberpunk-Elementen hat Bioshock vorgemacht, das grundsätzliche Szenario setzt Wolfenstein bei den Nazis um, dazu gesellen sich die Monster und Finisher-Moves aus Doom und die Fantasy-Elemente aus The Vanishing of Ethan Carter. Ein Crafting-System wird kurz gezeigt. Im alten Teaser-Trailer blendete Mundfish ein Unreal-Engine-Logo ein - Atomic Heart dürfte folglich Epic Games' Unreal Engine 4 einsetzen. Was der Trailer noch nicht zeigt, ist, ob es sich um eine offene Welt oder eher linear gehaltene Level handelt. Ebenso sieht man noch nicht viel vom tatsächlichen Kampfsystem.
Mundfish ist ein russisches Indie-Studio mit Sitz in Moskau, das gefühlt aus dem Nichts kommt. Noch 2018 soll Atomic Heart für den PC über Steam, die Playstation 4 und Xbox One erscheinen. Ob es einen Early-Access geben wird, ist nicht bekannt. Schon im Mai möchte Mundfish den VR-Ableger Soviet Luna Park VR veröffentlichen. Spätestens hier kommen Fragen auf, wie ein unbekanntes Studio ohne bekannten Geldgeber oder Publisher die Entwicklung stemmen kann. Wir sind jedenfalls gespannt.

Die Tötungsszene ~Finish-moves?
Nerven mich; hatten bis jezt immer den Spielfluss massiv geschadet.
Ansonsten sah das Spiel gut aus; hoffe aber auch auf ne GoG Version.
Wenn also ein Spiel russische "Propaganda" enthält, ist das erst einmal auch nicht schlimmer als andere. Man sollte das vermittelte sowieso niemals komplett unhinterfragt verinnerlichen.
Das Spiel hört sich schon interessant an.
Bei den ganzen aufgezählten Titeln trifft man das anscheinende Spielprinzip nicht wirklich. Ich würde das Gezeigte eher mit dem neuen Prey vergleichen als mit Bioshock und Co.
Also das sieht ja sehr interessant aus
Bleibt defintiv auf dem Radar
Den ersten Eindruck find ich schonmal mega... sowohl optisch als auch vom Setting. :o