Assassin's Creed Unity - Ubisoft-Veteran hält das Spiel für unterschätzt
Zwölf Jahre nach dem Release spricht Ubisoft-Veteran Jean Guesdon über Assassin's Creed Unity. Er nennt den problematischen Start, zu viele gleichzeitige Neuerungen und erklärt, warum der Titel für ihn bis heute unterschätzt wird.
Mehr als ein Jahrzehnt nach der Veröffentlichung spricht Jean Guesdon, langjähriger Ubisoft-Entwickler und früherer Creative Director der Reihe, offen über die problematische Entwicklung von Assassin's Creed Unity. Aus seiner Sicht zählt der Titel trotz seines schlechten Rufs zu den am meisten unterschätzten Ablegern der Serie. Gleichzeitig räumt er ein, dass das Projekt zum Start an seinem eigenen Ehrgeiz scheiterte.
Schwieriger Marktstart
Rückblickend beschreibt Guesdon den Marktstart als "große Herausforderung". Als Ursache nennt er vor allem die Vielzahl neuer Technologien und Spielsysteme, die gleichzeitig umgesetzt werden sollten. Dazu gehörten unter anderem eine Spielwelt im Maßstab 1:1, frei betretbare Gebäude, deutlich größere Menschenmengen, ein vollständig überarbeitetes Parkour-System sowie ein integrierter Mehrspieler-Modus. "Inhalte und Technik gleichzeitig voranzutreiben, ist immer sehr anspruchsvoll, und dieses Spiel wollte vielleicht zu viele Dinge auf einmal."
Bugs und Grafikfehler trübten den Spielspaß
Gerade der Koop-Modus gehörte damals zu den wichtigsten Neuerungen. Bis zu vier Spieler sollten gemeinsam Missionen absolvieren und Attentate koordinieren. In der Praxis sorgten jedoch zahlreiche technische Probleme, Grafikfehler und Bugs dafür, dass der Mehrspieler-Modus ebenso wie das restliche Spiel zum Sinnbild des holprigen Starts wurde. Ubisoft entschuldigte sich später öffentlich und stellte als Wiedergutmachung eine kostenlose Erweiterung bereit.
Trotz der Schwierigkeiten verkaufte sich Assassin's Creed Unity letztlich erfolgreich. Für Guesdon bleibt der Titel dennoch deutlich besser, als sein Ruf vermuten lässt: "Unity ist eines der am meisten unterschätzten Spiele der gesamten Reihe." Die Aussagen stammen aus einem aktuellen Interview des ehemaligen Ubisoft-Entwicklers.
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Quelle: via Gamesradar


Unity - in der Tat völlig unterschätzt und u.a. auch deswegen mein liebstes AC.
Ich mag Unity richtig gerne. Liegt natürlich auch an dem Setting. Das Paris der französischen Revolution macht einfach nur Spaß und die Blackbox Missionen sind eine willkommene Abwechslung, die man aktuell versucht wieder in die Spielreihe zu integrieren, wie man an Shadows sehen kann.
Leider hat das Spiel trotz Patches seine Probleme. Das freigeschaltete Luftattentat in Unity z.B. funktioniert gar nicht gut.