Assassin's Creed Revelations auf der E3: James Bond und Jason Bourne wirken wie alte Opas - Update: Multiplayer
Mit dem vierten Teil des Action-Adventures soll die Geschichte um Ezio Auditore da Firenze ihren Höhepunkt und Abschluss finden. Der Italiener wandelt dabei unter anderem in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, auf den Spuren der Templer - und eines gewissen Altair ...
Update: Unser Kollege Jürgen Krauß konnte unter anderem den Multiplayer-Modus von Assassin's Creed Revelations auf der E3 2011 ausprobieren. Der präsentierte Mehrspielermodus war ein Teammodus, bei dem ein Vier-Spieler-Team von einem anderen Vier-Spieler-Team gejagt wird. Nach Ablauf der Zeit wurde getauscht. Alle Spieler in einem Team haben dabei den gleichen Skin. Gejagte können nur betäuben und nicht töten. Spezialfähigkeiten im Multiplayer umfassen unter anderem Fallen, die Gegner kurzzeitig betäuben, oder das Verkleiden von Zivilisten mit dem Skin der Gejagten, um den Jägern das Ausmachen der Ziele zu erschweren.
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Ubisoft kann man eigentlich nur gratulieren. Die Franzosen verlassen sich nicht nur auf etablierte Spielereihen, sondern produzieren am laufenden Band neue Titel, die sich wie im Fall des 2007 erschienenen Assassin's Creed zu extrem erfolgreichen Serien mausern. Schon den vierten Teil der mittelalterlichen Action-Schleicherei bekamen wir mit Assassin's Creed: Revelations auf der diesjährigen E3 zu sehen - und das mit viel Action und wenig Schleichen.
Auf der Suche nach einem führenden Templer finden wir uns mit Ezio in Istanbul, pardon, Konstantinopel wieder. Die Stadt ist in Aufruhr, denn sie steht nach dem Willen ihrer Herrscher so lange unter einer Blockade, bis die Stadtwachen Ezio aufgespürt und festgenommen haben. Leichter gesagt als getan, versteht sich - schließlich entkommt Ezio schon seit den letzten zwei Serienteilen mit schöner Regelmäßigkeit seinen Häschern.
Doch auch Ezio hat die Faxen dicke und will die Stadt verlassen - am Besten auf dem Seeweg, denn ein Flughafen war im Mittelalter nun mal noch nicht gebaut. Vorbei an Straßenmusikanten und -künstlern steuert Ezio auf zwei Wachen zu, die er zuerst mit dem Vorläufer einer Blendgranate überrumpelt und kurz danach ausschaltet. Die nächste Gegnergruppe ist doppelt so stark. Kein Problem: Ezio wirft eine Rauchbombe und kämpft das feindliche Quartett in einer Art Wärmebildkamera mit weiß markierten Umrissen nieder. Doch das war erst der Anfang - jetzt drehen die Designer von Ubisoft Montreal erst richtig auf.
Da eine große Metallkette quer über die Hafenzufahrt von Konstantinopel gespannt ist, demoliert Ezio kurzerhand eine der beiden Halterungen und schafft sich so schon einmal freie Bahn. Doch noch liegen zahlreiche Schiffe vor Anker und teilweise auch im Weg - damit beginnt eine rasante Action-Sequenz, die James Bond und Jason Bourne wie alte Opas aussehen lässt. Ezio klemmt sich zuerst hinter einen Flammenwerfer (fragen Sie nicht, scheinbar gab es die schon im Mittelalter), mit dem er die meisten Boote in der Nachbarschaft des Kahns bestreicht, auf den er inzwischen mit seiner mittelalterlichen Zip-Line gesprungen ist.
Dann geht es rund: Durch eine Mischung aus Flammenmeer, zerberstenden Schiffen und explodierende Munitionslager führt die wilde Flucht, die auf einem Handelsschiff endet, dass friedlich den Stadthafen verlässt. Mit einem "Entschuldigt für die Verspätung" begrüßt Ezio dessen Kapitän, der schon auf den Italiener gewartet hat. Hinter sich zurück lässt der Held des Spiels einen komplett demolierten Hafen, von dem aus ihn so schnell niemand verfolgen wird.
Worum es storytechnisch gehen soll, darüber halten sich die Entwickler aus Montreal noch bedeckt. Allerdings hellt sich die Leinwand nach der erfolgreichen Flucht noch einmal kurz auf, um ein Tor zu zeigen, dass sich auf einer kleinen Insel befindet und aus dessen Innneren es geheimnisvoll-weiß leuchtet. Weiß wie die Kutte von Ur-Assassine Altair, nach dessen Geheimnissen Ezio in Assassin's Creed: Revelations sucht - und den er auch mehrfach in einem schnell geschnittenen Trailer sieht, in dem Ezio sich zum Schluss schon mit einer Schlinge um den Hals gegen seine Häscher richtet.
Assassin's Creed Revelations: E3-Fazit
Mit Assassin's Creed hat Ubisoft quasi aus dem Nichts einen Hit erschaffen - hoffentlich verschwindet die Serie nach dem vierten Teil, der den Abschluss einer Ezio-Trilogie markieren soll, nicht wieder dorthin. Gerne darf Ubisoft dabei auch die Schlagzahl verringern - ein neues Action-Adventure dieser Serie alle zwei Jahre ist doch auch prima zu verkraften, wenn so die Entwickler etwas mehr Zeit bekommen, um über die Zukunft der Reihe nachzudenken.
Alle Infos zu Assassin's Creed Revelations bekommen Sie immer auf der PCGH-Themenseite.
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Allein schon die Überschriften!!! Nahezu JEDE Überschrift eurer Hompage zu euren Artikeln ist reißerisch bis zum geht nicht mehr und maßlos überspitzt.
Könntet ihr nicht vllt. die Qualität und Seriösität eures Magazines auch im Internet beibehalten, sodass ich mir nicht immer vorkommen muss als ob ich grade die neue Bildzeitung im Netz abrufe?
Ich meine es geht hier um eigentlich ziemlich interessante und ernst zu nehmende Themen im Bereich Hard- und Software, welche auch immernoch sehr interessant, wenn nicht sogar noch interessanter, sind wenn sie sachlich präsentiert werden.
Ihr sollt natürlich nicht eure eigene Meinung oder ähnliches rauslassen, aber ein kurzer Einfluß ihrer im Fazit würde schon ausreichen um uns Leser wissen zu lassen das ihr AC 3 für einen besseres Actionspiel haltet als Jame Bond und Jason Bourne.
Zum Schluß entschuldige ich mich schoneinmal für diese etwas zornige Kritik an euren Artikeln
Mit freundlichen Grüßen,
Euer Print- und Onlineleser Dennis
Hab nämlich keine xbox mehr