Performance-Boost: Intel verspricht Update für Arrow Lake - vor allem für Spiele
Der Launch von Arrow Lake / Core Ultra 200 hat Intels Erwartungen offenbar nicht erfüllt - mehrere Probleme haben angeblich die Performance geschmälert. Bald sollen Updates erscheinen, um die Situation zu verbessern.
Der Launch von Intels Arrow-Lake-Prozessoren war für Spieler enttäuschend. Während sich die Prozessoren in Anwendungen recht gut schlagen und die Effizienz deutlich verbessert wurde, lässt die Gaming-Performance stark zu wünschen übrig. Laut Robert Hallock, der bei Intel das technische Marketing leitet, lagen die Ergebnisse der Reviewer dabei unter den internen Erwartungen und Tests.
Intel will nachbessern
Die Schuld für diese Diskrepanz sieht Hallock dabei explizit nicht bei den Reviewern, sondern bei Intel selbst. Demnach hat das Unternehmen bereits mehrere Fehler auf Betriebssystem- und BIOS-Ebene entdeckt, die die schwache Performance erklären könnten, und die Intel beheben will. Eine Baustelle gibt es beispielsweise bei der Speicherlatenz: Laut Hallock wurde in einem Szenario von 180 ns berichtet, während die Core-Ultra-200-CPUs eigentlich im Bereich zwischen 70 und 85 ns arbeiten sollten. Durch solche Unterschied wird die Rechenleistung geschmälert, was das schwache Abschneiden in Spielen zumindest teilweise erklären könnte.
"Our wounds with Arrow Lake not hitting the performance we projected were self-inflicted."
"Unsere Blessuren, dass Arrow Lake nicht die von uns erwartete Leistung gebracht hat, haben wir uns selbst zugefügt."
Genaue Details zu den kommenden Fixes für Arrow Lake hat Hallock leider nicht verraten. Dafür hat er aber eine exakte Auflistung versprochen: Demnach will Intel die einzelnen Probleme identifizieren, beheben, bekanntgeben und auch den dadurch erzeugten Leistungsverlust einordnen. Wann es damit losgeht, ist dabei noch nicht genau bekannt - es soll aber in den kommenden Wochen so weit sein. Der Fokus liegt dabei auf der Gaming-Performance, gleichzeitig könnte aber auch die Anwendungsleistung etwas zulegen.
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Wie groß der Leistungssprung durch die einzelnen Updates sein wird, und ob am Ende überhaupt ein nennenswerter Unterschied zusammenkommt, ist dabei noch vollkommen unklar. Hier bleibt schlicht abzuwarten, was Intel in den kommenden Monaten an Verbesserungen nachliefern kann - und inwiefern die Tester dann einen Performance-Zuwachs attestieren können.
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Quelle: Hot Hardware via 3D Center

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ASUS AI OC Features aktiviert und für den RAM die Frequenz und geschätzten Primärtimings selbst gesetzt und dann mit DIMM Fit drüber laufen lassen.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen...
Wenn AMD so viel besser sein soll, gerne mal her mit den Screenshots und einer besseren Zugriffszeit.
Zumal die Intel Plattform mit CUDIMMS ja noch mehr kann, das ist ja erst der Anfang.
Ich hab zwar selbst wegen Verfügbarkeit nur einen normalen UDIMM verbaut, aber irgendwann kann es schon sein, dass ich da nochmal nachlege.
Und jetzt darf Intel noch Updates liefern, um noch mehr raus zu holen....
Bei MTL oder ARL war davon nichts mehr zu hören und da zumindest dem Namen nach, aber zumindest im Falle von MTL auch dem Power Management zu Folge, auf dem SoC-Tile ein anderes Verbindungssystem als auf dem Compute-Tile genutzt wird, kann das T2T-Interface nicht mehr eine einfache Befehlsdurchleitung sein, sondern muss Abstrahierungsschichten dazwischen haben. Trotz allem war aufgrund der physisch viel besseren Verbindungseigenschaften eines Si-Interposers eigentlich ein weitaus besserer Wert zu erwarten als bei Chiplet-CPUs. Was stattdessen real geboten wird...
Was mich halt komplett verwundert, dass Ryzens mit IF über Interposer bei 2100MHz deutlich bessere Latenzen aufweisen als der 285K mit NGU und D2D bei 3400MHz?! Da ist mein aktuelles OC.