Ende nach 20 Jahren: Apple stellt Mac Pro offiziell ein
Apple bestätigt das Ende des Mac Pro. Nach Jahren ohne Updates wird die Workstation möglicherweise eingestellt. Neue Modelle sollen nicht mehr geplant sein.
Apple stellt den Mac Pro ein. Zumindest soll das Unternehmen gegenüber 9to5Mac bestätigt haben, dass keine weiteren Modelle der Workstation geplant seien. Damit könnte eine Produktlinie enden, die über zwei Jahrzehnte fester Bestandteil des Desktop-Portfolios war.
Dabei kommt die Entwicklung nicht einmal besonders überraschend. Immerhin blieb der Mac Pro seit der Umstellung auf Apple Silicon im Jahr 2023 ohne nennenswerte Aktualisierung. Die letzte Version mit M2 Ultra wurde seitdem unverändert angeboten, während Apple parallel neue Chipgenerationen in anderen Systemen eingeführt hat.
Auffällig ist zudem der aktuelle Schritt im Produktportfolio. Der Mac Pro wurde von der Webseite entfernt, die Produktseite leitet inzwischen auf die allgemeine Mac-Übersicht weiter. Hinweise auf das System sind nur noch über Umwege und den Vergleich auf der Apple-Webseite zu finden.
Damit endet eine Entwicklung, die sich bereits länger abgezeichnet hatte. Der Mac Studio wurde in den vergangenen Generationen kontinuierlich ausgebaut und übernimmt zunehmend die Rolle des leistungsstärksten Desktop-Systems. Mit Konfigurationen bis hin zu M3 Ultra deckt er viele Anwendungsbereiche ab, die zuvor dem Mac Pro vorbehalten waren.
Der Unterschied liegt vor allem in der Architektur. Während der Mac Pro lange Zeit auf interne Erweiterbarkeit setzte, verschiebt sich der Ansatz bei Apple hin zu stärker integrierten Systemen. Erweiterungen erfolgen zunehmend über externe Schnittstellen wie Thunderbolt. Parallel dazu ermöglicht die Kopplung mehrerer Systeme neue Wege zur Skalierung von Rechenleistung.
Auch wirtschaftlich dürfte die Entscheidung nachvollziehbar sein. Der Mac Pro blieb ein Nischenprodukt mit vergleichsweise geringer Verbreitung. Gleichzeitig lag der Einstiegspreis von 8.300 Euro für das Basis-Modell auf einem hohen Niveau, wodurch alternative Systeme attraktiver waren.
Zurück blieben bei Apple damit nur noch drei Desktop-Reihen: Dazu zählen iMac, Mac Mini und Mac Studio. Bislang hat das Unternehmen die Abkehr vom Mac Pro noch nicht offiziell bekannt gegeben, allerdings erscheint die Einstellung der Reihe vor dem Hintergrund der Entwicklung innerhalb der vergangenen drei Jahre durchaus realistisch.
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Quelle: 9to5Mac

Klar, vieles ist optisch schön gelöst, und die Materialien sind hochwertig. Aber im Desktop-Bereich würde ich persönlich keinen Mac als Hauptsystem nutzen, weil es immer noch spezialisierte Programme gibt, die unter macOS nicht oder nur eingeschränkt laufen.
Wie gesagt: Ich besitze selbst ein MacBook Pro. Zum normalen Arbeiten und zum entspannten Gebrauch ist es definitiv ein gutes Gerät. Aber nach all den Jahren muss ich sagen, dass es für mich zu einem großen Teil auch ein Designprodukt ist.
Der große Vorteil von Macs noch heute besteht zum einen darin, dass die Core-Audio-Treiber vereinheitlicht und im Betriebssystem integriert sind – du stöpselst dein Audio-Interface ein und es funktioniert, wohingegen du bei Windows erst einmal ASIO-Treiber runterladen, installieren und konfigurieren musst. Zum anderen ist da das Betriebssystem selber, denn macOS ist erheblich schlanker und beansprucht weniger Ressourcen, während Windows dafür bekannt ist, mit jeder Version aufgeblähter zu werden. Viele Audio-Leute sind auch nicht die großen Computer-Nerds, die Bock darauf haben, an ihrem Rechner rumzudoktern – das Ding muss funktionieren, ohne sie bei ihrer eigentlichen Arbeit zu behindern, und da sieht ein Windows-PC gegen einen Mac kein Land. Heißt aber auch: Wenn die großen Hersteller von Audio-Hardware und -Software mal nur halb so viele Ressourcen in die Entwicklung für Linux steckten, wie sie für Windows verheizen, bekäme Apple mächtig Probleme ob seiner Preispolitik.
Was ich bei den obigen Punkten vergessen habe: Auch Audio over IP (Dante, Ravenna, AES67) ist natürlich eine Anwendung, die dedizierte Netzwerkhardware in Form von Steckkarten braucht.
Aber es braucht Optimierung für beste Latenz: kleine Puffergrößen, deaktivierte Hintergrunddienste, direkte Verbindung des AUdio-Interfaces und keine Cloud- und Backup-Tools während Audio-Sessions.
Der große Vorteil von Macs noch heute besteht zum einen darin, dass die Core-Audio-Treiber vereinheitlicht und im Betriebssystem integriert sind – du stöpselst dein Audio-Interface ein und es funktioniert, wohingegen du bei Windows erst einmal ASIO-Treiber runterladen, installieren und konfigurieren musst. Zum anderen ist da das Betriebssystem selber, denn macOS ist erheblich schlanker und beansprucht weniger Ressourcen, während Windows dafür bekannt ist, mit jeder Version aufgeblähter zu werden. Viele Audio-Leute sind auch nicht die großen Computer-Nerds, die Bock darauf haben, an ihrem Rechner rumzudoktern – das Ding muss funktionieren, ohne sie bei ihrer eigentlichen Arbeit zu behindern, und da sieht ein Windows-PC gegen einen Mac kein Land. Heißt aber auch: Wenn die großen Hersteller von Audio-Hardware und -Software mal nur halb so viele Ressourcen in die Entwicklung für Linux steckten, wie sie für Windows verheizen, bekäme Apple mächtig Probleme ob seiner Preispolitik.
Was ich bei den obigen Punkten vergessen habe: Auch Audio over IP (Dante, Ravenna, AES67) ist natürlich eine Anwendung, die dedizierte Netzwerkhardware in Form von Steckkarten braucht.
Ich sage das nicht einfach so. Ich besitze selbst ein MacBook Pro und kann sagen, dass Apple in Sachen Produktivität und Kompatibilität ganz unten liegt. Es wird immer Hürden geben, bei denen man auf andere Programme ausweichen muss.
Aber wir wissen es alle: Apple ist letztlich nur ein Marketing-System mit einem stark begrenzten Betriebssystem.
Das Mac Systeme haben niedrige Latenz ist ein Mythos. Mag sein, dass es früher so war. Heute lassen sich Windows Systeme ebenfalls gut für Musikproduktion einsetzen. Das wichtige sind die Treiber. Apple hat schon die Treiber Codec fest ins Mac OS integriert, deshalb hatten Mac OS den Ruf Studiosysteme zu sein. Wie gesagt das ist alles Marketing.
Ich habe selber ein Mac OS und ich kann sagen, dass ich viel lieber mit meinem Heimrechner arbeite, weil alles produktiver ist und für mich die Programme laufen.
Auf dem Mac kann ich keine FEM Berechnungen durchführen.
Alleine von OS-Stabilität, Arbeitsgeschwindigkeit und Multitasking her unschlagbar, auch wegen dem direkten Hardwarezugriff. Dies betraf natürlich auch die Audiohardware.
Da war gar nichts ein "Mythos".
Wie gesagt: mittlerweile mag sich das geändert haben. Aber Fakt ist nach wie vor: bei Macs kommuniziert die DAW nach wie vor direkt mit dem System via CoreAudio und die Treiber sind standardisiert. Es existieren nach wie vor weniger Treiber-Zwischenlayer als unter Windows.
Aber es braucht Optimierung für beste Latenz: kleine Puffergrößen, deaktivierte Hintergrunddienste, direkte Verbindung des AUdio-Interfaces und keine Cloud- und Backup-Tools während Audio-Sessions.
Dann stimmt das auch nach wie vor mit der guten Latenz. Ein Mythos oder nur Marketing ist da gar nichts. Ich mag Äpfl nicht, aber man muss schon bei den Fakten bleiben.
Den Rest hatte ich dir ja bereits weiter oben erklärt.