iOS 4.3.3: Apple ermöglicht Deaktivierung der Ortsdaten-Sammlung - Update
Apple hat jetzt die iOS-Version 4.3.3 für iPhone und iPad veröffentlicht. Mit der neuen Software lässt sich die Ortsdatensammlung deaktivieren, darüber hinaus wurde der Umfang der erhobenen Daten reduziert. Zukünftige iOS-Updates sollen mit iOS 5 darüber hinaus auch OTA verfügbar gemacht werden.
Update vom 5. Mai 2011: Zukünftige iOS-Updates via OTA?
Im Zusammenhang mit dem aktuellen 4.3.3-Update sind neue Informationen zum Update-Mechanismus bei Apple aufgetaucht. Verschiedene Quellen berichten, dass Verizon und Apple seit Anfang des Jahres eine OTA-Option für iPhones und iPads erörtern. Der Mechanismus, der bei den meisten Android-Smartphones und auch bei Windows Phone 7 Standard ist, soll angeblich mit der Veröffentlichung von iOS 5 vorgestellt werden - zukünftige Updates wären dann auch ohne iTunes OTA verfügbar.
Damit die Datenkanäle der Mobilfunkanbieter nicht über Gebühr belastet werden, sollen zukünftige Updates wesentlich kleiner als bisher sein - Insider vermuten eine Umstellung auf inkrementelle Updates. In diesem Zusammenhang muss Apple sich aber auch eine Lösung für Fehlgeschlagene Updates ausdenken. Vermutlich sind Rettungs-Backups über iTunes möglich, aber auch ein Cloud-Backup wird für die nächsten Monate erwartet.
Quelle: 9to5mac
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Die neue iOS-Version 4.3.3 ist Apples Antwort auf die Kritik an der umfangreichen Standorterhebung von iPhone und iPad mit UMTS-Modul. Die Geräte hatten trotz deaktivierter Ortungsfunktion die Position der umliegenden WLAN-Netze und Funkmasten gespeichert. Beim Anschluss an einen iTunes-PC wurden die Daten in einer unverschlüsselten Datei auf dem Rechner abgelegt - mit einem kleinen Tool konnte man so auf Basis der Daten ein relativ ungenaues Bewegungsmuster erstellen. Geräte mit GPS-Funktionen können auf Basis dieser Daten relativ zügig eine Ortsbestimmung durchführen.
Die meisten Kritiker beschwerten sich über den Umfang der Datensammlung, die unverschlüsselte Ablage auf einem PC und die fehlende Möglichkeit, die Datenerfassung zu deaktivieren. Mit dem neuen Update hat Apple sich dieser Kritikpunkte angenommen. So bleiben die Ortsdaten laut Apple zukünftig nur auf den Geräten gespeichert und auch der Umfang der Erhebung wurde auf wenige Tage reduziert. Auf Wunsch können Sie die Ortungsfunktion auch deaktivieren, dann wird der Datensatz gelöscht. Bei einer erneuten Aktivierung wird allerdings die Speicherung der WLAN- und Mobilfunkantennen-Standorte wieder aufgenommen.
Quelle: iOS (Wiki)
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Ein kurzes Durchlesen der Links wäre hilfreich gewesen...
Der erste Link führt nach Südkorea wo es um AdMob, eine Tochter von Google geht, also nichts mit Android und Ortsdaten
Der zweite Link sagt nur aus, dass Ortsdaten gespeichert wurden, was ja auch Tatsache ist, wenn man die Option aktiviert.
Beim dritten das gleiche. Hier wird nur gesagt das Klage eingereicht wurde, nichts weiter.
Nirgendwo heißt es, dass bei Android Ortsdaten gespeichert werden, wenn man die Option, bzw den Haken dazu, nicht setzt. Das war bei Apple aber der Fall und darum gibt es auch das Update dazu (um wieder zum Topic zurückzukehren...)
Netzwelt-Ticker: Google soll in Südkorea illegal Ortsdaten gesammelt haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
Neben Apple speichert auch Google Ortsdaten am Handy
Auch Google wegen Speicherung von Ortsdaten verklagt - News - Alle aktuellen News - dpa-AFX - Computer-Hardware - USA - APPLE INC. - OnVista
Nur mal schnell gegoogelt.
OT: Such mal lieber. Bei Google kann man es deaktivieren, vollständig.
Schön, das Apple da jetzt einlenkt. Allerdings würde es mich interessieren ob das dann wirklich 100% ausgeschaltet ist. Nachprüfen am Quellcode kann man es ja nicht.
Ich such mir jetzt sicher nicht mehr die News raus, aber auch bei Google passiert(e) das ungefragt.
Bei Android wird man direkt bei einrichtung des Handys gefragt ob Ortsdaten gespeichert werden dürfen