PCGH testet Anno 117: Demo liefert Technik- und Grafik-Eindruck - Ryzen 1600X und GTX 1050
Anno 117: Pax Romana zeigt sich in der Demo technisch eindrucksvoll, doch die Performance sorgt je nach Hardware für deutliche Unterschiede. Wir haben die Grafikoptionen ausprobiert und mit zwei Systemen von Mittelklasse bis Einsteiger getestet.
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Anno 117: Pax Romana hinterließ auf der Gamescom nicht nur spielerisch Eindruck. Vor allem die Technik zog in der Demo die Aufmerksamkeit auf sich. Wir haben im Rahmen der öffentlichen Demo noch einmal die Chance, Anno 117 genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie schon bei der Demo in Köln fällt auch heute wieder beim ersten Kameraschwenk die optische Weiterentwicklung im Vergleich zu Anno 1800 auf. Die Siedlungen wirken detailreicher und in den Sümpfen von Albion liegt dichter Bodennebel, der sich atmosphärisch zwischen den Bäumen sammelt. Auch dynamische Tageszeiten und Wettersysteme sind zu erkennen: Regenschauer gehen nahtlos in Sonnenschein über.
CPU-Performance mit Intel Core i9-13900KS
Zudem fällt eine deutlich erweiterte Beleuchtung auf. Neben klassischen Lichtquellen deutet vieles darauf hin, dass Anno 117 offenbar mit einer globalen Beleuchtung samt Raytracing-Effekten arbeitet. Gebäude und Vegetation wirken je nach Tageszeit unterschiedlich, Schatten verändern ihre Länge dynamisch, und nachts erzeugen Fackeln oder Feuerstellen ein glaubwürdiges Schattenspiel. Auch Reflexionen sind stark ausgebaut: Wasserflächen und Pfützen zeigen nicht nur Gebäude, sondern auch bewegte Objekte wie Bewohner.
| Anno 117 | Minimale Hardware | Empfohlene Hardware |
|---|---|---|
| Windows | Windows 10 (64 Bit) | Windows 11 (64 Bit) |
| CPU | Core i7-7700 oder Ryzen 5 1600 | Core i5-11600K oder Ryzen 5 5600X |
| RAM | 16 GiB RAM | 32 GiB RAM |
| Grafikkarte | Geforce GTX 1660 (6GB) oder Radeon RX 5600 XT (6GB) | Geforce RTX 4070 Ti Super (16GB) oder Radeon RX 7900 XT (20GB) |
| Festplatte | 50 GByte (Demo) | 50 GByte (Demo) |
| Anforderungen | SSD, AVX2 | SSD, AVX2 |
Doch die Frage bleibt: Wie viel dieser Technik lässt sich in der aktuellen Demo tatsächlich genießen, ohne dass die Bildrate spürbar leidet? Ubisoft hat mittlerweile auch die offiziellen Systemanforderungen für die Demo veröffentlicht. Demnach wird mindestens ein Intel Core i7-7700 oder AMD Ryzen 5 1600 in Kombination mit 16 GiB RAM und einer Geforce GTX 1660 oder Radeon RX 5600 XT (jeweils 6 GiB VRAM) vorausgesetzt. Als Empfehlung nennt Ubisoft einen Intel Core i5-11600K oder Ryzen 5 5600X, dazu 32 GiB RAM sowie eine GeForce RTX 4070 Ti Super (16 GiB) oder Radeon RX 7900 XT (20 GiB). In beiden Fällen ist eine SSD zwingend erforderlich, und die CPU muss AVX2 unterstützen.
Inhaltlich gewährt die Demo Zugriff auf einen frühen Abschnitt mit den ersten beiden Bevölkerungsstufen in Latium und Albion. Technologien lassen sich erforschen, Produktionsketten anlegen und alle Gebäude dieser frühen Stufen errichten. Kämpfe, Kriegserklärungen und der Mehrspielermodus sind hingegen deaktiviert, und auch bei den Items gibt es nur eine eingeschränkte Auswahl. Immerhin können Grafik- und Soundoptionen angepasst werden, sodass sich zumindest erste Beobachtungen zur Performance machen lassen.
Einschränkungen gibt es auch auf spielerischer Ebene: Die Demo ist pro Spielstand auf eine Stunde limitiert. Zwar lassen sich beliebig viele Durchgänge starten, doch selbst bei einem Speedrun reicht die Zeit nicht, um eine Stadt aufzubauen, die groß und komplex genug wäre, um als Benchmark-Szenario zu dienen. Auch speichern lässt sich nicht, der Spielfortschritt kann folglich nicht ins finale Spiel übernommen werden.
Damit rückt die Wahl der Grafikeinstellungen in den Fokus. Texturen, Terrain und Effekte sorgen zwar sichtbar für mehr Atmosphäre, können aber die Performance unterschiedlich stark beeinflussen. Gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen, welche Optionen das Verhältnis aus Bildqualität und stabilen Fps bestimmen.
Das verraten die Einstellungen
Ein Blick ins Optionsmenü gibt Aufschluss darüber, wie flexibel Anno 117 in technischer Hinsicht aufgestellt ist. Die Demo zeigt bereits eine beachtliche Bandbreite an Schaltern und Reglern. Neben klassischen Parametern wie Auflösung, V-Sync und HDR lassen sich nahezu alle wichtigen Grafikkomponenten separat anpassen: Texturen, Beleuchtung, Schatten, Wasserqualität, Objektqualität, Sichtweite, Terrain und sogar die Darstellung von Menschenmengen ("Crowds") können individuell skaliert werden.
Menü im Überblick
Besonders spannend ist der Bereich Raytracing. Hier zeigt sich, dass die Engine nicht nur ein einfaches "An" oder "Aus" kennt, sondern gleich mehrere Qualitätsstufen anbietet: "Low (Global Illumination)", "Medium (Global Illumination)" und "High (GI + Reflections)". Damit wird deutlich, dass Ubisoft die Technik breit integriert hat - von dezenter globaler Beleuchtung bis hin zu einer aufwendigen Variante mit zusätzlichen Reflexionen. Schon die niedrigste Stufe sorgt sichtbar für mehr Stimmung, während die höchste Einstellung klar für High-End-Grafikkarten gedacht ist.
Hinzu kommt die Unterstützung sämtlicher aktueller Upscaling-Technologien. Neben Nvidia DLSS (inklusive DLAA und Transformer-Option) finden sich auch AMDs FSR und Intels XeSS im Menü, jeweils mit mehreren Qualitätsstufen. Das unterstreicht, dass die Entwickler gezielt auf Performance-Hilfen setzen, um auch auf Mittelklasse-Systemen stabile Fps zu ermöglichen.
**Neu: CPU-Mindestanforderung mit Ryzen 5 1600X geprüft
Auffällig gering schienen bisher die CPU-Anforderungen auszufallen. Wir haben deshalb ein Setup mit der Minimal-Empfehlung seitens der Entwickler aufgebaut: Die RTX 5090 bleibt, doch angetrieben wird diese im Benchmark nur mit einem AMD Ryzen 5 1600X. Die Zen-CPU ist aus Performance-Sicht steinalt - auch wenn sie sechs Kerne bietet, ist die Leistung im Jahr 2025 nichts Besonderes mehr. Umso erstaunlicher ist, dass wir trotz maximaler Details inklusive Raytracing auf spielbare Bildraten treffen. Natürlich können wir aufgrund der Zeitbegrenzung der Demo keine große Stadt aufbauen, können nach rund 45 Minuten aber immerhin ca. 400 Einwohner vorweisen. AMDs ehemaliger Preistipp Ryzen 5 1600X schultert hier tatsächlich noch über 50 Fps, während die Frametimes stabil bleiben. Bisher sieht es so aus, als hätte Ubisoft wirklich an einer besseren CPU-Performance gearbeitet.
Was kommt auf Seite 2? Nachdem wir die Auswirkungen der verschiedenen Raytracing-Stufen im Detail betrachtet haben, geht es im nächsten Schritt um die allgemeine Spielbarkeit von Anno 117 auf unterschiedlicher Hardware. Wie läuft das Aufbau-Spiel auf Einsteigerkarten wie der GTX 1050, der GTX 1660 oder der GTX 980 Ti? Wie läuft die Demo von Anno 117 auf dem Ryzen 5 7500F und der Radeon RX 9060 XT?


Im Schnellcheck während der Mittagspause hat es geruckelt ohne Ende, auch mit DLSS keine Besserung. Später habe ich dann doch mal noch meine Treiber geupdated
Generell wollte ich an der Stelle aber mal loswerden, dass mir der Style von Anno seit Anno 1404 nicht mehr richtig gefällt. Auch 117 finde ich grafisch irgendwie unschön
Einfach die Exe manuell in der Nvidia App einfügen und das Feature aktivieren. Probiere ich zum Feierabend direkt mal aus und schau wie sehr sich die Leistung verbessert oder auch nicht.
Ist halt eine tolle Sache, wenn ein Spiel nativ kein FG unterstützt.
Was mir auch noch aufgefallen ist:
Wenn Anno auf "Rahmenloses Fenster" läuft und man mit der Maus den rechten Bildschirmrand berührt, verschwindet diese einfach anstatt nach rechts zu scrollen..
Die übrig gebliebenen 2 werden dann erst mit der Zeit belegt.. kannst es daher noch nicht ausschließen.
Am besten mal mit Afterburner prüfen wie stark die Auslagerungsdatei sich füllt.