Anno 117: Entwickler korrigieren falsche Aussagen zum DLC "Verheißung des Vulkans"

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Anno 117: Entwickler korrigieren falsche Aussagen zum DLC "Verheißung des Vulkans"
Quelle: Ubisoft

Anno 117 kämpft nach Update 1.5 mit technischen Problemen und einer falschen DLC-Aussage. Die Entwickler reagieren mit Entschuldigung, Hotfix und neuer Patch-Roadmap.

Nach anhaltender Kritik am Zustand von Anno 117: Pax Romana melden sich die Entwickler mit einer ungewöhnlich offenen Stellungnahme zurück. Thematisiert werden dabei sowohl technische Probleme nach Update 1.5 als auch eine fehlerhafte Kommunikation rund um den ersten DLC "Verheißung des Vulkans".

Den eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden

Laut Studio entsprach die jüngste Aktualisierung nicht den eigenen Qualitätsansprüchen. Spieler berichteten über Abstürze und Einschränkungen im Spielfluss, was den Gesamteindruck spürbar belastete. Besonders kritisch wird bewertet, dass zentrale Funktionen zeitweise nicht zuverlässig nutzbar waren.

Zusätzlich räumen die Entwickler einen konkreten Fehler in der Außendarstellung ein. Im Vorfeld wurde behauptet, die neue Insel des DLCs sei die größte in der Geschichte der Reihe. Diese Aussage stellte sich als unzutreffend heraus. Ursache war ein fehlerhafter Vergleich der bebaubaren Flächen zwischen verschiedenen Spielen der Serie. Während bei Anno 1800 nur die nutzbaren Bauflächen berücksichtigt wurden, flossen beim neuen Titel sämtliche Felder in die Berechnung ein. Korrekt betrachtet liegt die ältere Referenz weiterhin vorn.

Passend zum Thema: Anno 117: Fehlstart von "Prophecies of Ash" sorgt für negative Kritik auf Steam [Update]

Hotfixes und strukturelle Anpassungen

Parallel dazu arbeitet das Team an technischen Verbesserungen. Ein erster Hotfix adressierte bereits schwerwiegende Abstürze auf PC und Konsolen. Ein weiterer Patch soll sich in der Testphase befinden und kurzfristig folgen. Geplant sind unter anderem Fehlerbehebungen bei Spielmechaniken wie nicht startenden Amphitheater-Aktivitäten, Problemen im Handelsmenü oder unerwarteten Änderungen bei Schiffsdaten. Auch Störungen bei Handelsrouten im Zusammenhang mit der "Verheißung des Vulkans" sollen auf der Agenda stehen.

Darüber hinaus kündigen die Entwickler strukturelle Anpassungen an. Interne Abläufe sollen überprüft und optimiert werden, insbesondere bei Planung, Qualitätssicherung und Veröffentlichung. Das Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, zukünftige Updates stabiler auszuliefern und das teilweise verloren gegangene Vertrauen seitens der Spielerschaft zurückzugewinnen.

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Quelle: Ubisoft Mainz via Anno Union

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von pdk PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von DaR3aP3r
        Mit Sicherheit, aber nicht Morgens hin und Mittags wieder zurück wie es bei einem Pendlerkai der Fall wäre.
        Die sind längere Zeit dort geblieben und haben in den einfachsten Unterkünften gehaust.

        Ja, vom Spielerischen Aspekt wäre ein Pendlerkai nett, aber es würde überhaupt nicht ins Setting passen, daher finde ich es gut dass es keines gibt, auch wenn ich es manchmal vermisse.
        Anno hat es mit der geschichtlichen Korrektheit ja eh nicht so ernst genommen. Noch nie. Ein Beispiel wären die Luftschiffe aus 1800. Die sind auch falsch in der Zeit wie sie Ingame eingesetzt werden.
        Also bin ich der Meinung, dass es als Feature drin wäre. Auch wenn es nicht zu 100% passt.
        Die Entwickler haben ja auch mal in einem Interview gesagt, dass man sich an der Römischen Zeit orientieren möchte. Aber es nicht alles 100% realistisch sein wird. Es ist immernoch nur ein Spiel.
      • Von pdk PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von DaR3aP3r
        Mit Sicherheit, aber nicht Morgens hin und Mittags wieder zurück wie es bei einem Pendlerkai der Fall wäre.
        Die sind längere Zeit dort geblieben und haben in den einfachsten Unterkünften gehaust.

        Ja, vom Spielerischen Aspekt wäre ein Pendlerkai nett, aber es würde überhaupt nicht ins Setting passen, daher finde ich es gut dass es keines gibt, auch wenn ich es manchmal vermisse.
        Anno hat es mit der geschichtlichen Korrektheit ja eh nicht so ernst genommen. Noch nie. Ein Beispiel wären die Luftschiffe aus 1800. Die sind auch falsch in der Zeit wie sie Ingame eingesetzt werden.
        Also bin ich der Meinung, dass es als Feature drin wäre. Auch wenn es nicht zu 100% passt.
        Die Entwickler haben ja auch mal in einem Interview gesagt, dass man sich an der Römischen Zeit orientieren möchte. Aber es nicht alles 100% realistisch sein wird. Es ist immernoch nur ein Spiel.
      • Von Rocketeer67 Software-Overclocker(in)
        Also Ubisoft bla-bla wie immer. Die "Qualität" auch wie immer. Die lernen auch einfach nichts dazu. Außerdem sind sie anscheinend nicht mal fähig, einfache mathematische Aufgaben zu lösen und bringen selbst da noch Logikfehler rein.
        Wie soll das Produkt da funktionieren?

        Als Ubisoft noch Ubisoft gehörte, da hatten die schon eine "wir sind die Größten" Mentalität. Leider paasen die Produkte nur sehr bedingt dazu. Ich spiele Anno seit 1602, also von Anfang an. Auf Anno 117 habe ich einfach keine Lust, es ist für mich irgendwie ausgelutscht und langweilig.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Für mich hat sich das mit Anno und Ubisoft erledigt.

        Nova Roma holt mich viel mehr ab - selbst noch in der Early Access.
      • Von DaR3aP3r Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von pdk
        Damals wurden doch bestimmt Sklaven und Arbeiter von A nach B geschippert.
        Mit Sicherheit, aber nicht Morgens hin und Mittags wieder zurück wie es bei einem Pendlerkai der Fall wäre.
        Die sind längere Zeit dort geblieben und haben in den einfachsten Unterkünften gehaust.

        Ja, vom Spielerischen Aspekt wäre ein Pendlerkai nett, aber es würde überhaupt nicht ins Setting passen, daher finde ich es gut dass es keines gibt, auch wenn ich es manchmal vermisse.
      • Von oeia Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Unfassbar was sich die Spieler alles gefallen lassen. Da wird ein ohnehin verbuggtes Spiel mit einem Patch für viele total unspielbar gemacht und dann wird man mit einer lauwarmen Entschuldigung abgespeist: "...tut uns sehr leid, dass viele von euch das Spiel dadurch nicht so genießen konnten, wie ihr es verdient hättet..." Das ist wohl untertrieben wenn gar nichts mehr geht. Die Community sollte lautstark eine Entschädigung fordern. Ein kostenloser DLC wäre wohl das Mindeste.
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