Anno 117: Ubisoft verrät die besten Einsteiger-Tipps für den perfekten Start in Pax Romana
Ubisoft Mainz gibt im offiziellen "Getting Started"-Guide wertvolle Tipps für den optimalen Start in Anno 117: Pax Romana. Von Holzproduktion über Bevölkerungsmanagement bis hin zu strategischen Entscheidungen in Albion.
Mit Anno 117: Pax Romana steht ein neues Kapitel der beliebten Aufbaustrategiereihe in den Startlöchern — und Entwickler Ubisoft Mainz möchte neuen Spielern den Einstieg so einfach wie möglich machen. In einem offiziellen "Getting Started"-Guide, veröffentlicht via Anno Union, liefern die Entwickler gleich eine Handvoll praxisnaher Empfehlungen für die ersten Schritte als römischer Statthalter.
Von der Kampagne zum Sandbox-Start
Ubisoft empfiehlt für Einsteiger, direkt mit dem vollständigen Tutorial sowie der Kampagne zu beginnen. Dort übernimmt man die Rolle entweder von Marcus oder Marcia und lernt unter Anleitung des imperialen Beraters Ben-Baalion Schritt für Schritt die Mechaniken kennen — vom kleinen Handelsposten bis zur frühen Stadtgründung und späteren Expansion nach Albion.
Alternativ gibt es den Endlosmodus, auch für all jene, die der Kampagne nichts abgewinnen können: Wer bereits Erfahrung mit Strategiespielen hat oder lieber ganz frei starten möchte, kann sofort loslegen und die eigene Provinz wählen. Latium bietet klassische "Anno-Inseln", wohingegen Albion mit Sumpfland und zwei Bevölkerungswegen (keltisch oder romanisiert) für Herausforderung sorgt - ideal für Spieler, die es etwas härter lieben.
Die ersten Schritte: Holz, Straßen, Nahrung
Egal wie man startet - die allererste Baustelle sollte auf Holzproduktion fallen. Zwei Holzfällerhütten und zwei Sägemühlen in dicht bewaldeten Regionen bilden die Basis. Nur so erhält man das essenzielle Baumaterial für fast jede weitere Konstruktion.
Zudem gilt: Jede Produktionsstätte, jedes Haus und jede Dienstleistung benötigt eine Straßenverbindung — sei es zur Küste (Handelsposten/Warehouse) oder zwischen Wohnhäusern und Produktionsstätten. Ohne diese gerät der Aufbau sofort ins Stocken.
Für die Bürger gilt: Frühzeitig mit Nahrung versorgen — etwa mit einer Fischerhütte in Latium oder einem Muschelsammler in Albion — und später über einen Markt dafür sorgen, dass Nahrung und Grundversorgung fließen. Damit schafft man die Grundlage für Wachstum und Zufriedenheit.
Bevölkerung, Produktion und Wirtschaft geschickt managen
Sobald die ersten Bewohner eingezogen sind, muss man deren Bedürfnisse decken: Nahrung, Dienstleistungen und Mode/Bekleidung sind die Grundlagen. Erst wenn diese erfüllt sind, wachsen die Einwohnerzahlen, und die Häuser produzieren auch Einkommen - das ist wichtig für eine positive Bilanz.
Produktionsketten funktionieren meist im Takt — Holzfäller und Sägemühle etwa liefern alle 30 Sekunden Ergebnisse. Bei komplexeren Produkten (z. B. Brot) lohnt sich eine Kombination aus mehreren Feldern und Fabriken, um Engpässe zu vermeiden. Wer will, kann hier Produktionskettenrechner zu Hilfe ziehen oder sich die Tipps zu Produktionsketten der Kollegen von PC Games zu Gemüte führen.
Gleichzeitig sollte man darauf achten, nicht zu früh zu viel zu bauen: Mehr Gebäude, Bevölkerung und Infrastruktur bedeuten höhere Unterhaltskosten. Die Stadt sollte organisch wachsen, um kein Budgetloch durch hohe Unterhaltskosten zu riskieren. Wer gerne vorausplant, sollte Baupläne nutzen und erst dann realisieren, wenn die Gebäude auch benötigt werden.
Vom Dorf zur Stadt — und darüber hinaus
Wenn die Grundversorgung stimmt und das Einkommen stabil ist, kann man damit beginnen, Häuser der ersten Stufe aufzuwerten. Jede neue Stufe bringt neue Bedürfnisse mit sich (später auch Haushaltsbedürfnisse), neue Produktionsketten und öffentliche Gebäude — etwa ein Heiligtum. Geduld legt hier eine solide Grundlage für die spätere Expansion.
Besonders interessant: In Albion sieht man sich irgendwann einer wichtigen Entscheidung gegenüber: Entweder bleibt man auf dem "keltischen" Weg, mit traditioneller Kultur — oder man romanisiert und bringt neue Technologien und Gebäude ins Spiel. Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur das Stadtbild, sondern auch die strategischen Optionen.

Aber was soll man denn auch groß anders machen, am Anfang gibt es doch keinen großen Spielraum was man bauen kann.
Es macht aber einen riesen Unterschied auf welchem Schwierigkeitsgrad man spielt, der beste Einsteiger Tipp ist, das Spiel auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad zu spielen.
Wenn YT mir irgendwelche Streams, Guides oder so Blödsinn wie Layouts (will denn keiner mehr selber spielen und eigene wege finden) vorschlug, war nie einer dabei, der das Spiel auf Veteran Settings spielte.
Auf dem Schwierigkeitsgrad fängt es doch erst an, dass Spielmechaniken genutzt werden müssen und man lernt erst dann wie das Spiel wirklich funktioniert.
Ich denke vielen wird langweilig, weil sie es sich zu einfach gemacht haben.
mfG
Ach ja: Spezialisten, die bei den Einwohnern mehr Geld bringen, sind für das erste unerläßlich.
Wenn man den Bogen erstmal raus hat, dann ist es einfach.
Solche Tipps wären was für Elden Ring, Dark Souls oder Hollow Knight, aber doch nicht für ein Anno.
Wenn ich eine Handelsroute anschaue steht da oft Menge 1.. Wenn ich beende fragt er ob ich die Änderungen speichern will... Auf keine fall auf Ja drücken, sonst ändert sich die Menge wirklich auf 1, hat ewig gedauert bis ich das kapiert habe
Ubisoft, fix it